AT134238B - Verfahren zur Herstellung von fächerförmigen Sicherungsscheiben. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von fächerförmigen Sicherungsscheiben.

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AT134238B
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AT
Austria
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fan
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disc
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shaped locking
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Inventor
Albert Thode
Original Assignee
Albert Thode
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von   Unterlagscheiben für Schraubensicherungen,   bei denen die Sicherung dadurch bewirkt wird, dass die   Seheibe am inneren oder   aber auch äusseren Umfang durch Einschnitte in einzelne Lappen zerlegt ist. Diese Lappen werden schräggestellt und sollen so Unebenheiten bilden, die sich der Losdrehung der Mutter oder des Bolzens entgegenstellen. 
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 mit ihren Seitenkanten gegenseitig   fächerartig überdecken. Dann legt sich   die eine Lappenkante auf die darunter befindliche. Auf diese Weise wird eine dauernde   Schräglage   der Lappen erzwungen, da an den scharfen Kanten der Lappen doppelte   Materialstärke vorhanden   ist.

   Die Kanten der   Lappen müssen   sich daher in die Mutter und das Werkstück eingraben und eine   Rückdrehung   der Mutter verhindern. Diese fächerartige   Überdeckung   der Lappen hat man bisher mittels eines Ziehverfahrens bewirkt. Hiebei wird der innere Rand der gelochten Scheibe zunächst hochgezegen, dann geschlitzt und die dabei entstehenden Lappen wieder in die Ausgangsebene niedergedrückt. Diese Herstellungsart ist einer Material-   misshandlung vergleichbar   und ungeeignet für   Masehinenelemente, die dauernd hoch beansprucht werden.   



  Ausserdem sind viele Arbeitsgänge nötig, die die Herstellung verteuern. Daran   ansciliessend hat   man vorgeschlagen, die fächerförmige   Überlappung   durch Verbreiterung der Lappen durch Prägung zu erzielen. Der Nachteil besteht darin, dass Formänderungen an nicht   gewünschter   Stelle auftreten. Das Material quillt nämlich hiebei infolge der Pressung in radialer Richtung über. Ausserdem ist die durch Pressen erzielte Überlappung nur sehr begrenzt, da   die Materialstärke   der   Scheibe aus fabrikatoiischen Gründen   gering ist. Ferner ist bei Anwendung dieses Verfahrens   eine Überbeanspruehung der Maschine   (Presse) zu verzeichnen, da diese infolge der geringen Stärke des Materials hart aufsetzt. 



   Diese Nachteile werden durch das den Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren restlos beseitigt. Der   Grundgedanke   desselben besteht darin, die   Überlappung   der Lappen durch Verkleinerung des ursprünglichen Durchmessers der Scheibe zu erzielen. Diese Verkleinerung kann durch Tiefziehen des mittleren Teiles der Scheibe erfolgen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die geschlitzte Scheibe 
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 Möglichkeiten der Verkleinerung des Durchmessers der Scheibe hiemit nicht ausgeschlossen, wenn nur der Zweck, die Überlappung herzustellen, erreicht wird. Ein wesentlicher Vorteil dieses Verfahrens besteht darin, dass die Grösse der Überlappung beliebig reguliert werden kann. Dieses geschieht durch mehr oder minder grosses Verkleinern des   Durchmessers.

   Ausserdem   muss noch bemerkt werden, dass hiebei eine besondere   Beanspruchung der Lappen während des Verfahrens nicht   stattfindet. Hinzu kommt. dass die Herstellung die denkbar einfachste ist und in   knrzester   Zeit geschieht. 



   Auf der Zeichnung sind beispielsweise.   Ausführungsformen   der nach dem Verfahren hergestellten 
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 zur Herstellung einer Scheibe mit innerem Lappenkranz in Ansicht. 



   Nach dem Ausstanzen der Scheibe 1 erfolgt in bekannter Weise die Schlitzung des Aussenrandes, so dass die Schlitze 2 entstehen. Hiebei findet gleichzeitig eine kleine Verdrehung der entstandenen Lappen statt. Durch einen weiteren Arbeitsgang erfolgt dann die Verkleinerung des ursprünglichen Durchmessers der Scheibe, wodurch die Überlappung entsteht. Dieses kann durch Tiefziehen des mittleren Teiles der Scheibe oder aber   durch Hindurchdrüeken   derselben durch eine kegelige Matrize 8 (Fig. 11)   geschehen.   
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 eine Materialzunsammenziehung statt, was sich an den Lappen so auswirkt, dass diese übereinandergeschoben werden und   die Überlappung   4 entsteht. Diese Überlappung kann je nach der mehr oder weniger grossen Verkleinerung des Durchmessers in beliebigen Grenzen reguliert werden.

   Bei der Herstellung der Überlappung durch Tiefziehen des mittleren Teiles der Scheibe entsteht ein   Näpfchen 3,   das beim weiteren Abwärtsgang des Stempels herausgestanzt wird. Dadurch entsteht dann die   Öffnung 5.   Bei der Herstellung   der Überlappung durch Hindurchdrüeken   der Scheibe durch eine kegelige Matrize 8 ist die Öffnung 5 vorher erzeugt worden. Für Schrauben oder sonstige zu sichernde Maschinenteile mit versenktem Kopf empfiehlt es sich, die Scheibe konisch auszubilden, wie in den Fig. 7,8 angedeutet. 



  Dieses kann durch Tiefziehen, Drücken usw. erreicht werden. 



   Bei Scheiben mit innerem Lappenkranz wird erst die Öffnung 5 hergestellt. Dann werden die Schlitze erzeugt, wobei gleichzeitig eine geringe   Schrägstellung   der Lappen vor sich geht. Hierauf wird die Scheibe durch die   kegelige Matrize   (Fig. 12) in Pfeilrichtung A mit Hilfe der Patrize 7   gedrückt.   Hiebei verkleinert sieh der Durchmesser und die Lappen überlagern sich mehr oder weniger. Selbstverständlich kann das Verfahren nebst seinen Variationen nicht nur bei runden, sondern bei beliebig gestalteten Scheiben Anwendung finden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von   fächerförmigen   Sicherungsscheiben, dadurch gekennzeichnet, dass die fächerförmige Überlappung der Lappen durch Verringerung des ursprünglichen Durchmessers der Sicherungsscheibe geschieht.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verringerung des ursprünglichen Durchmessers der Scheibe durch Hindurchdrücken derselben durch eine kegelige Matrize (8) geschieht.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verringerung des ursprünglichen Durchmessers der Scheibe mit äusserem Lappenkranz durch Tiefziehen des mittleren Teiles derselben bewirkt wird.
    4. Scheibe gemäss dem Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe zwecks Anpassung an versenkte Schrauben kegelig gehalten ist.
AT134238D 1932-04-25 1932-08-03 Verfahren zur Herstellung von fächerförmigen Sicherungsscheiben. AT134238B (de)

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