DE895067C - Betrachtungsgeraet fuer Stereoaufnahmen - Google Patents

Betrachtungsgeraet fuer Stereoaufnahmen

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DE895067C
DE895067C DESCH3195D DESC003195D DE895067C DE 895067 C DE895067 C DE 895067C DE SCH3195 D DESCH3195 D DE SCH3195D DE SC003195 D DESC003195 D DE SC003195D DE 895067 C DE895067 C DE 895067C
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DE
Germany
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light
filter
filters
eye
plane
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Expired
Application number
DESCH3195D
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English (en)
Inventor
Karl Schenk
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Individual
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Individual
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B30/00Optical systems or apparatus for producing three-dimensional [3D] effects, e.g. stereoscopic images
    • G02B30/20Optical systems or apparatus for producing three-dimensional [3D] effects, e.g. stereoscopic images by providing first and second parallax images to an observer's left and right eyes
    • G02B30/26Optical systems or apparatus for producing three-dimensional [3D] effects, e.g. stereoscopic images by providing first and second parallax images to an observer's left and right eyes of the autostereoscopic type

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)

Description

  • Betrachtungsgerät für Stereoaufnahmen Die Erfindung betrifft ein Betrachtungsgerät für Stereoaufnahmen und besteht darin, daß im Strahlengang jedes der beiden Stereobilder ein Lichtrichtfilter liegt, welches nur die von dem zugehörigen Stereoteilbild kommenden Strahlen durchläßt, .die von. dem anderen Teilbild kommenden Strahlen abschirmt. Die Lichtrichtfilter bestehen aus lichtabsärbierenden, zweckmäßig durch Belichtung erzeugten Lamellen, wobei die Lamellen des neuen Filters gegen den einen, jene des !anderen Filters gegen den anderen Augenort -derart konvergieren, daß jedes Auge nur das ihm zugehörige Teilbild sieht. -Die beiden Teilbilder werden durch reflektierende Flächen über zwei entsprechend konvergierende Objektive je auf eine Mattscheibe entworfen; diese Mattscheibenbilder werden zusammen mit den zugehörigen Lichtrichtfiltern in einer Betrachtungsebene vereinigt; diese Vereinigung erfolgt beispielsweise durch eine im Winkel zu den beiden Mattscheiben angeordnete, planparallele, lichtdurchlässige Platte, welche halbdurchlässig versilbert sein kann. Zweckmäßig ist der planparallelen Platte zur Betrachtung eine lichtreflektierende Fläche vorgeschaltet.
  • Die Figuren zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Die Fig. i stellt das Betrachtungsgerät teilweise geschnitten in Seitenansicht dar. Es sind daher in dieser Figur die beiden Stereobildern und! a hintereinanderliegend zu denken; desgleichen die zugehörigen Optiken 3 und 4., die entsprechend konvergieren; von den beiden Stereobildern ist daher in der Figur nur eines zu sehen; .desgleichen nur eine der beiden Optiken. Die Lichtquelle ist mit 5 bezeichnet, der Kondenser mit 6. Diese Anordnung ist üblich und bekannt. Vor der einen Optik liegt ein Spiegel 7, der beispielsweise der Optik 3 und dem Stereoteilbild i zugeordnet sei. Dieser Spiegel reflektiert die Lichtstrahlen gegen einen zweiten Spiegel 8, von dem aus das Bild scharf auf eine Matt-scheibeg projiziert wird.
  • Im Strahlengang der anderen Optik q. und damit des zweiten Stereoteilbildes 2 liegt ein. Spiegel io, der dieses Bild scharf auf einer Mattscheibe 1i abbildet. Die beiden Mattscheiben g und i i stehen im Beispielsfalle senkrecht aufeinander. Im Winkel von d.5° zu beiden Mattscheiben befindet sich eine planparallele Glasplatte, die in bekannter Weise halb versilbert sein kann; dieser Glasplatte ist ein Betrachtungsspiegel 13 vorgeschaltet, welcher gegen die Augenorte ,1.4 und 15 reflektiert. In Fig. i fallen die Augenorte zusammen. Auf der Glasplatte (i@2 werden die auf die beiden Mattscheiben g und ni projizierten Bilder vereinigt und können von den Augenorten aus über den Spiegel 13 betrachtet werden. Die Spiegel 7, 8, 1o und die planparallele Platte 12 sind parallel zueinander und im Winkel von q.5° zu den Mattscheiben g und ir angeordnet; der Spiegel 13 steht senkrecht auf der planparallelen Platte i2. Um nun eine stereoskopische Betrachtung zu ermöglichen, d. h. um zu verhindern, daß das eine Auge Bildelemente des nicht zu ihm gehörigen Stereoteilbildes sieht, sind Lichtrichtfilter 16 und 17 vorgesehen, .deren eines, 16, vor der Mattscheibe g, deren anderes, 17, vor der Mattscheibe ili liegt. Diese Lichtrichtfilter bestehen. aus Glasplatten oder lichtduirchlässigen Folien, in welche lichtabsorbierende Lamellen eingelagert sind. In Fig. 2 sind die beiden Lichtrichtfilter 116 und 17, welche in Wirklichkeit die in Fig. i- gezeigte Lage zu dem übrigen System einnehmen, nebeneinanderliegend wiedergegeben. Bei der Betrachtung werden, wie schon angedeutet, die Projektionen der beiden Stereoteilbilder in einer Betrachtungsebene wahngenommen und ebenso die beiden Lichtrichtfilter 16 und 17. Die Fig. 2 soll diese Betrachtungsebene gegenüber den Augenort2n 1d. und @i5 schematisch darstellen, wobei aber, der Übersichtlichkeit halber, die Projektionsbilder der beiden Filter nicht in einer Ebene, sondern hintereinanderliegend gezeigt sind. Diese Bilder sind, ebenso wie die Originalfilter selbst, mit 15 und 16 bezeichnet; sie lassendie eingelagerten lichtabsorbierenden Lamellen 18 und ig erkennen, die in Fig. 2 als die in die Betrachtungsebene projizierten Bilder dieser Lamellen zu denken sind. In Fig. i vierlaufen diese Lamellen der Lichtrichtfilter 16 und 17 parallel zur Zeichenebene; je eine der Lamellen ist in dieser Figur durch Schraffur angedeutet.
  • Fig.2, in welcher .der Betrachtungsspiegel 13 weggelassen ist, stellt schematisch den Längsschnitt durch die Betrachtungsebene in der Mittelachse des Betrachtungsspiegels dar. Die lichtabsorbierenden Lamellen t18 des Lichtrichtfilters 16 sind nun so eingelagert, däß sie gegen den Augenort 14. konvergieren; die lichtabsorbierenden Lamellen ig des Lichtridhtfilters 17 hingegen konvergieren gegen den Augenort 15. Wie ersichtlich, läßt das Lichtrichtfilter 16 nur den von dem Augenort 1.4 ausgehenden Sehstrahlkegel durch; das Auge bei 1q. kann daher nur das ihm zugehörige Stereoteilbi.ld, also beispielsweise das Stereoteilbil.d i sehen. Umgekehrt läßt das Lichtrichtfilter 17 nur den von dem Augenort 15 ausgehenden Sehstra'hlkegel durch, so,daß dieses Auge nur das ihm zugeordnete andere Stereoteil'bild 2 zu sehen vermag. Das dem einen Auge und dem einen Stereoteilbild zugeordnete Lichtrichtfilter schirmt ,daher dieses Auge gegen das andere *Stereoteilbild ab; jedes Auge kann daher nur Bildelemente des ihm zugeordneten Stereoteilbildes sehen.
  • Die Einlagerungen der lichtabsorbierenden Lamellen in die Lichtrichtfilter erfolgt zweckmäßig durch Belichtung. Es können !aber auch mechanisch erzeugte Lichtrichtfilter Verwendung finden. Wesentlich ist nur, daß die Lamellen .des einen Filters gegen das eine Auge und jene des anderen Filters gegen das andere Auge so konvergieren, daß jedes Auge nur sein ihm zugeordnetes Stereoteilbild sieht.
  • Mit Ausnahme des Betrachtungsspiegels 13 sind sämtliche Elemente des Gerätes =in ein Gehäuse 20 eingebaut; es kann aber auch der Betrachtungsspiegel 13 mit in dieses Gehäuse einbezogen oder von diesem getragen sein.
  • Um die Lage der Filter 16 bzw. 17 dem Jeweiligen Augenort genau anpassen zu können, werden die Filter zweckmäßig mittels Stellschrauben od. dgl. vierschwenkbar angeordnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPP,ÜCHE: i. Betrachtungsgerät für Stereoaufnahmen, durch welches die Beleuchtungslichtbündel so gerichtet werden, d@aß das von einem Teilbild kommende Strahlenbündel nur von .dem zugehörigen Auge des Betrachters gesehen wird, dadurch gekennzeichnet, daß im Strahlengang jedes der beiden Stereotellbilider ein Lichtrichtfilter (16, (i7) mit lichtabsoribierenden, zweckmäßig durch Belichtung erzeugten Lamellen (18, ig) liegt, wobei die Lamellen (18) des einen Filters (16) gegen den einen (1q.), jene.(ig) des anderen Filters (17) gegen den anderen Augenort (15) konvergieren, und daß ferner die beiden Teilbilder (1, 2) je auf einer Mattscheibe (g bzw. i i) entwerfende, reflektierende Flächen (7, 8 bzw. 1o) und eine die Mattscheibenbilder zusammen mit den zugehörigen Lichtrichtfiltern vereinigende, - im Winkel zu den beiden Mattscheiben angeordnete, planparallele, lichtdurchlässige 'Platte (12), welche halbdurchlässig versilbert sein kann, vorgesehen sind. z. Betrachtungsgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der planparallelen Platte (i2) zur Betrachtung eine reflektierende Fläche (13) vorgeschaltet ist. 3. Betrachtungsgerät nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Filter (16, 17) vierschwenkbar und feststellbar angeordnet sind.
DESCH3195D 1943-03-04 1943-03-04 Betrachtungsgeraet fuer Stereoaufnahmen Expired DE895067C (de)

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DESCH3195D DE895067C (de) 1943-03-04 1943-03-04 Betrachtungsgeraet fuer Stereoaufnahmen

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DE895067C true DE895067C (de) 1953-10-29

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DE (1) DE895067C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0706677A4 (de) * 1993-06-23 1996-05-08

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0706677A4 (de) * 1993-06-23 1996-05-08

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