AT135591B - Vorrichtung zum Regeln der Frischlufttemperatur von Vergasern. - Google Patents

Vorrichtung zum Regeln der Frischlufttemperatur von Vergasern.

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AT135591B
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Arnulf Ing Knafel
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Arnulf Ing Knafel
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Regeln der Frischlufttemperatur von Vergaser. 



   Bezieht ein Vergaser die Frischluft direkt aus der Atmosphäre, so ist natürlich die Temperatur der angesaugten Luft grossen Schwankungen unterworfen. Je niedriger die Temperatur ist, desto schwerer wird im Vergaser die Verdampfung stattfinden. Je höher anderseits die Temperatur ist, desto geringer wird die Füllung des Zylinders, da die Dichte des Gemisches mit steigender Temperatur abnimmt. Es wird also von Vorteil sein, wenn die Temperatur der Frischluft auf einem bestimmten günstigsten Wert konstant gehalten wird. 



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun, in die Ansaugeleitung des Vergasers eine Vorrichtung einzubauen, welche die Temperatur der Ansaugeluft selbsttätig auf einem bestimmten, einstellbaren Wert konstant hält. 



   Eine solche Vorrichtung besteht (Fig. 1) aus einem an den Ansaugestutzen des Vergasers angeschlossenen Dreiwegrohr, dessen zweite Öffnung 1 mit der Aussenluft und dessen dritte Öffnung 2 mit einem   Frischluftvorwärmcr   verbunden ist. Jede der beiden Öffnungen ist mit einem Schieber   3,     4   verschlossen, welche unter sich zwangläufig verbunden sind, u.   zw.   so, dass immer der eine Schieber sich öffnet, wenn der andere sich schliesst, so dass die Summe der beiden Öffnungen konstant bleibt. 



   Die Mischluft, die in den Vergaser gelangt, wird je nach Stellung dieses Doppelschiebers eine bestimmte Temperatur aufweisen, die sich aus den Temperaturen der Aussenluft, der Temperatur der
Vorwärmeluft und den   beiden Öffnungsquerschnitten errechnen   lässt. 



   Baut man nun sowohl in den Aussenluftstutzen als auch in den Vorwärmestutzen je ein thermomechanisches Element 5 bzw. 6 ein, z. B. eine Bimetall-oder Bourdonspirale, welche die Schieberdrehung bei steigender bzw. sinkender Temperatur in derselben Richtung beeinflussen, u. zw. so, dass, wenn beide Temperaturen steigen, mehr die Vorwärmerseite geschlossen wird, während sich die Freiluftseite automatisch mehr   öffnet-bei   sinkenden Temperaturen umgekehrt-, so wird man mit guter Annäherung erreichen, dass die Ansaugluft des Vergasers ständig dieselbe Temperatur aufweist. 



   Das kann nun erstens dadurch erreicht werden, dass nach Fig. 2 die beiden Thermometerspiralen 5, 6 hintereinandergeschaltet werden, u.   zw.   gegenläufig, dass sich die bei den Verdrehungswinkel, der Spiralen addieren, wenn beide in derselben Temperaturrichtung beeinflusst werden, dass aber die Summe ihrer Verdrehungen Null ist, wenn sich beide Temperaturen in entgegengesetzter Richtung um denselben Betrag ändern. 



   Zur Erzielung derselben Wirkung können zweitens nach Fig. 3 beide Spiralen gleichläufig parallel geschaltet werden. Bei dieser Anordnung werden die beiden Spiralen im Falle des Gegeneinanderarbeitens, also wenn die eine Temperatur sinkt, während die andere um denselben Betrag steigt, sich elastisch deformieren, doch bei gleichen elastischen Konstanten der Spiralen wird der Schieber sich nicht verdrehen. 



   Die so erzielte Misehtemperatur ist nicht genau konstant. Bei dem   Bimetallspiralen-oder   Bourdonspiralensystem ist die Abhängigkeit des Verdrehungswinkels von der Aussentemperatur bzw. der Vorwärmetemperatur in weiten Grenzen eine lineare. Die Abhängigkeit des Querschnittes der Schieber- öffnungen von den beiden Temperaturen ist, wenn man konstante Mischtemperatur verlangt, hyperbolisch. 



  Dieser Nachteil lässt sich einerseits dadurch verbessern, dass man die beiden Thermometerspiralen nicht gleich wählt, sondern mit verschiedenen thermischen und im Fall der Parallelschaltung auch elastischen Konstanten, anderseits dadurch, dass man die Abhängigkeit der Schieberöffnung vom Verdrehungswinkel nicht linear, sondern nach einer bestimmten Funktion wählt, welche in dem in Betracht kommenden Temperaturbereich eine möglichst konstante Mischtemperatur erzielen lässt.

Claims (1)

  1. EMI2.1 1. Vorrichtung zum Regeln der Frischlufttemperatur von Vergasern, dadurch gekennzeichnet, dass Aussenluft und vorgewärmte Luft automatisch in einem solchen Verhältnis gemischt werden, dass die Misehlufttemperatur konstant bleibt, wobei das Mischventil durch zwei Thermometer (Bimetallthermometer, Bourdonspiralen) betätigt wird, von denen das eine von der Aussenlufttemperatur und das andere von der Temperatur der vorgewärmten Luft beeinflusst ist.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Thermometer zur Betätigung des Mischventils gegenläufig hintereinandergeschaltet sind.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Thermometer zur Betätigung des Mischventils gleichläufig parallel geschaltet sind.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung besseren Konstantseins der Mischtemperatur die Abhängigkeit der Mischventilofinung vom Verdrehungswinkel eine beliebige Funktion ist. EMI2.2
AT135591D 1932-10-07 1932-10-07 Vorrichtung zum Regeln der Frischlufttemperatur von Vergasern. AT135591B (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2484945A (en) * 1945-12-10 1949-10-18 Cleburne B Hatfield Automatic fluid mixing apparatus
US2772833A (en) * 1951-09-28 1956-12-04 Dole Valve Co Fluid mixing device
US3174687A (en) * 1962-06-21 1965-03-23 John F Gilbert Temperature-compensated carburetor choke control
US4565176A (en) * 1983-09-10 1986-01-21 Filterwerk Mann & Hummel Gmbh Device for controlling the intake air temperature of a mixture-compressing internal combustion engine

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