AT135889B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von metallischen oder bituminösen Überzügen bestimmter Stärke auf Rohren. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von metallischen oder bituminösen Überzügen bestimmter Stärke auf Rohren.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von metallischen oder bituminösen Überziigen bestimmter Stärke auf Rohren. Gegenstand der Erfindung sind ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von metallischen oder bituminösen Überzügen bestimmter Stärke auf Rohren. Es sind bereits verschiedene Verfahren vorgeschlagen worden, um die Innen-oder Aussenseite oder beide Seiten von Rohren mit Metallüberziigen zu versehen. So hat man versucht, durch Einführen von flüssigem Blei zwischen einer Form und der Rohrwandung Überzüge herzustellen, doch ist dieses Verfahren nicht wärmeökonomisch und erfordert eine Nachbearbeitung des Überzuges. Es ist auch vorgeschlagen worden, bei Aussenüberzügen das Überzugsmaterial erst nahe der Überzugsstelle zu erweichen, aber auch dieses zeigt die gleichen Nachteile wie das vorhergehend erwähnte Verfahren. Diese Nachteile werden durch das erfindungsgemässe Verfahren vermieden. Nach diesem fliesst das im festen Zustande unmittelbar an die Rohrwandung gebrachte und dort verflüssigte Material an die zu überziehende Stelle, wird dort mit Hilfe einer Kühlvorrichtung zum Erhärten gebracht und während seiner Erhärtung geglättet. so dass eine homogene und glatte Oberfläche in einem einzigen Arbeitsgang erhalten wird. Als Überzugsmaterial kann jedes Material verwendet werden, das schnell erhärtet und sich mit dem entsprechenden Rohrwandungsmaterial gut verbindet. z. B. ein Metall, eine Legierung oder bituminöses Material. Insbesondere können als Überzugsmaterial für Schmiede- eisen-oder Kupferrohre Blei, Antimon oder Zinn Verwendung finden. In der Zeichnung ist die erfindungsgemässe Vorrichtung an zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Fig. 1 zeigt die Anordnung bei einem Überzug der Innenrohrwandung, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Form und das Rohr teilweise geschnitten. Fig. 3 stellt eine Anordnung zur Herstellung des Überzuges an der äusseren Rohrwand dar ; Fig. 4 eine Draufsicht auf die entsprechende Form. 1 ist das Rohr, dessen Innenwandung bei Fig. 1 und dessen Aussenwandung bei Fig. 3 mit einem Überzug versehen werden soll. 2 ist die Form gemäss der Erfindung, 3 das Material zur Herstellung des Überzuges, 4 der Heizbrenner, 5 die Kühlung, 6 der Überzug, 7 die Führungsspindel für die Form, 8 sind die Führungsvorsprünge, 9 die Vorsprünge zur Glättung der Überzuges. In Fig. 3 bei der Herstellung des Überzuges an der Aussenfläche des Rohres EMI1.1 Das Verfahren wird in folgender Weise durchgeführt : Das Rohr 1 wird lotrecht aufgestellt und in das Rohr selbst die Form 2 bei Herstellung eines Innenüberzuges eingesetzt, u. zw. an der untersten Stelle des Rohres und mittels einer Spindel 7, die in die Form einschraubbar ist, oder eines Zugseiles, innerhalb des Rohres beweglich angeordnet. Durch Bewegung der Spindel 7 kann die Form an jede gewünschte Stelle des Rohres gebracht werden. Auf die Form wird das überziehende Material 3 aufgelegt. Dieses Material wird durch die Brenner 4, die ausserhalb der Rohrwandung sich befinden, flüssig, und das flüssige Material strömt nun zwischen Rohrwandung und Form in die vorgeschriebene Bahn und erhärtet dort. Das Erstarren des Materials wird durch Kühleinrichtungen 5 entsprechend beschleunigt. Die Form 2 wird allmählich nach aufwärts bewegt, und auch die Brenner und Kühleinrichtungen werden in gleicher Weise, z. B. mittels der Seile 7. nach aufwärts geschoben. Auf diese Weise <Desc/Clms Page number 2> wird in einem Arbeitsgang ein Überzug an der Rohrinnenwandung hergestellt, dessen Breite an allen Stellen die Differenz zwischen dem Innenrohrradius und dem Aussenradius der Form entspricht. Zur genauen Bewegung der Form innerhalb des Rohres sind die Führungsvorsprünge 8 vorgesehen, zwischen denen das erweichte Material nach abwärts zur entsprechenden Stelle fliesst. Die Form weist an ihrer unteren Kante einen Ring 9 auf, der den Zweck hat, die schon erstarrte Materialauflage zu glätten und so einen feinen Überzug vollkommen homogener Art zu schaffen. In Fig. 3 und 4 wird die gleiche Anordnung für den Fall dargestellt. dass nicht die Innenwandung, sondern die Aussenwandung eines Rohres mit einem Überzug versehen wird. Die Form wird in diesem Falle nicht von einer, sondern von zwei Spindeln 11, 11 oder Zugseilen nach aufwärts bewegt, die sich beide ebenso wie die Form selbst ausserhalb des Rohres befinden. Auf der Form 2 selbst ist ein Trichter 10 angeordnet. der ein seitliches Abwärtsfliessen des erweichten Materials 3 verhindert. Das Verfahren selhst ist EMI2.1 matisch erfolgen. An Stelle eines Gasbrenners wie in der Zeichnung kann jede beliebige Art einer Erwärmung vorgesehen werden. Auch kann jede Methode einer Kühlung angewendet werden. Erfindungsgemäss kann die Form 10 elektrisch geheizt werden, um so die Erwärmung des Überzugsmaterials zu erleichtern und ein Haften des Materials an der Form zu verhindern. Es können gleichzeitig in jedem Fall sowohl die Innen-als auch die äussere Rohr- EMI2.2 aus dem gleichen Material bestehen müssen. Für viele Zwecke in der chemischen Industrie ist es vorteilhaft. die Innenseite des Rohres zu verzinnen und die Aussenseite zu verbleien. welche Arbeit gemäss dem vorliegenden Verfahren in einem Arbeitsgang durchgeführt werden kann. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von metallischen oder bituminösen Überzügen bestimmter Stärke auf Rohren, nach welchem das Überzugsmaterial unmittelbar an der Rohrwandung verflüssigt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzug in einem Arbeitsgang mit dem Aufbringen des Materials während der Erhärtung geglättet wird.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass gleichzeitig die Innen-und Aussenrohrwandung mit Überzügen aus verschiedenem Material versehen werden.3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine innerhalb oder (und) ausserhalb des senkrecht stehenden Rohres all- EMI2.3 und am unteren Ende eine Glättkante oder einen Glättring (9) besitzt.4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine unmittelbar über dem oberen Ende der Form (2) befindliche Heizvorrichtung (4) und eine am unteren Ende der Form (2) befindliche Kühlvorrichtung (5), die sich in gleicher Weise wie die Form selbst bewegen.5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Form eine Vorrichtung zur elektrischen Erwärmung aufweist.
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| AT135889T | 1932-05-02 |
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