AT133161B - Dreschkorb für Schlagleisten-Dreschmaschinen. - Google Patents

Dreschkorb für Schlagleisten-Dreschmaschinen.

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AT133161B
AT133161B AT133161DA AT133161B AT 133161 B AT133161 B AT 133161B AT 133161D A AT133161D A AT 133161DA AT 133161 B AT133161 B AT 133161B
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Inventor
Heinrich Dipl Ing Schlaffner
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Heinrich Dipl Ing Schlaffner
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Description


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  Dreschkorb für   Sehlagleisten-Dresehmasehinpu.   



     Ein-oder mehrteilige Dreschkörbe mit Schlagleisten,   bei denen die zur Trommelachse parallelen Korbleisten in der Regel genau radial zum Trommelmantel liegen oder nur wenig von dieser Richtung abweichen, sind bekannt. Bei dieser Bauart sind die Austrittsquerschnitte für die Frucht beträchtlich klein, so dass das Auswerfen der Frucht in erheblichem Masse verhindert wird. Nicht mehr neu sind auch solche Dreschkorb, bei denen die zur Trommelachse parallelen Korbleisten, allfällig nur Gruppen derselben, mit ihrer Fläche schräg zum Trommelmantel liegen ; ihre   Schräglage   ist aber eine derartige, dass das von der Trommel   ab geschleuderte Gut (Körner u. dgl. ) auf die Fläche der Korbleisten auftreffen, da die   Leisten gegen den Trommelradius nach vorwärts im Sinne der Drehrichtung der Trommel geneigt sind.

   Hiedurch werden die   Auswurfquerschnitte   in der Schleuderrichtung des Gutes 
 EMI1.1 
 gemäss der Erfindung der wirksame Auswurfquerschnitt bedeutend vergrössert und damit das Auswerfen der Frucht aus dem   Dreschgut   in grösstmöglichstem Masse erreicht. Diese Vorteile werden dadurch erzielt, dass die Korbleisten in der   Richtung   schräg angeordnet sind, in der die Körner u. dgl. von der Trommel abgeschleudert werden. Dabei können die Korbleisten   keilförmig,   vorteilhaft innen versteift, hohl und in ihrer   Schräglage   verstellbar sein. Der Dreschkorb gemäss der Erfindung kann für sich allein in ein-oder mehrteiliger Ausführung. aber auch in Verbindung mit einem oder mehreren Dreschkörben der bisherigen Bauart verwendet werden.

   Dabei kann ein Dreschkorb der bisherigen Bauart auf einen oder wenige   Korbstäbe (Korbleisten bl, b2 usw. ) verringert sein.   



     Fig. l   der Zeichnung zeigt das Schema des Korbes B gemäss der Erfindung im Querschnitt in einer beispielsweisen Anordnung mit einem bekannten Dreschkorb A. Die Fig.   z   zeigen Ausführungsmöglichkeiten von Einzelheiten des Drehkorbes B gemäss der Erfindung. 



   Die Auswurfrichtung der Körner u. dgl. lässt sich ziemlich genau in ihrer Neigung zum Innenumfang des Korbes festlegen, so dass die ideell nach rückwärts verlängerten Flugbahnen f der Körner (Fig. 1) einen zur Trommel h achsgleichen   Zylinder 1'1   berühren. In dieser   Hauptauswurfrichtung l'sind   nun die Leisten des Korbes B so angeordnet, dass sie ein Höchstmass von   Auswurfquerschnitt freigehen.   Bei radialer Anordnung der Korbleisten prallen die Körner auf die Flächen der Leisten auf und werden dadurch teilweise wieder gegen die Trommel   zurückgeschleudert.   Die radiale Anordnung der Korbleisten wirkt also als Verengung des Auswurfquerschnittes.

   Die   Flugbahnen f   (Fig. 1) weichen von der Radialrichtung ab und schliessen mit der Tangente an dem   Aussendurchmesser   der Trommel einen Winkel ein, der kleiner als   80  und grösser   als   200 ist.   Selbst wenn einzelne   Schwerteilchen   zufällig in andern Flugbahnen ankommen sollten, so prallen sie unter einem so flachen Winkel auf die Flächen der Korbleisten auf, dass sie nach nur einmaliger Ablenkung aus dem Korb gelangen und nicht mehr gegen die Trommel   zurückgeschleudert   werden. 



   Diese Anordnung der   Korbstäbe   kann auch beim Dreschkorb A Verwendung finden. 



  Ferner kann zur Erzielung besonderer Wirkungen beim Dreschen erfindungsgemäss der Winkel der Korbstäbe in einzelnen Teilen des   Dreschkorbes verschieden   sein. Auch ist eine beliebige 
 EMI1.2 
 

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   Die Korbstäbe können ausserdem zur Erreichung eines leichteren Austrittes der Körner   u.   dgl. gegen die Trommel   verjüngt,   oder z. B. keilförmig und mit einer möglichst abge- rundeten Kante versehen sein (Fig. 3-9). Dadurch wird eine erhebliche Vergrösserung des wirksamen Korbaustrittsquerschnittes erreicht, da alle auf die Korbleiste auftreffenden Teile aus dem Korb gelangen können. 



   Fig. 3 zeigt einige Ausführungsformen   !',./, &    für Korbleisten, die statt aus vollem Bau- stoff hohl sein können, wie in Fig. 3 gestrichelt mit   i1   und.   h angedeutet   ist. Ebenso können die Korbleisten aus Blech hergestellt werden (l in Fig.   4.   m in Fig. 5 und   6./und   in
Fig. 9). Um eine Vergrösserung des wirksamen Austrittsquerschnittes am Ende der Korbleisten zu erzielen, sind diese auf ihrer der Trommel abgewendeten Rückenseite ein-oder beiderseitig stufenförmig abgesetzt, also in ihrer Dicke verringert. Die kurzen Seiten der Leisten können, wie in Fig. 4 mit l1, in Fig. 5   mit Mi und Mg   beispielsweise angedeutet ist, an die lange
Seite herangeführt sein.

   Diese Form der Korbleisten entspricht der Stabform   A in   Fig. 3. 



   Die aus Blech gebildeten Korbleisten können wie in Fig. 9 durch Stifte, Formstücke, Drähte 0 oder   K   versteift sein. 



   Durch die Erfindung können an Stelle von Spannschrauben   cl, ce   usw. zur Befestigung der Korbleisten untereinander   Formstücke   benutzt werden, die z. B. eine ähnliche Form wie die üblichen Korbwangen s (Fig. 2) haben können, an denen bisher die Korbleisten befestigt werden. Durch die Verbindung der schräggestellten Korbleisten mit den erwähnten Form- stücken   q   (Fig. 6 und 8) wird ein vollkommen starres Gebilde geschaffen. Die Fig. 6 und 8 zeigen einige Ausführungsbeispiele ; es bedeuten p1 und p2 die Korbleisten,   g ein   die Spann- schrauben ersetzendes Formstück, r1 ein Formstück, welches an Stelle eines Drahtes verwendet ist   und 1. 2   einen Draht. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 erfolgt das Einstecken der Korbleisten wie bekannt von innen, hingegen bei den   Ausführungsformen   gemäss den Fig. 8 und 9 von aussen. 



  Die Lage der Korbleisten wird dabei etwa nach Fig. 8 durch das Formstück 1'1 oder den Draht 1'2 oder nach Fig. 9 (auch Fig. 6) etwa mittels durch die   Formstücke   q hindurchgesteckter Teile o und it gesichert, wobei gleichzeitig eine erhebliche Verstärkung der Vorderkante erreicht wird. Dadurch ist ein bequemer Einbau bei gleichzeitig völlig starrem Korb sowie ein einfaches Auswechseln einzelner etwa abgenutzter oder beschädigter Korbleisten möglich, ohne dass der Korb völlig   auseinandergebaut   werden muss. 



   Fig. 11 zeigt eine Ausführungsform einer aus Blech hergestellten Korbleiste, etwa gemäss l in Fig. 9. Die Verwendung einer Sicherung gemäss Fig. 8 ist gestrichelt angedeutet. 



  Fig. 10 zeigt eine Ausführungsform eines aus diesen Elementen zusammengesetzten Korbes. 



   Die bisher üblichen   Drähte 1. 2   oder die neuen Formstücke   1"1   (Fig. 8) können an die Austrittskante der Korbstäbe pt, p2 (Fig. 8), 1 (Fig. 4) heran verlegt werden oder ganz in Wegfall kommen. 



   Eine weitere Versteifung des Korbes ergibt sich   erfindungsgemäss   dadurch, dass der der Trommel abgekehrte Rückenteil der Korbleisten abgebogen und zu diesem Zweck gegebenenfalls verlängert wird   (Kt   in Fig. 5 oder   71   in Fig. 9). Wesentlich ist nur, dass die Abbiegung der Korbleiste bzw. des Versteifungsbleches erst ausserhalb des bisher üblichen Endes der Korbleiste beginnt   (Fig.   1, 5 und   9).   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Dreschkorb für   Schlagleisten-Dreschmaschinen,   bei dem die zur Trommelachse parallelen Korbleisten oder nur Gruppen derselben mit ihrer Fläche schräg zum Trommelmantel liegen, dadurch gekennzeichnet, dass die Korbleisten in der Richtung, in der die Körner u. dgl. von der Trommel abgeschleudert werden, angeordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Dreschkorb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Korbleisten hohl und keilförmig sind, ihre Schneide der Trommel zuwenden und auf ihrer von der Trommel ahgewendeten Rückenseite zwecks Verringerung ihrer Dicke einseitig oder beiderseitig stufenförmig abgesetzt, allfällig an dieser verjüngten Stelle abgebogen oder aber mit gebogenen Verlängerungen versehen sind.
    3. Dreschkorb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die hohlen Korbleisten mit Versteifungseinlagen versehen sind.
    4. Dreschkorb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Korbleisten durch Versteifungsmittel (Stifte, Formstücke, Drähte) gegenseitig abgestützt sind.
    5. Dreschkorb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass die Schräglage aller oder einiger Korbleisten änderbar ist.
AT133161D 1930-10-08 1930-10-08 Dreschkorb für Schlagleisten-Dreschmaschinen. AT133161B (de)

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