AT133946B - Abschlußwand für Staubecken, Gerinne u. dgl. - Google Patents

Abschlußwand für Staubecken, Gerinne u. dgl.

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AT133946B
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Karl Ing Jaburek
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Karl Ing Jaburek
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Abschlusswand   für Staubecken, Gerinne u. dgl. 



   Zweck der Erfindung ist, bei einer Abschlusswand für mit Flüssigkeit gefüllte Räume, wie z. B. 



   Staubecken, Sammelbehälter, Känale u.   dgl.,   welche sich in bekannter Weise gegen natürliche Stützpunkte oder gegen Pfeiler abstützt, eine erhöhte Sicherheit der Konstruktion dadurch zu erreichen, dass die   Abschlusswand   mit zunehmender Füllung des Beckens, Gerinne od. dgl. in steigendem Ausmasse, bei Vollfüllung ganz oder nahezu ganz, vom Wasserdruck entlastet ist. 



   Dieser Zweck wird der Erfindung gemäss dadurch erreicht, dass das sich gegen wasserseitig angeordnete Stützpunkte oder Pfeiler abstützende Abschlusstragwerk gegen das Innere des Beckens od. dgl. geneigt und an der Luftseite durch   Anschüttung   belastet ist. Das Gewicht und die Verteilung der Anschüttung sind so bemessen, dass bei Höchstfüllung des   abzuschliessenden   Raumes dem Wasserdruck durch das Gewicht der Tragkonstruktion samt Anschüttung das Gleichgewicht gehalten werden kann. 



  Je nach der Art der Tragkonstruktion kann, wenn es zweckmässig ist, ein   entsprechender Überschuss   an Seitenkraft nach der Luft-oder Wasserseite verbleiben. 



   Diese Bauweise ergibt eine wesentliche Kubaturersparnis gegenüber den bekannten Schwergewiehtsbogen-und Gewölbesperren, indem das Eigengewicht der Tragkonstruktion möglichst vollkommen als Gegengewicht des Wasserdruckes ausgenutzt und ein Hauptteil desselben durch einen minderwertigen Baustoff, die   Anschüttul1g,   aufgehoben wird. Diese Ersparnis wird noch vergrössert, weil gegen- über andern bekannten Bauweisen die Einwirkung der Temperaturschwankungen nahezu vollständig ausgeschaltet ist, wodurch auch die   Hauptursaehe   der Rissbildung mit der daraus folgenden Undichtheit vermieden wird. 



   In der Zeichnung ist als beispielsweise Ausführungsform der Erfindung deren Anwendung für Talsperren veranschaulicht und zeigt Fig. 1 die Sperrmauer in Aufriss und Schnitt nach   A-B   der Fig. 2, welche einen Teil der Sperrmauer in Draufsicht veranschaulicht. 



   Bei der als Ausführungsbeispiel gewählten Sperre in aufgelöster Bauweise sind zwischen den Stützpfeilern 1 Gewölbe 2 geführt, wobei die Pfeiler 1 wasserseitig angeordnet sind und die Gewölbe 2 gegen das Wasser zu schräg gerichtet sind. An der Luftseite der Gewölbe 2 sind diese durch eine Über-   schüttung 3 abgedeckt.   Die Tragkonstruktion reicht durch die natürlichen Ablagerungen 4 bis auf den Felsen   5,   auf welchem sie aufruht. 



   Durch die Überschüttung 3 wird gleichzeitig der Einfluss der Temperaturschwankungen auf ein Mindestmass herabgesetzt. Die Wasserseite kann vor dem Einfluss der reflektierenden Bestrahlung ins-   besondere bei sinkendem Wasserspiegel durch eine leichte, von der Mauerkrone der Gewölbe 2 herabhängende Tauchwand 6 geschützt werden, wodurch zwischen Gewölbe 2, Tauchwand 6 und Wasserspiegel   ein isolierender Luftraum geschaffen wird. 



   Gegenüber den bekannten Schwergewichtsmauern ergibt sich beim Gegenstand der Erfindung eine Herabsetzung an vorbearbeiteten Baustoffen auf etwa   y bis V. Gegenüber   den bekannten Gewölbesperren und Sperren in aufgelöster Bauweise hat die   Abschlusskonstruktion   gemäss der Erfindung den Vorteil, dass bei ihrer Bemesssung der Wasserdruck um das Eigengewicht der Konstruktion vermindert werden kann, was bei dem auf ein Mindestmass herabgesetzten Einfluss der Temperaturschwankungen eine Ersparnis von 30-50% der Tragkonstruktion bedeutet. 



   Im Vergleich mit allen bisher bekanntgewordenen Bauweisen bietet aber die Bauweise gemäss der Erfindung eine erhöhte Sicherheit der Unterlieger, da gerade bei gefülltem Stauraum das Tragwerk 

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 die geringste Beanspruchung erleidet, indem die luft-und wasserseitig wirkenden Kräfte sieh das Gleichgewicht halten und die verbleibenden, in der Richtung der Schwerlinie der Tragkonstruktion wirkenden Kräfte ein Anpressen des Bauwerkes an das Fundament bewirken. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Abschlusswand   für Staubecken, Gerinne u.   dgl.,   dadurch gekennzeichnet, dass das einheitliche oder unterteilte, schräg gegen das Innere des Beckens od. dgl. geneigte   Abschlusstragwerk sieh   gegen wasserseitig angeordnete Stützpunkte oder Pfeiler   (1)   abstützt und an der Luftseite durch   Anschiittung (3)   derart belastet ist, dass bei   Vollffillung   des Beckens od. dgl. die Tragkonstruktion ganz oder teilweise vom Wasserdruck entlastet ist.

Claims (1)

  1. 2. Abschlusswand nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine oder mehrere, zwischen den wasserseitig liegenden Stützpunkte bzw. Pfeilern (1) angeordnete Gewölbe (2) mit gegen die Wasserfüllung geriel teter Innenlaibung.
    3. Abschlusswand nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeiel net durch von der Mauerkrone des Abschluss- EMI2.1 EMI2.2
AT133946D 1931-07-23 1931-07-23 Abschlußwand für Staubecken, Gerinne u. dgl. AT133946B (de)

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