AT134301B - Elektrische Gleichrichteranordnung. - Google Patents

Elektrische Gleichrichteranordnung.

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AT134301B
AT134301B AT134301DA AT134301B AT 134301 B AT134301 B AT 134301B AT 134301D A AT134301D A AT 134301DA AT 134301 B AT134301 B AT 134301B
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  ElektrischeGleichrichteranordnung. 



   Zur Gleichrichtung von Wechselströmen wird vielfach eine nach der   bekannten Graetzschaltung   aufgebaute Gleichrichteranordnung verwendet. Bei Geräten, die eine hohe   Gleichspannung   benötigen, zu deren Verwendung jedoch nur Wechselstrom geringerer Spannung zur Verfugung steht, ist es bekannt, eine Gleichrichteranordnung zu verwenden, bei der zwei Gleichrichterventile und zwei Kondensatoren 
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 verdreifacht wird. 



   Bei Röntgenröhrenanordnungen, bei   Isolationsprüfeinrichtungen   u. dgl. werden nun beide Gleichrichteranordnungen wechselweise benötigt. 



   Gemäss der Erfindung wird deshalb vorgeschlagen, die Schaltung einer Gleichrichteranordnung aus einer Kombination von Graetzschaltung und   Spannungsverdreifachungsschaltung   derart aufzubauen, dass mittels zweier einpoliger Umschalter die Anordnung wahlweise auf eine der beiden Schaltungsarten umgeschaltet werden kann. 



   Eine besonders einfache Umschalteinrichtung erhält man, wenn der Schalter wahlweise zum Überdrücken eines Kondensators und eines Gleichrichterventils benutzt wird, wobei der Drehpunkt des Schaltarmes, der wahlweise eins der beiden,   zweckmässig   in Reihe geschalteten Schaltungselemente überbrückt, vorteilhaft an dem gemeinsamen Pol beider Schaltungselemente liegt. 
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 muss man bei dem einen   kurzschliessenden Entladungsgefäss,   bei dem an Stelle der Kathodenleitungen ein Kondensator eingeschaltet werden muss, darauf achten, dass der Schaltarm jeweils beide Kathodenleitungen ab-bzw. anschaltet. 



   Die Erfindung gestattet auch Gleichrichteranordnungen, die nach der Graetzschaltung aufgebaut sind, durch Zuschalten von Kondensatoren, an denen die Umschalter fest angebaut sind, auf eine wahlweise von Graetzschaltung in Spannungsverdreifachungsschaltung und umgekehrt umschaltbare Gleichrichteranordnung zu erweitern. 



   Weitere Merkmale der Erfindung werden an Hand der Figuren beschrieben. 



   Die Fig. 1 zeigt die bekannte Graetzschaltung, die Fig. 2 eine ebenfalls bekannte Spannungsverdreifachungsschaltung und die Fig. 3 eine gemäss der Erfindung ausgebildete, wahlweise auf eine der in Fig. 1 oder 2 angegebenen Schaltungen umschaltbare Gleichriehteranordnung. Alle   Schaltungen   enthalten einen Transformator   T.   Ein Vergleich der in Fig. 1 und 2 dargestellten Schaltung zeigt, dass bei einer Umschaltung nur an Stelle der Ventile V2 und V3 die Kondensatoren Ci und C2 geschaltet zu   werden brauchen.   Bei der Anordnung nach Fig. 3 werden nun die Kondensatoren Cl und C2 in Reihe 
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Gleichrichterröhren G3 und   G4   angeordnet sind.

   Mit 5 ist die Heizwicklung für die beiden übrigen Gleichrichterröhren bezeichnet, die ausserhalb des Transformatorkessels angebracht ist. 



   Die Sehaltarme der Umschalter, deren Drehachsen mit   Di   und D2 bezeichnet sind, sind durch starke Linien kenntlich gemacht und mit Si und   82   bezeichnet. Pfeile geben die   Umlegungsmöglichkeit   der Sehaltarme an. Die Schaltarme   81   bzw. S2 überbrücken in den gestrichelt angedeuteten Stellungen die Ventile Go bzw. G3 und in den voll ausgezeichneten Stellungen die Kondensatoren C2 bzw.   Ci.   Wenn gleichzeitig mit der   Überbrückung   der Ventile die Heizströme für die Glühkathoden unterbrochen werden sollen, kann man einen im Heizstrom liegenden Schalter mit dem betreffenden Umschalter kuppeln, wie es in Fig. 4 bei dem Schalter   82   dargestellt ist.

   Mit K1 und K2 sind die   Gleichstromklemmen   bezeichnet, von denen in Graetzschaltung eine der angelegten Wechselspannung entsprechende Gleichspannung und bei Spannungsverdreifaehungssehaltung eine gegenüber der angelegten Wechselspannung verdreifachte Gleichschaltung entnommen werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrische Gleichrichteranordnung, wobei die Schaltungsanordnung eine Kombination von Graetzschaltung und Spannungsverdreifachungsschaltung ist, dadurch gekennzeichnet, dass je ein durch einen Schalter zu überbrückendes Ventil und je ein zu   überbrückender   Kondensator in Reihe geschaltet sind und der Drehpunkt des Schaltarmes, der wahlweise das Ventil-oder den Kondensator   überbrückt,   am gemeinsamen Pol beider Schaltungselemente liegt.

Claims (1)

  1. 2. Gleichrichteranordnung nach Anspruch 1 mit Entladungsgefässen als Gleiehriehterventilen, dadurch gekennzeichnet, dass das Kurzschliessen der Gleichrichterröhre durch Überbrücken der Anode und eines Poles der Glühkathode erfolgt und einer der Umschalter so ausgebildet ist, dass er beide Glühkathodenleitungen des einen Ventiles ab-oder anschaltet. EMI2.1
AT134301D 1931-04-15 1932-04-14 Elektrische Gleichrichteranordnung. AT134301B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2445031A1 (de) * 1974-09-20 1976-04-01 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur spannungsumwandlung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2445031A1 (de) * 1974-09-20 1976-04-01 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur spannungsumwandlung

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