AT133969B - Vorrichtung zum Vorführen von transparenten Bildern. - Google Patents

Vorrichtung zum Vorführen von transparenten Bildern.

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AT133969B
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Karl Roethlisberger
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Karl Roethlisberger
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Description


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  Vorrichtung zum   Vorführen   von transparenten Bildern. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Vorfahren von transparenten Bildern u. dgl. im Kreislauf vor einer   Schauöffnung,   bei der die vorzuführenden Bilder durch Gelenkketten geführt werden, deren Bewegung von einem durch einen Elektromotor angetriebenen Triebwerk aus unter
Vermittlung von durch eine Kurvenscheibe in eine Sehwingbewegung versetzten Schalthebeln und Schalt- klinken erfolgt, und die vorzuführenden Bilder durch von dem Triebwerk aus in eine Schwingbewegung versetzten Stufenscheiben in ihre Schaustellung und wieder aus dieser herausgeführt werden. Die
Erfindung besteht in der besonderen Ausbildung einer solchen Vorrichtung.

   Nach dieser Ausbildung erfolgt das Überführen der auf den Gelenkketten aufgehängten Bilderrahmen vor die Schauöffnung der Vorrichtung und das Herausführen der Bilderrahmen aus der Schaustellung durch einen vorderen
Schlitten und die Übernahme der aus ihrer Schaustellung herausgeführten Bilderrahmen sowie deren Abgabe an die Gelenkketten durch einen hinteren Schlitten. Der vordere und hintere Schlitten sind durch zwei über Rollenpaare geführte, einerseits an dem vorderen und hinteren Schlitten und anderseits an zwei Stufenscheibenpaaren befestigte Bänderpaare miteinander verbunden, wobei die beiden Stufenscheibenpaare bzw. die sie tragende Welle in eine schwingende Bewegung versetzt werden, u. zw. so, dass die beiden Schlitten nacheinander auf-und abwärts bewegt werden.

   Die Abnahme der aus ihrer
Schaustellung herausgeführten Bilderrahmen von dem vorderen Schlitten und die Übergabe dieser
Rahmen auf den hinteren Schlitten erfolgt durch in eine   vor-und zurückschwingende   Bewegung versetzte Winkelhebel. 



   Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar. In der Zeichnung ist Fig. 1 eine Vorderansicht mit abgenommenem Gehäusedeckel, Fig. 2 eine Seitenansicht, die Fig. 3 und 4 sind verschiedene Ansichten des Triebwerkes. Die andern Figuren werden in der Beschreibung erwähnt. 



   In der Zeichnung ist 1 ein Rahmen aus Winkeleisen, der das Gerüst für die Befestigung der einzelnen Teile bildet. Im Gestell sind auf zwei Wellen I, II vier Zahnräder 2,2', 3, 3'gelagert. Über die Zahnräder 2, 3 respektive 2', 3'ist je eine Gelenkkette 4 respektive 4'gelegt. Die oberen Teile dieser Ketten sind auf nicht   gezeichneten Winkeleisen gestützt,   um einen Durchhang zu vermeiden. Dies erlaubt, einen regelmässigen Abstand der einzelnen Glieder voneinander beizubehalten. Zwischen den einzelnen Bolzen, die die Gelenke miteinander verbinden, sind die Bilder aufgehängt, u. zw. im Rahmen, gebildet durch die   zusammengeschweissten FIaeheisenstäbehen J,   6,7, 8. Die Bilder selbst sind vermittels Flacheisen auf den Stäbchen 6 und 8 aufgeschraubt ; an den Seiten sind sie frei.

   Das Stäbchen 6 ist beidseitig verlängert, und mit diesen Verlängerungen ruht der ganze Rahmen auf den Ketten 4 und 4'. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, sind die Stäbchen 5 bis 8 hochkant aneinandergefügt ; der ganze Rahmen ist somit in der Tiefenrichtung äusserst gering dimensioniert, z. B. zwei Millimeter, woraus hervorgeht, dass die Ketten 4, 4'kleine Glieder besitzen können, da die Rahmen auf den Gliedern aufruhen, so dass auf eine Kette von geringer Länge eine relativ grosse Zahl von Bildern untergebracht werden kann. 



   Um die Bilder der Beleuchtungseinrichtung zuzuführen, ist folgende Transportvorriehtung vorgesehen, die in den Fig. 5-11 dargestellt ist. 



   Die Fig. 5-7 zeigen in Seiten-und Vorderansicht einen vorderen Transportschlitten, während die Fig. 8 und 9 einen hinteren Transportsehlitten in Seiten-und Vorderansicht veranschaulichen. Die Fig. 10 und 11 zeigen den vorderen Transportschlitten, kurz, bevor ein Bilderrahmen von diesem Transportschlitten abgenommen wird. 

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   Jeder der beiden vorderen Transportschlitten, Fig. 5-7, besitzt ein Flacheisen 80. An seinen Enden sind je zwei Bolzen 81, 82 und 83, 84 eingeschraubt, auf welchen Rollen   85, 86, 87, 88   lose drehbar aufgesetzt sind. Diese Rollen rollen auf einem Vierkanteisen 89 (Fig. 7). In Fig. 5 ist dieses Vierkanteisen der Deutlichkeit halber weggelassen. Oberhalb und unterhalb der Bolzen 81 bis 84 weist das Flacheisen 80 je einen Längsschlitz auf. In den oberen   Längsschlitz   greift ein im Querschnitt.   t-förmiger   Riegel   90,   der um einen Bolzen 91 im Schlitz schwenkbar ist und der mit den Flanschen auf dem Flacheisen   80 anschlägt.   Eine Feder 92 presst den Riegel 90 gegen das Flacheisen 80. Der Steg des Riegels 90 weist an seinem oberen Ende eine Nase 93 auf.

   Auf den Nasen ruhen die Bilderrahmen mit den an den Stäbchen 6 vorgesehenen Verlängerungen auf. 
 EMI2.1 
 ein, so dass von einer näheren Beschreibung abgesehen werden kann. 



   In kleinem Abstand von der durch die Vorderseiten der   Stäbehen   5 und 7 des Rahmens gebildeten Ebene sind zwei Flacheisen 94 im Gestell befestigt (Fig. 10 und 11). Diese Flacheisen 94 (von denen nur das eine gezeichnet ist) erstrecken sich angenähert vom oberen Teil der Kette 4 bis an den oberen Deekel der Vorrichtung. Nahe dem obern Ende ist an den Flacheisen 94 eine Nase 95 angebracht. Auf die gleiche Länge, wie die Flacheisen 94 vor den Rahmenstäbehen 5 und 7, erstrecken sich hinter diesen Stäbchen zwei, an den oberen Enden einseitig   abgeschrägte   Flacheisen 96. Der Zweck der Flacheisen 94 und 96 ist ein Verhindern des Abgleitens der Bilderrahmen von den Riegeln 90 beim   Hochführen   desselben. 



   Die hinteren Transportschlitten (Fig. 8 und 9) sind ähnlich beschaffen wie die vorderen, nur weisen sie keine Riegel auf. Dagegen ist an den Flacheisen 97, am oberen Ende, je ein Aufnahmestück 98 fest angesehraubt, welches einen   keilförmigen Einschnitt   aufweist, in den die seitlichen Verlängerungen der   Stäbchen   6 zu liegen kommen. 



   Zum Bewegen der Schlitten sowie zum horizontalen Verschieben der auf der Kette liegenden Bilder dient das durch die Fig. 3 und 4 dargestellte Triebwerk. 



   Eine durch den Elektromotor 30 über eine Kupplung 31 angetriebene Schnecke. 32 treibt ein unabhängig von den übrigen Teilen des Triebwerke gelagertes Schneckenrad 33. Mit letzterem zusammengesetzt ist ein Kegelrad 34, das mit dem grossen Kegelrad 35 kämmt, das auf der   Welle 36   lose gelagert 
 EMI2.2 
 Nabe des Kegelrades 35 (in Fig. 4 linke Seite) ist der eine Teil 38 einer Klauenkupplung fest aufgesetzt ; deren anderer Teil 39 mittels eines nicht gezeichneten Keils auf der Welle 36 sitzt, u. zw. in Richtung der Wellenachse verschiebbar. Zwischen dem Kupplungsteil 39, der den Einschnitt für die am Teil 38 vorgesehene Klaue aufweist und dem Lagerbock 37 ist eine die Welle umgebende Schraubenfeder 40 lose angeordnet ; diese Feder dient zum Aneinanderpressen der beiden Kupplungsteile.

   Die genannte Kupplung ist vorgesehen, um bei allfälligen Störungen beim Transport der Bilder eine nicht gezeichnete   Stromunter-   
 EMI2.3 
 der Kupplungsteil 39 bei zu   grossem Moment nach   links geschoben wird, wobei es einen Kontakt betätigt und damit den Strom unterbricht. 



   Zum Abnehmen der Bilder vom vorderen Transportschlitten, wenn diese in höchster Stellung angelangt sind, und um die Bilder auf den hinteren Transportsehlitten zu befördern, sind ein an seinem freien Ende mit einem federnden Gelenk   41'   (Fig. 10) versehener Winkelhebel 41 und ein auf der gleichen Welle 42 angeordneter Hebel vorgesehen, welche mit der Welle 42 versplintert sind. Der Winkelhebel41 ist am einen Ende der Welle 42 fest aufgekeilt, während am andern Ende dieser Welle der andere, wie der 
 EMI2.4 
 
Am   kurzen   Hebelarm des   Winkell : ebels 41   ist eine Verbindungsstange 43 angelenkt, deren anderes Ende mit einem Winkelhebel 44 gelenkig verbunden ist.

   Im Scheitel dieses Winkelhebels 44 ist ein Bolzen befestigt, auf dem eine Rolle drehbar angeordnet ist, die in der Nut 45 einer Kurvenscheibe   46 gefÜhrt   ist. Die Kurvenscheibe 46 ist mit einer kreissektorförmigen Kurbel 47 fest zusammengeschraubt, die auf der Welle 36 aufgekeilt ist (in Fig. 4recLts vom Kegelrad 35). Das andere Ende 48 des Winkelhebels 44 ist auf einem in der Zeichnung nicht dargestellten Arm drehbar gelagert, der mit einem die Welle 36 tragenden, ebenfalls nicht gezeichneten Support ein Stück bildet. Zum   ruekweisen Fortbewegen   der Ketten 4, auf welchen die Bilder aufruhen, dient ein Hebel 49. Dieser Hebel 49 trägt ungefähr in seiner Mitte ebenfalls eine Rolle, die in der Nut 50 einer Kurvenscheibe   51,   die auf einer (in Fig. 4 links) Seite des Kegelrades 35 fest aufgeschraubt ist, geführt ist.

   Das in Fig. 3 rechte Ende 52 des Hebels 49 ist auf einem Support (nicht gezeichnet) drehbar gelagert, während am linken Ende eine Verbindungsstange   53   angelenkt ist. Am andern Ende der Stange 53 ist ein Arm angelenkt, der mit einer Klinke in Wirkungsver- 
 EMI2.5 
 weises Fortbewegen der Bilder möglich ist, indem die Nut so ausgeführt ist, dass die Klinke eine   Schwing-   bewegung ausführt. 



   Um die Bilder mittels der Hebel von vorn nach   rückwärts   zu transportieren, müssen diese Hebel eine schwingende Bewegung ausführen, welche Bewegung mittels der Kurvenscheibe 46 erreicht wird. in der, wie erwähnt, eine Rolle des Winkelhebels 44 geführt ist. 

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   Mit dieser Bewegung im Zusammenhang steht die Bewegung der Schlitten. Die Schlitten, deren im ganzen vier vorhanden sind, müssen die Bilder in vertikaler Richtung verschieben. Zur Erteilung dieser Vertikalbewegung ist die nachstehend beschriebene Einrichtung vorgesehen : 
 EMI3.1 
 



  Die andern Enden dieser Stahlbänder 5'7 respektive 58 sind auf den   Seheiben 59, 66 aufgeschraubt. Je   zwei dieser Scheiben bilden eine Stufenscheibe. Diese   Stufenseheiben   sind auf der im Gestell gelagerten Welle 61 aufgekeilt. Ihnen muss ebenfalls eine Schwingbewegung erteilt werden, um die Schlitten nacheinander auf-und abwärts zu bewegen. 



   Zu diesem Zweck ist auf der Kurbel 47 eine Schubstange 62 angelenkt, die anderseits am annähernd halbkreisförmigen Treibrad 63 angelenkt ist. Der letztgenannte Gelenkpunkt ist verstellbar, u. zw. in einem im Treibrad 63 vorgesehenen radialen sowie in einem im Treibrad 63 vorgesehenen, nicht dargestellten, zur Drehachse des Treibrades 63 konzentrischen Schlitz. Das Treibrad 68 ist auf der Welle 64 aufgekeilt, die in zwei Supporten gelagert ist, von denen der eine, 65, in Fig. 4 sichtbar ist. 



   Die Achse   A   der Kurbel 47, die beiden Gelenkpunkte B und C der Schubstange   62   sowie die Achse D der Welle 64 bilden ein Gelenkviereck. 



   Auf dem Treibrad 63 sind zwei   Treibstöcke   66 und 67 angeordnet, zwischen welchen das Treibrad eine Verzahnung 68 aufweist. Die Triebstöcke 66 und 67 dienen zur Drehung eines Sternrades 69, das ein Ritzel 70 aufweist und auf der Welle 61 aufgekeilt ist. Das Ritzel kämmt mit der Verzahnung 68. 



  Treibrad und Sternrad bilden zusammen ein sogenanntes Sternradgetriebe. 



   Die Verbindung des   Gelenkviereckes A,   B, C, D, wovon A und D fest sind mit dem Sternrad- 
 EMI3.2 
 eine schwingende Bewegung. Die Abmessungen des Gelenkviereekes sind so gewählt, dass das Treibrad um einen bestimmten Winkel, der   etwas grösser   ist als der von   den Treibstöcken gebildete, ausschwingt.   



  Fig. 3 zeigt das Treibrad in der rechten Endlage. In der linken Endlage ist dann der Treibstoek 67 mit dem Sternrad in Berührung. In den Endlagen bleibt das Treibrad bestimmte Zeiten stillstehen, welche Zeiten von den Abmessungen des Gelenkviereckes und von der   Tourenzahl   der Kurvenscheibe 51 abhängen   (s."Rastgetriebe" in Werkstatteehnik,   Heft 7). Zum Betrachten der Bilder kommen dieselben hinter einen durchsichtigen   Spiegel 101   zu liegen, der in einem in der Vorderwand der Vorrichtung befestigten Rahmen 100 eingesetzt ist. Hinter den Bildern selbst ist eine auf dem Gestell aufruhende, nicht   gezeich-   nete Beleuchtungsvorrichtung angebracht, deren Kasten als Reflektor ausgebildet ist und in welchem Kasten die zum Durchleuchten der Bilder erforderlichen Glühbirnen untergebracht sind. 



   Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende :
Die Bilder werden auf die Ketten 4, 4'gelegt. Ein Bild wird in der   Beleuchtungsvorrichtung   hinter dem Spiegel aufgehängt. Die vordern Transportschlitten befinden sich in höchster und die hintern in tiefster Stellung. Nun wird der Motor eingeschaltet und dadurch das Treibwerk in Gang gesetzt. Dadurch werden die vordem Transportschlitten   gesenkt, während   die hintein gehoben werden. Diese Vertikalbewegung wird erzeugt durch Ab-respektive Aufwickeln der Stahlbänder 57 und 58, die vordem Transportschlitten senken sich so weit. bis ihre untern Riegel 90 sich unter dem   Stäbchen   6 des vordersten auf den Ketten 4,   4'sich   befindenden Bildes befinden und damit das Bild erfassen.

   Dieses Erfassen erfolgt dadurch, dass die untern Riegel 90 infolge Vorbeigleitens   ihrer schlagen Flächen 9. 3   an den Verlängerungen des Stäbchens 6 entgegen der Wirkung der Federn 92 nach auswärts geschwenkt werden. Sobald die   Schrägflächen   am   Stäbchen   6 vorbei sind, werden die Riegel durch die Federn 92 unter das Stäbchen 6 gedrückt, wodurch der Rahmen mit dem Bild erfasst wird. Gleichzeitig erfassen die   obein   Riegel der vordern Transportschlitten in gleicher Weise den hinter dem Spiegel stehenden Bilderrahmen an. Hinter dem Spiegel werden die Bilderrahmen an nicht gezeichneten Riegeln von gleicher Besel affenheit wie die Riegel 90 gehalten, welche an den   Flacheisen 9   befestigt sind. 



   Nach dem Erfassen der beiden Bilderrahmen erfolgt eine Umkehrbewegung der   Stufenseheiben   und damit ein Aufwickeln der   Stahlbänder 57. Dadurch bewegen sich   die vordem Transportscl litten unter Mitnahme der beiden   angehängten Bilderrahmen nach   oben. In dieser   : teit I aben   die   hinteren   Schlitten und die Hebel Leerbewegungen   ausgeführt.   Der obere   Bilderralmen sitzt   auf dem obein Riegel. Kommen die vordern Schlitten in ihre höchste Stellung (höher als in Fig. 10   gezeichnet),   so kommt der obere Bilderrahmen an die Schrägflächen 95.

   Im Augenblick des Berührens des   Bilderrahmens mit den     Schrägflächen   95 schnappt der Teil 41'des   Winkelhebels-   unter Federwirkung unter das Stäbchen 6. Beim Weitergleiten des   Bilderrahmens   auf den   Schrägfläehen   95 gleitet der Rahmen selbst von den Riegeln weg und fällt in das keilförmig ausgenommene Ende des Teils   41'.   Gleichzeitig mit dem   Weggleiten   des obern Bilderrahmens erfolgt ein Einhängen des untern   Bildenahmens   in die nicht gezeichneten Riegel hinter dem Spiegel. 



    Nun erfolgt eine Schwenkung des Winkelhebels 41 und des ändern auf der gleichen Welle angeordneten Hebels mit dem Bilderrahmen nach rückwärts, und in dieser rückwärtigen Stellung bleiben der   

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 Winkelhebel und der andere Hebel so lange stehen, bis die hintern   Transportsr11litten     hochgekommen   sind und den Bilderrahmen mittels der in Fig. 8 und 9 ersichtlichen   Aufnahmestücke   98 von dem Winkelhebel und dem andern Hebel abheben. 



   Nachdem die hintern   Transportschlitten   den Bilderrahmen abgehoben haben, werden die Hebel wieder nach vorn geschwenkt, und jetzt erfolgt die Abwärtsbewegung der hintern Schlitten so weit, bis der von ihnen getragene Rahmen auf die Ketten aufgelegt wird. Die hintern Schlitten selbst senken sich etwas weiter nach abwärts, um ein störungsfreies Ausheben aus den Stücken 98 zu gewährleisten. Sobald der Bilderrahmen auf den Ketten angelangt ist, erfolgt durch die Schaltstange 53 ein   Weiterschalten   der Kettenräder 2, 2', wodurch alle Bilderrahmen um ein Glied der Ketten nach vorn geschoben werden und 
 EMI4.1 
 Transportschlitten für die Bewegung nach oben wieder freigegeben. 



   Nach erfolgter Horizontalverschiebung der Bilderrahmen senken sieh die vordern Transportschlitten wieder und der beschriebene Vorgang beginnt von neuem. 



   Während der   Aufwärtsbewegung   der vordem Transportschlitten ist die Beleuchtung, deren Kontakte auf nicht näher dargestellte Weise vom Rastgetriebe betätigt werden, ausgeschaltet. Sobald die Schlitten in ihrer höchsten Stellung angelangt sind und damit auch ein Bild hinter dem Spiegel sieh befindet, setzt die Beleuchtung ein und dauert bis zum Beginn einer erneuten Aufwärtsbewegung. 
 EMI4.2 
   der Sichtbarmachung und damit der Beleuchtungsdauer innert bestimmter Grenzen, was durch die obenerwähnten Schlitze im Treibrad 63 ermöglicht wird.   



   PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1. Vorrichtung zum Vorführen transparenter Bilder u. dgl. im Kreislauf vor einer   Sehauöffnung,   bei der die vorzuführenden Bilder durch Gelenkketten geführt werden, deren Bewegung von einem durch einen Elektromotor angetriebenen Triebwerk aus unter Vermittlung von durch eine Kurvenscheibe in eine Schwingbewegung versetzten Sehaltl :

   ebeln und Schaltklinken erfolgt, und die vorzuführenden Bilder durch von dem Triebwerk aus in eine Schwingbewegung versetzte Stufenscheiben in ihre   Schaustellung   und wieder aus dieser   herausgeführt   werden, gekennzeichnet durch je einen vorderen, zum t'berühren 
 EMI4.3 
 der Vorrichtung und zum Herausführen der Bilderrahmen aus der   Sehauöffnung   dienenden und an den Leisten   (89)   geführten Schlitten (80) und je einem hinteren, zur Übernahme der aus ihrer Schaustellung herausgeführten Bilderrahmen und zur Abgabe dieser an die Gelenkketten dienenden Schlitten   (97)   mit dem   Aufnahmestück     (98),   die durch die beiden, über die Rollenpaare (55) und   (J6) geführten,

     einerseits an dem vorderen und hinteren Schlitten   (80)   bzw. (97) und anderseits an den   auf der Welle (61)   angeordneten Stufenseheibenpaaren (59, 60) befestigten Bänderpaaren (57, 58) miteinander verbunden sind, wobei die beiden Stufenscheibenpaare (59,   60)   bzw. die sie tragende Welle   (61)   durch eine einerseits auf der Kurbel (47) und anderseits auf dem annähernd   halbkreisförmigen   Treibrad   (6.'3) angelenkte   Schubstange   (72)   in eine schwingende Bewegung versetzt werden, u. zw. so, dass die Schlitten   (80)   und (97) nacheinander auf-und abwärts bewegt werden.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anlenkungspunkt der Schubstange (62) in einem in dem Treibrad (63) radialen und einem zur Drehachse des Treibrades (6-3) lion- zentrisch angeordneten Schlitz verstellbar ist.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abnahme der aus EMI4.4 federnd und keilförmig ausgesparten Gelenk (41') versehene, auf einer drehbar gelagerten Welle (4S) angeordnete Winkelhebel (41) erfolgt (Fig. 2 und 10), die mittels der mit dem einen Hebelarm gelenkig verbundenen Stange (4.'3) unter Vermittlung des Winkelhebels (44) durch die Kurvenscheibe (45, 46) und der an dieser befestigten Kurbel (47) in eine vor-und zurückschwingende Bewegung versetzt werden.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen l, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die an sich bekannte EMI4.5 Eingriff stehenden Schaltklinke ausgerüsteten Arm trägt, wobei die Stange (JJ durch den einerseits mit ihr gelenkig verbundenen und anderseits mit der Kurvenscheibe (50, 51) in Eingriff stehenden Hebel (49) derart betätigt wird, dass die Schaltklinke eine Schwingbewegung ausführt.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die vorderen EMI4.6 angebracht ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an den beiden Enden der Flacheisen (80) der vorderen Schlitten je ein Längsschlitz vorgesehen ist, in welchen je ein mit einer Sehräg- <Desc/Clms Page number 5> fläche (93) versehener, unter Federwirkung (92) stehender, im Schlitz schwenkbar gelagerter Riegel (90, 91, 92) greift, der beim Fassen der Rahmen (5, 6,7, 8) entgegen der Wirkung der Feder (92) verschwenkt wird, indem die Schrägflächen (93) bei der Bewegung der Schlitten (80) nach unten an den verlängerten Enden der oberen Querstäbehen (6) der Rahmen entlang gleiten und hierauf diese Enden unterfassen.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Führung der Rahmen (5, 6,7, 8) bei der Aufwärtsbewegung durch die vorderen Schlitten Flaeheisen (94) vorgesehen sind, die nahe ihrem oberen Ende eine Schrägfläche (95) aufweisen, die den Rahmen (5, 6,7, 8) in höchster Stellung der Schlitten vom Riegel (90, 91, 92, 93) auf die Hebel (41) abschiebt, wovon der eine als Winkelhebel ausgebildet ist.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende des die Rahmen (5, 6,7, 8) aufnehmenden Armes des Winkelhebels (41) ein unter Federwirkung stehendes Gelenk (41') aufweist, das an seinem äussersten Ende eine keilförmige Ausnehmung hat und das den Rahmen (3, 6, 7, 8) vor Erreichung seiner Höchststellung untergreift.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass an den Flacheisen (97) der hinteren Schlitten Aufnahmestücke (98) befestigt sind, die keilförmige Ausnehmungen aufweisen, in welche die Rahmen (5, 6,7, 8) zu liegen kommen. EMI5.1
AT133969D 1930-07-19 1931-07-18 Vorrichtung zum Vorführen von transparenten Bildern. AT133969B (de)

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