<Desc/Clms Page number 1>
Pyrophores Feuerzeug.
EMI1.1
Die Zeichnung zeigt die wesentlichen Teile eines Feuerzeuges gemäss der Erfindung in einem Aus-
EMI1.2
Fig. 1 und Fig. 3 eine Draufsicht, teilweise auf das Gelenk.
Die Verschwenkbarkeit des Dochtrohres a samt Brenner- wird durch eine Art Rohrgelenk, u. zw. z. B. durch den feststehenden inneren Rohrteil 6 und den verschwenkbaren äusseren Rohrteil 7 erzielt, die, wie bereits vorgeschlagen wurde, einen Hohlraum 48 bilden, dessen lichter Durchmesser den Docht-
EMI1.3
gesteckt sind. Die notwendige gute Dichtung wird der Erfindung gemäss dadurch erzielt, dass diese Kippen sowohl an ihren aneinanderliegenden Zylinderflächen als auch an einer äusseren Stirnfläche bei 49 dichten. Zweckmässig ist der Gelenkteil 7 mit dem Schwenkarm 5 und der Gelenkteil 6 mit einem Rohr 4 verbunden, das in den Brennstoffbehälter 1 ragt und mit diesem dicht verbunden ist.
Das Rohr 4 kann entfallen, wenn der Gelenkteil 6 unmittelbar mit der Wand des Brennstoffbehälters 1 verbunden wird.
Der Docht 2 ist durch das Rohr 4, den Hohlraum 48 des Schwenkgelenkes 6,7 und durch den Schwenkarm 5 bis zum Brenner. 3 gefuhrt (Fig. 2).
Im Hohlraum 48 des Schwenkgelenkes ist irgendein flüssigkeitaufsaugendes Material ?, z. B. lose Watte, untergebracht (Fig. 1), wodurch die erwähnten Mängel, wie Feuchtwerken des Doehtendes J und Verdunsten des Brennstoffes im Hohlraum, beseitigt werden und hiedurch eine stets gleichmässige Flamme vom Anfang bis zum Ende einer Füllung des Brennstoffbehälters 1 erreicht wird.
Wie ferner aus Fig. 1 ersichtlich ist, ist der Docht 2 im Hohlraum 48 als Vorrat 2'untergebracht.
Dadurch wird das übliche nie ganz zu vermeidende Nachziehen des Dochtes beim Brenner. 3 ermöglicht,
<Desc/Clms Page number 2>
wenn das Dochtende abgebrannt sein sollte. Dabei kann der Docht in einem Stück vom Brennstoffbehälter 1 bis zum Brenner 3 reichen oder aber im Hohlraum 48 unterbrochen sein, in welchem Falle die Saugverbindung zwischen den beiden Dochtstücken durch das Material 50 bewirkt wird.
Es ist aber auch möglich, im Hohlraum 48 eine solche Menge an Dochtvorrat 2'unterzubringen, dass er die Eigenschaften des Materials 50 zu irgendeinem Teil oder zur Gänze übernimmt, so dass dann nur wenig oder gar kein Material 50 notwendig ist. Bei vereinigter Benützung sowohl des Materials 50 wie auch des Dochtvorrates 2'werden die erwähnten Vorteile auch bei gänzlichem Verbrauch des Doehtvorrates 2'erzielt, wenn man dafür Sorge trägt, dass Material und Docht in steter Berührung bleiben.
Das Schwenkgelenk ist zwischen zwei Lagern oder Wänden 8, 8 des Feuerzeuggehäuses gelagert.
Dabei greift zweckmässig der feststehende Gelenkteil 6 mittels eines Zapfens 51 in ein Loch der Wand 8 zur besseren Lagerung ein und der andere Gelenkteil 7 besitzt auf seiner äusseren Stirnfläche eine Vertiefung 52 zur Aufnahme einer kleinen Druckfeder ?, die die beiden Gelenkteile bei 49 aneinanderdrückt und dadurch deren Dichtung sichert.
Die Verschwenkung des Armes 5 nach erfolgter Zündung des Dochtendes 3 kann in beliebiger Weise erfolgen und geschieht zweckmässig durch unmittelbare Drehung des drehbaren Gelenkteiles, hier also z. B. des Teiles 7, der zu diesem Zwecke mit axial verlaufenden Ansätzen 54 versehen ist, die bei der dargestellten Ausbildung zweckmässig über die ganze Gelenkbreite verlaufen (Fig. 3) und zugleich als Anschlag für den verschwenkten Arm 5 dienen können.
EMI2.1
einem um 22 verschwenkbaren Springdeekel 16 verbunden sein, bei dessen Aufspringen die Zündung des Dochtendes 3 selbsttätig erfolgt. Hierauf kann der Schwenkarm 5 samt der Flamme um irgendeinen Winkel, etwa in die strichlierte Stellung (Fig. 2) verschwenkt werden, um z. B. die in windgeschützter Stellung gebildete Flamme aus dem Feuerzeug nach aussen zu bringen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Pyrophores Feuerzeug mit verschwenkbarem Dochtrohr an einem Gelenk, das statt eines
EMI2.2