DE334952C - Empfangseinrichtung fuer Schall in Gasen - Google Patents

Empfangseinrichtung fuer Schall in Gasen

Info

Publication number
DE334952C
DE334952C DE1916334952D DE334952DD DE334952C DE 334952 C DE334952 C DE 334952C DE 1916334952 D DE1916334952 D DE 1916334952D DE 334952D D DE334952D D DE 334952DD DE 334952 C DE334952 C DE 334952C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
membrane
hearing
sound
receiving device
coupled
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1916334952D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Signal GmbH
Original Assignee
Signal GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Signal GmbH filed Critical Signal GmbH
Application granted granted Critical
Publication of DE334952C publication Critical patent/DE334952C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K13/00Cones, diaphragms, or the like, for emitting or receiving sound in general

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Details Of Audible-Bandwidth Transducers (AREA)

Description

  • Empfangseinrichtung für Schall in Gasen. Bei der Aufnahme von Schallwellen aus Luft ist es vielfach üblich, eine Platte oder Membran in beliebiger Verbindung mit einem Mikrophon zu verwenden, das in einem durch .die Membran abgeschlossenen Raum sich befindet. Da Apparate dieser Art meist für Fernsprechzwecke verwendet wurden und eine handliche. Form haben sollten, so ist die Größe ,des das Mikrophon enthaltenden, an die Membran grenzenden Raumes. bisher stets sehr gering.
  • Darin liegt ein großer Nachteil. Wenu nämlich ein Schall auf die T#Tembran trifft und sie nach dem Innern des Raumes hin durchbiegt, dann müßte, wenn die Membran eine ebenso große Amplitude machen, sollte, wie die umgrenzende Schicht des freien Mediums, das in diesem Raum. eingeschlossene Luftvolumen seiner relativen Kleinheit wegen auf einen höheren Druck gebracht werden, als er an der freien Außenseite der Membran herrscht. Das ist naturgemäß nicht möglich, und die Membran macht daher um so kleinere Amplituden, je kleiner der eingeschlossene Luftraum ist: Man hat versucht, diesem Nachteil dadurch zu begegnen, d'aß man entweder die Wandung des an die Membran angrenzenden kleinen Raumes mit Bohrungen versah, oder aber die Membran ,einfach; beiderseits an das freie Medium grenzen ließ, um auf diese Weise auf beiden Seiten. der Membran gleiche Kompressionsverhältnisse, also Räume zu schaffen, die beide ein so großes Volumen besitzen, daß diese Volumina für die im wesentlichen aufzunehmenden Frequenzen gleich kompressibel sind. Die beiderseits, freie Membran erreicht naturgemäß den angestrebten Zweck in einfachster und bester Weise und: muß an sich als einwandfrei bezeichnet werden. Ein von durchbrochenen Wänden begrenzter kleiner Raum indessen kann für den angestrebten Zweck als geeignet nicht bezeichnet werden. Solange nämlich Öffnungen in der Begrenzungswand des Luftraumes zur Vermeidung der Kompression benutzt werden, lassen sich gleiche oder auch nur annähernd gleiche Verhältnisse zu beiden Seiten der Membran nicht erreichen, weil bei der hohen Frequenz der Schallwellen eine Drosselung der eingeschlossenen Luft durch die Öffnungen nicht verinieden werden kann. Außer Frage kommen jedoch sowohl der erste, wie auch der zweite Weg in solchen Fällen, wo man einerseits an die Membran einen völlig geschlossenen Raum angrenzen lassen muß, beispielsweise um einen gegen äußere Einflüsse empfindlichen, mit der Membran gekoppelten Detektor zu schützen.
  • Die Erfindung bietet die Möglichkeit, auch für solche Fälle beiderseits der Membran gleiche Kompressionsverhältnisse zu schaffen, und sie besteht darin, daß das Volumen des an die Membran sich anschließenden geschlossener Raumes gleich oder nahezu gleich groß dem vorn. auf die Membran wirkenden Volumen gemacht ist. Für die Bemessung dieses Volumens ist die Wellenlänge der aufzunehmenden Schallfrequenz maßgebend, und zwar muß der Luftraum hinter der Membran etwa die Größe einer Kugel vom Durchmesser einer halben Wellenlänge der verwendeten Schallfrequenz haben, weil das durch die Bewegung der Membran erzeugte Druckinaximum nach einer halben Wellenlänge bereits dem darauf folgenden Druckminimum Platz macht. Bei dieser Bemessung des an die Membran grenzenden Luftraumes ist dieselbe also bei geeigneter Beschaffenheit (z. B. genügender Weichheit) befähigt, ganz oder nahezu ganz den Anplituden des freien Mediums zu folgen.
  • Die Abgabe der von der Membran aus dem Medium aufgenommenen Energie an den eigentlichen Aufnahmeapparat (etwa an das Ohr) kann in beliebiger bekannter Art, z. B. unter Zwischenschaltung eines Mikrophons oder Telephons .erfolgen, _ das in geeigneter Weise mit der Membran gekoppelt ist. Es kann aber auch eine direkte Übertragung stattfinden, derart, daß Schalltrichter mit der Membran gekoppelt sind, die durch Hörschläuche mit dem Ohr verbunden werden. Eine solche Einrichtung hat den Vorteil, daß der Apparat in jeder Lage benutzbar ist. Auch die Schalltrichter können wiederum mit Mikrophonen ausgestattet sein, wobei jede Belastung der aufnehmenden Membran vermieden ist.
  • Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele erfindungsgemäß ausgeführter Schallempfänger dargestellt, und zwar zeigt: Fig. r eine Ausführungsform, bei der eine Membran mi einem Mikrophon gekoppelt ist. Fig. 2 eine Ausführungsform, bei der an die Membran ein Hörtrichter angeschlossen ist, Fig.3 eine Ausführungsform mit Hörtrichter und Mikrophon und Fig. q. eine Ausführungsform, bei der ein Hörtrichter in von der Fig. :? abweichender Weise mit der Membran gekoppelt ist.
  • In den Figuren bezeichnet übereinstimmend r einen Rahmen, in dem die den Schall aufnehmende Membran in ausgespannt ist, welche die eine Wandeines. Gehäuses h. bildet, dessen Lineardimension@en etwa eine halbe Wellenlänge der aufzunehmenden Schallwellen betragen. i, und i2 sind Mikrophone, und zwar sitzt in Fig. z das Mikrophon i1 direkt auf der Membran lia, in Fig. 3 dagegen ist ,das Mikrophon i2 an den Hörtrichter i ängebaut. In den Fig. 2 und q. ist der Hörtrichter t mit einem durch die Gehäusewand lc durchgeführten Hörschlauchs versehen, der zum Ohr des Beobachters führt. Um Schallverluste .durch seitliches Ausweichen zu vermeid'en, sind die Membranen im Fall der Fig. 2 und 3 mit Ringen n versehen, die eng, aber frei in den Hörtrichter hineinreichen. Ir Fig. q. ist der Hörtrichter t seinerseits ebenfalls mit einer Membran wt, versehen, die durch einen Stift mit der Membran m gekoppelt ist. Soll ein bestimmter Ton empfangen werden, so können vorteilhaft die Membran oder die Hörtrichter oder beide auf diesen Ton abgestimmt werden. Die Einrichtung der Hörtrichter bzw. der mit Mikrophonen versehenen Hörtrichter eignet sich natürlich für alle Empfangseinrichtungen, bei denen die Volumina der auf beiden Seiten der Membran angrenzenden Räume gleich kompressibel sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Empfangseinrichtung für Schall in Gasen, bei der die .den Schall aufnehmende Membran mit der einen Seite an das freie Medium und mit der anderen Seite an einen völlig geschlossenen Raum grenzt, dadurch gekennzeichnet, daß das Volumen dieses, hinter der Membran sich anschließenden Raumes gleich oder nahezu gleich groß dem vorn auf die Membran wirkenden Volumen ist. Empfangseinrichtung nach Anspruch r, .dadurch gekennzeichnet, daß mit der Membran ein oder mehrere Hörtrichter gekoppelt sind, 'die in Hörschläuche oder Hörrohre münden. 3. Empfangseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, .daß die Hörtrichter mit Mikrophonen versehen sind. q.. Empfangseinrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch; gekennzeichnet, daß die Hörtrichter mit einer Membran versehen sind, die ihrerseits mit der den Schall aufnehmenden Membran gekoppelt ist. 5. Empfangseinrichtung nach Anspruch 2 bis q., dadurch' gekennzeichnet, daß die Hörtrichter als Resonätoren ausgebildet sind.
DE1916334952D 1916-01-20 1916-01-20 Empfangseinrichtung fuer Schall in Gasen Expired DE334952C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE334952T 1916-01-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE334952C true DE334952C (de) 1921-03-24

Family

ID=6218783

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1916334952D Expired DE334952C (de) 1916-01-20 1916-01-20 Empfangseinrichtung fuer Schall in Gasen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE334952C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE68920031T2 (de) Audiotransducer mit regelbarem flexibilitätsdiaphragma.
DE112016006136T5 (de) Geräuschabschirmendes ohrhörerset mit einem akustischen filter
CH211139A (de) Schallwiedergabeanlage.
DE2836937A1 (de) Kopfhoerer
DE624049C (de) In ein Gehaeuse eingebauter Flaechenlautsprecher
DE3049803C1 (de) Orthodynamischer Kopfhoerer
DE334952C (de) Empfangseinrichtung fuer Schall in Gasen
DE69404973T2 (de) Akustisches gehäusesystem mit hydraulischer dämpfung
DE590996C (de) Piezoelektrisches Kristallgebilde fuer Schallaufnahme- und Schallwiedergabevorrichtungen
DE3107293C2 (de) Anordnung zur Frequenzgangverbesserung für elektroakustische Wandler
DE1081050B (de) Elektroakustischer Tonaufnehmer
EP1273204B1 (de) Akustischer wandler für breitband-lautsprecher oder kopfhörer
DE902015C (de) Druckkammerlautsprecher
DE477847C (de) Verfahren zum Empfang elektromagnetischer Wellen
DE2218496A1 (de) Gehaeuselautsprecher
DE863085C (de) Mit einem Lautsprecher ausgeruestete Tonfuehrung
DE968466C (de) Druckkammerlautsprecher, insbesondere mit Kalottenmembran
DE912821C (de) Einrichtung zur Sprachuebertragung aus geraeuscherfuellten Raeumen
DE348523C (de) Einrichtung zur Stoerungsbefreiung von Schallsignalen in Schallempfangsanlagen, insbesondere in Verbindung mit Unterwasserschallempfaengern
DE410304C (de) Akustischer Apparat fuer Fernsprechzwecke mit zwei oder mehreren abgestimmten, miteinander gekoppelten selbstaendigen Schwingungsgebilden
DE878964C (de) Schalltrichter fuer Fernsprechapparate
DE102020119061A1 (de) Vorrichtung zur abhörsicheren Lagerung eines elektronischen Geräts
DE901899C (de) Gegensprechstation mit in einem Gehaeuse vereinigtem Mikrofon und Lautsprecher
DE3641055C2 (de)
DE1762237B2 (de)