AT133440B - Hochfrequenzleiter. - Google Patents
Hochfrequenzleiter.Info
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Description
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Hocfre qncnzleiter.
Die Anwendung von koaxial angeordneten Leitern für die Zwecke der Übertragung von Hoeh- frequenzenergie ist bekannt. Koaxial angeordnete Leiter haben gegenüber einfachen Drahtleitungen den Vorteil, dass sie nicht im geringsten Strahlung aussenden oder aufnehmen. Normale Kabel, wie sie für Niederfrequenz verwendet werden, sind zur Übertragung sehr hoher Frequenzen unbrauchbar wegen zu hoher dielektrischer Verluste. Bei Hoehfrequenzleitungen muss der Innenleiter möglichst frei geführt werden. Aus diesem Grunde benutzt man Innenleiter, die in gewissen Abständen durch Isolatoren gestützt innerhalb eines rohrförmigen Aussenleiter angeordnet sind. Diese Isolatoren sind entweder mit dem Innen-oder dem Aussenleiter fest verbunden.
Man ist daher oft zu koaxialen Eupferrohr- leitungen übergegangen, die aber wegen ihrer Starrheit besonders bei unebenem Gelände Montage- schwierigkeiten bieten. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Ausbildung einer koaxialen Leitung, die, wie es bei Kabeln mit nur stromführenden Innenleitern bekannt geworden ist, flexibel ist und dabei den besonderen Bedingungen der Hochfrequenzleitung, bei der Aussen- und Innenleiter stromführend sind, angepasst ist. Die Leiter werden erfindungsgemäss so ausgebildet, dass die Distanzierung der Isolierkörper zugleich durch die Formgebung der biegsamen Leiter geschieht, die weiter mit Rücksicht auf die für Hochfrequenz wichtige Dämpfungsverminderung gestaltet sind.
Als Aussenleiter kann Draht-
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welche Perlen aus Isolierstoff gezogen werden.
Es kann auch für den Innen-bzw. Aussenleiter ein nicht leitender oder schlecht leitender Stoff als biegsames Material benutzt werden, der auf seiner Aussen-bzw. Innenseite eine leitende Auflage erhält. Diese leitende Auflage kann aus einer Drahtbewicklung aus Bändern bestehen ; sie kann aber auch durch eine galvanisch aufgebrachte leitende Schicht gebildet werden. Das Ganze kann zum Schutze mit einem Aussenrohr umgeben sein.
Den Innenleiter wird man praktisch aus gut leitendem Material, z. B. Kupfer, machen. Beim Aussenleiter ist das nicht erforderlich. Er kann auch aus Eisen oder Blei bestehen.
Zur Verringerung der Dämpfung eines solchen Hochfrequenzkabels wird zweckmässigerweise auf der Innenseite des als witterungsfester Schutz dienenden äusseren Mantels eine biegsame Metallbelegung aus Kupfer vorgesehen, welche dann als Hochfrequenzaussenleiter dient. Auf diese Weise ist Biegsamkeit des Kabels gewährleistet und zugleich geringere Dämpfung erzielt. Als Aussenleiter kann zweckmässigerweise auch ein strumpfartiges Gewebe aus Kupferdraht dienen. Es können
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Um den äusseren Rohrleiter sind zweekmässigerweie mehrere Bänder aus Kupferfolie in Schral1bl'lI- linien grosser steigung geführt, die vom Anfang bis zum Ende des Kabels ohne Unterbrechung durch- laufen.
Dadurch entsteht eine glatte Zylinderfläche, auf der leicht ein Bleimantel zum Zwecke des luftund wasserdichten Abschlusses angebracht werden kann. Auch ein Überbrücken der Kupplungsstellen der Gelenke des Kabels durch entsprechend parallel geführte Leiter ist unter Umständen zweckmässig.
Es empfiehlt sich, durch Steigerung des Luftdruckes die Durchschlagsspannung im Kabel bedeutend zu erhöhen, z. B. durch 3 Atm. Überdruck wird dieselbe auf etwa das 2'2fache erhöht. Durch Anwendung dieses Mittels kann man trotz hoher Spannungen (bei Rundfunkwellen) mit verhältnismässig
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Leitern besteht.
Der Überdruck im Kabelinnern verhütet auch das Eindringen von Feuchtigkeit und zeigt ferner durch Absinken etwaige Undichtigkeiten im Entstehen an. Besonders eignet sich zur Füllung des Raumes zwischen den beiden Leitern ein nicht oxydierbares Gas.
Die Erfindung ist in Ausführungsbeispielen dargestellt. Fig. 1 zeigt das Prinzip einer koaxialen Hochfrequenzleitung.
Über einen Draht J sind eine Anzahl Isolationsperlen P gezogen. Auf die Perylenreihe ist ein Drahtgeflecht A oder ein Mantel aus Metallfolie gebracht. Das Ganze kann noch mit Blei umpresst werden. Man erhält auf diese Weise ein konzentrisches Kabel, dessen Innenleiter aus dem Draht J und dessen Aussenleiter aus dem Drahtgeflecht oder dem Folienmantel A besteht. Die Isolation beider geschieht durch die Perlen P, deren Form zwecksmässig so zu wählen ist, dass an den Stellen grosser Feldstärke ein Minimum an Dielektrikum zwischen den Leitern liegt und dass eine möglichst geringe Berührungsfläche, besonders mit dem Innenleiter, vorhanden ist. Es können auch mehrere mit Perlen umgebene Innenleiter in einem gemeinsamen Mantel angeordnet sein.
Bei der Ausführungsform der Erfindung gemäss Fig. 2 bezeichnet J wieder den Innenleiter, P ringförmige Isolationsperlen, zwischen denen Distanzröhren D angeordnet sind. A ist der Aussenleiter.
Bestehen die Distanzröhren D aus Metall, so bilden sie, da sie am Aussenmantel A anliegen, Teile des Aussenleiters. Der Mantel A kann aus Kupferrohr oder einer dünnen Kupferfolie oder aus einer Anzahl Kupferdrähten bestehen. Zweckmässig wird das Kabel zum Schutz in ein etwas weiteres Rohr, das aus beliebigem Stoff (Leiter oder Nichtleiter) bestehen kann, eingezogen.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in Fig. 13 dargestellt. Es bedeutet J den Hochfrequenzinnen- leiter. P sind die Perlen aus Isolationsmaterial, welche ein Kupfergewebe bzw. einen folienförmigen Kupferleiter K vom Innenleiter J isolieren. Die Isolierringe können zwecks leichterer Herstellung des Kabels seitlich geschlitzt sein und auf den Innenleiter J bei der Herstellung aufgeschoben werden. In diesem Falle ist es zweckmässig, dass der Innenleiter J aus zwei zusammengedrillten Drähten 11 und J2 besteht, die infolge ihrer Verdrillung die Isolierperlen P distanzieren. Mit B ist der äussere schützende Bleimantel bezeichnet, der von dem Aussenleiter K. gegebenenfalls durch eine Isolierschicht getrennt sein kann.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 4 sind auf den Innenleiter J geschlossene Ringe P aus Porzellan od. dgl. aufgeschoben. Als Aussenleiter und zugleich zur Distanzierung der auf den Innenleiter aufgeschobenen Isolierringe P dient ein Mantel aus halbzylindrischen Schalen 81, 82 aus Kupferblech. Diese Schalen haben an ihren Enden kugelige Flächen, mit denen sie übereinandergreifen und die auf die zweekmässigerweise kugelig gestalteten Isolierringe mittels eines äusseren Kupferringes R mit Druck
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die auch bei weiten Aussenleiterrohren leichte Biegsamkeit gewährleisten.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Hochfrequenzleiter, der in an sich bekannter Weise aus einem zylindrischen Aussenleiter und koaxialen Innenleiter besteht, die durch Isolatoren stellenweise gegeneinander abgestützt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Formgebung des einen oder beider biegsamer Leiter zur Distanzierung der Isolatoren benutzt wird.
Claims (1)
- 2. Hochfrequenzleiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die verwendeten Leiter als Einzeldrähte oder als Bündel verdrillten oder Gewebe vieler Drähte ausgeführt sind. EMI2.3 Rohr besteht, wobei das flexible Rohr aus seitlich heranführbaren Einzelteilen hergestellt und durch Umpressungen zusammengehalten ist.4. Hochfrequenzleiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auch der Innenleiter gemäss Anspruch 3 hergestellt ist.5. Hochfrequenzleiter nach den Ansprüchen l bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass als biegsames Material ein nicht leitender oder schlecht leitender Stoff benutzt wird, der auf seiner Aussen-oder Innenseite eine leitende Auflage erhält.6. Hoehfrequenzleiter nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die leitende EMI2.4 <Desc/Clms Page number 3> 7. Hochfrequenzleiter nach den Anpruchcn l und 5, dadurch gekennzeichnet. dass die leitende Auflage aus einer galvanisch aufgebrachten leitenden Schicht besteht.8. Hochfrequenzleiter nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussenleiter aus flexibel gekuppelten, in sich starren Leiterstücke besteht.9. Hochfrequenzleiter nach den Ansprüchen 1 und 8 (eventuell 3), dadurch gekennzeichnet, dass der Aussenleiter aus einzelnen Gliedern besteht, die kugelgelenkartig aneinandergesetzt sind.10. Hochfrequenzleiter nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass auch der Innenleiter nach den Ansprüchen 8 und 9 ausgebildet ist.11. Hochfrequenzleiter nach den Ansprüchen 1, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass an den Kabelgelenkstellen die beiden aneinanderfolgenden Glieder um zweckmässigerweise kugelig ausgestaltete, isolierende Ringe gepresst sind.12. Hochfrequenzleiter nach den Ansprüchen 1, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Glieder des äusseren Hochfrequenzleiters aus zwei schalenartigen Hälften gebildet werden, die an den Gelenkstellen durch einen äusseren Haltering auf dem Isolierkörper zusammengepresst sind.13. Hochfrequenzleiter nach den Ansprüchen 1 und 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Aussenseite des äusseren Hochfrequenzleiters als wasser-und luftdichter Schutz ein Bleimantel vorgesehen ist.14. Hochfrequenzleiter nach den Ansprüchen 1 und 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsstellen durch fortlaufende parallel geführte Leiter überbrückt sind.15. Hochfrequenz1eiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Trennung des Innenleiters vom Aussenleiter ein Stoff benutzt wird mit einem Gesamtverlustwinkel, dessen Tangens für Zwischenfrequenzen zwischen 3'105 und 3'108 kleiner ist als dz 16. Hochfrequenzleiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierkörper durch Distanzstücke, z. B. Rohre aus leitendem Material, in bestimmten Abständen gegeneinander festgehalten werden.17. Hochfrequenzleiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzierung der Isolierkörper durch Verdrillung von Leiterdrähten erzielt ist.18. Hochfrequenzleiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierkörper geschlitzt sind und seitlich auf den Innenleiter aufgesteckt werden können.19. Hochfrequenzleiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum zwischen den beiden Leitern mit einem Gas von vorzugsweise Überatmosphärendruck angefüllt ist.20. Hochfrequenzleiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum zwischen den beiden Leitern mit einem nicht oxydierenden Gas angefüllt ist. EMI3.1
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