AT136070B - Drei- oder mehrachsiges Kraftfahrzeug. - Google Patents
Drei- oder mehrachsiges Kraftfahrzeug.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1>
Drei-oder mehrachsiges Kraftfahrzeug.
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
Räder unmittelbar auf einer querschwingenden Halbaehse sitzen. Dies bringt den Vorteil mit sieh. dass der Antrieb vereinfacht werden kann. So ist z. B. bei Verwendung von Kardangelenken im Antrieb die Inanspruchnahme bedeutend günstiger und auch das Schluckvermögen der Tragfedern kann wesent- lich kleiner sein. Gegenüber Balkenachsen bisheriger Bauart ergibt sich der weitere Vorteil, dass die Bewegungen der linken Hälfte das rechte Räderpaar unbeeinflusst lassen und umgekehrt. Damit sind jene Voraussetzungen erfüllt, die grösstmögliche Anschmiegung an das befahrene Gelände und vollkommene
Bodenhaftung ermöglichen.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch ver- anschaulich.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1-3 sitzt auf jeder Wagenseite je ein Räderpaar auf je einem Waagebalken a, wobei jeder Waagebalken mit seiner Nabe c drehbar auf einer eigenen schwingbaren
Halbachse d gelagert ist. Die Balken a sind mit Zapfen b versehen, auf welchen die Räder r sitzen, die hier Treibräder sind ; wobei die Balken hohl ausgebildet sind, um die Antriebsorgane für die Treibräder aufzunehmen. Die Halbachse (1 sind am Wagenrahmen 10 um Zapfen e schwingbar gelagert.
Der Antrieb erfolgt hier in an sich bekannter Weise für jede Wagenseite unabhängig durch je eine
Kardanwelle f.
In den Fig. 2 und 3 ist eine Stellung gezeigt, bei welcher ein Rad des Räderpaares über ein Hinder- nis fährt und dadurch ausschwingt.
Das Ausführungsbeispiel der Fig. 4 unterscheidet sich von dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 im wesentlichen dadurch, dass für beide Wagenseiten eine gemeinsame Antriebswelle t vorgesehen ist, von welcher der Antrieb auf quer schwingende Kardanwellen g der Halbachse abgeleitet wird, wobei die
Kardangelenke sich in der Verbindungslinie der Lagerzapfen e, e befinden. Eine solche Anordnung ist hier trotz der grossen für den Geländebetrieb notwendigen Radbewegungen ohne weiteres möglich. weil der Gesamtausschlag eines Rades sich beim Überfahren von Hindernissen verteilt auf einen Winkelaus- schlag des Waagebalkens (s. Fig. 2) und einen bescheidenen Winkelausschlag der Schwinghalbachse (Fig. 3 oben links).
Die neue Bauart kann sowohl für Sechsradfahrzeuge als auch für Vielradfahrzeuge angewendet werden.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Mehrachsiges Kraftfahrzeug, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen, auf welche die Trag- balken für je ein aus hintereinander angeordneten Rädern bestehendes Räderpaar drehbar gelagert sind, Schwinghalbaehsen sind.
Claims (1)
- 2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Treibwellen der Räderpaar voneinander unabhängig angetrieben sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT136070T | 1932-09-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT136070B true AT136070B (de) | 1933-12-27 |
Family
ID=3639044
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT136070D AT136070B (de) | 1932-09-16 | 1932-09-16 | Drei- oder mehrachsiges Kraftfahrzeug. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT136070B (de) |
-
1932
- 1932-09-16 AT AT136070D patent/AT136070B/de active
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