AT133429B - System von unverwechselbaren Steckvorrichtungen. - Google Patents

System von unverwechselbaren Steckvorrichtungen.

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AT133429B
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Austria
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Inventor
Oskar Ackermann
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Aeg
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  System von   unverweehselbaren   Steekvorriehtungen. 



   Durch entsprechende Ausgestaltung der Stecker und Steekdosenkörper, durch geeignete Aus- bildung und Anordnung der Steckerstifte oder durch Anbringung besonderer Führungsstifte können
Steckvorrichtungen unverwechselbar gemacht werden. Diese Mittel wurden bisher nur dazu benutzt, um eine bestimmte Steckdose nur mit einem bestimmten Stecker verwendbar zu machen. Diese Unverwechselbarkeit betraf dabei stets immer nur ein bestimmtes Merkmal, beispielsweise die Spannung, die
Stromstärke usw. 



   Die sich auf unverwechselbare   Steekvorrichtungen   beziehende Erfindung besteht darin, dass gleichzeitig mehrere im wesentlichen voneinander unabhängige   Unverwechselbarkeitsmittel für   Spannung,
Stromstärke, Polarität, Schutzschaltung und Tarifhöhe derart angewandt sind, dass die die verschiedenen Zulässigkeitsgrenzen überschreitenden Verbindungen ausgeschlossen, darunter bleibende jedoch möglich sind. Die Erfindung hat den Vorteil, dass keine Verbindungen hergestellt werden können, die für die Anlage, die Apparate oder das Bedienungspersonal schädlich, gefährlich oder nachteilig sein können, während ungefährliche Verbindungen beliebiger Art möglich bleiben. Die einzelnen   Unterscheidungs-   merkmale können in beliebiger Weise vereinigt und kombiniert werden. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung sind im nachfolgenden beschrieben. 



   Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsbeispiele der Erfindung, u.   zw.   Fig.   l   insichtlich der Spannung, Fig. 2 hinsichtlich der Stromstärke, Fig.   3   hinsichtlich der Polarität, Fig. 4 hinsichtlich des Tarifs und Fig. 5 hinsichtlich der Schutzschaltung. 



   Für die Unverwechselbarkeit nach der Spannung (Fig. 1) besitzt der Steckerkörper a beispielsweise einen runden Hals b, für dessen Durchmesser entsprechend z. B. drei Spannungsgruppen von etwa 65, 250 und 500 Volt drei Grössen vorgesehen sind, von denen der kleinste Durchmesser der höchsten Spannung bzw. der grösste Durchmesser der niedrigsten Spannung zugeteilt ist. Da die zugehörige Steckdose   c   einen Kragen   d   von entsprechendem Innendurchmesser hat, so kann man wohl in eine Dose ausser dem richtigen Stecker auch einen Stecker mit kleinerem Hals b', also für grössere Spannung einführen, dagegen nicht einen Stecker mit grösserem Hals für kleinere Spannung ; dadurch wird eine Zerstörung eines nur für geringere Spannung gebauten Verbrauchers vermieden. 



   Für die Unverwechselbarkeit nach der Stromstärke (Fig. 2) besitzen die Stecker e beispielsweise   Hälse l'von verschiedenen   Höhen, d. h. es sind für beispielsweise vier Stromgruppen von etwa 6, 10,25 und 60 Amp. vier verschiedene Stecker vorgesehen, von denen der Stecker für die kleinste Stromstärke den Hals mit der grössten Höhe hat, während die Halshöhen für die andern Stromstärken der Reihe nach entsprechend abgestuft sind. Auf diese Weise wird verhindert, dass in die Kontaktbuchse der Steckdose g, deren   Kragenhöhe     h   jeweils dem   Hals 'angepasst   ist, die Kontaktstifte eines solchen Steckers eingeführt werden können, der zu einem Verbraucher mit grösserem Stromverbrauch führt, da sonst die Leitung überlastet würde.

   In diesem Falle sitzt der falsche Stecker mit dem erweiterten Teil   i   auf dem oberen Rand des Dosenkragens h auf, ohne dass die Steckerstifte die Buchsen erreichen. Zweckmässig kann man den erweiterten Steckerteil t (Fig. 2) bzw. k (Fig. 1) so gross halten, dass er grösser ist als die grösste Aussparung der Steckdose   c   bzw. als der Durchmesser des   Halses t :   so dass man die Unverwechselbarkeitsmerkmale für Spannung und Stromstärke vereinigen kann. 



   Die Polunverwechselbarkeit (Fig. 3) wird durch einen etwa am Steckerrand   1n   vorgesehenen Vorsprung n, der in einem bestimmten Winkel, z. B. von 45 . zur Verbindungsachse der Steckerstifte liegt, 

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 erreicht. Es können auch mehrere Vorsprünge Verwendung finden. Die Steckdose enthält dann die entsprechenden   Führungsnuten.   Selbstverständlich können auch umgekehrt die Vorsprünge an der Steckdose angebracht sein. 



   Die Unverwechselbarkeit nach dem Tarif wird durch verschiedene Bemessung der Durchmesser der Steckerstifte oder Buchsen erreicht, derart, dass sich z. B. ein Lichtstecker nicht in eine   Gerätesteek-   dose oder in eine Kraftsteckdose einsetzen lässt, um zu verhüten, dass aus den Steckdosen, die für einen billigeren Stromtarif bestimmt sind, Energie für Stromverbraucher entnommen wird, für welche ein höherer Tarif vorgesehen ist. Umgekehrt kann jedoch ein Stecker für einen billigeren Tarif in eine Steckdose für einen höheren Tarif eingeführt werden. Zu diesem Zwecke sind für den billigeren Tarif die kleineren Durchmesser vorgesehen. 



   Ausser durch die verschiedene Bemessung der Durchmesser kann eine Unterscheidung nach Tarif auch dadurch erzielt werden, dass aus dem ursprünglich etwa kreisrunden Querschnitt der Stifte ein oder mehrere Teile beliebiger Form über die ganze Stiftlänge herausgeschnitten werden ; entsprechend erhalten dann auch die Steckerbuchsen den gleichen Lochquerschnitt. So können gemäss Fig. 4 etwa halbmondartige Stücke herausgeschnitten werden, unter Beachtung des Gesichtspunktes, dass die kleineren verbleibenden Querschnitte den billigeren Tarifen zugeordnet werden.

   Beispielsweise eignet sich der 
 EMI2.1 
 der sich in den Querschnitt o einsetzen lässt, für   Geräteanschluss   mit dem billigeren Tarif, ein zweiseitig ausgehöhlter Querschnitt q, der sich sowohl in die   Gerätesteckdose   als auch in die   Liehtsteckdose   einsetzen lässt, für Kraftbedarf mit dem billigsten Tarif. 



   Die   Unverwechselbarkeit   unter   Berücksichtigung   einer Schutzschaltung wird mit Hilfe mehrerer Vorsprünge erreicht, die sich gegebenenfalls von den Vorsprüngen für die Polunverweehselbarkeit durch entsprechende Gestalt und Lage zu den Steckerstifte unterscheiden können. In Fig. 6 sind r die Steekerbuchsen und s die Vorsprünge, die das Einsetzen von Steckern ohne Schutzschaltung verhindern. Die Vorsprünge können gleichzeitig den Kontakt für die Schutzschaltung bilden. 



   Vorzugsweise werden die Vorsprünge s mit ihren Führungsnuten symmetrisch zur Verbindungslinie der Steckerstiftachsen angeordnet. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1. System von   unverwechselbaren Steckvorrichtungen, gekennzeichnet durch   eine derartige gleichzeitige Anwendung mehrerer voneinander unabhängiger Unverwechselbarkeitsmittel für Spannung, Stromstärke, Polarität, Schutzschaltung und Tarifhöhe, dass alle die verschiedenen Zulässigkeitsgrenzen überschreitenden Verbindungen ausgeschlossen, darunter bleibende jedoch möglich sind.

Claims (1)

  1. 2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckerhals (b) und die entsprechende Aussparung oder der Kragen (d) des Dosenkörpers (e) für verschiedene Spannungsstufen verschiedene Durchmesser erhalten, wobei den höheren Spannungen die kleineren Durchmesser zugeteilt sind.
    3. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckerhals (f) und der entsprechende Kragen (h) des Dosenkörpers (g) für verschiedene Stromstärken verschieden lang sind, wobei den grösseren Stromstärken die geringeren Längen zugeteilt sind.
    4. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die Polunverwechselbarkeit in der Steckdosenaussparung an sich bekannte Vorsprünge (n) oder Führungsnuten unsymmetrisch vorgesehen sind, denen am Steckerkörper entsprechende Führungsnuten oder Vorsprünge gegenüberstehen.
    5. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckerstifte bzw. Buchsen für verschiedene Tarife nach Grösse oder Gestalt verschiedene Querschnitte an sieh bekannter Art aufweisen, wobei den billigeren Tarifen die kleineren Querschnitte zugeteilt sind.
AT133429D 1931-09-22 1931-09-22 System von unverwechselbaren Steckvorrichtungen. AT133429B (de)

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