AT132934B - Vorrichtung zur Behebung von eventuellen Registerabweichungen eines dem Erzeugnis einer Druckpresse zugeführten Beilagenstranges. - Google Patents

Vorrichtung zur Behebung von eventuellen Registerabweichungen eines dem Erzeugnis einer Druckpresse zugeführten Beilagenstranges.

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AT132934B
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  Vorrichtung zur   Behebung von eventuellen Registerabweichungen eines dem Erzeugnis   einer Druck-   presse zugefihrten Beilagenstranges.   



   Die Erfindung bezieht sich auf Rotationspressen, welche normalerweise mit einer Umfangsgeschwindigkeit von mehr als   60 ni,   in der Minute arbeiten, und insbesondere solche für die Zeitungsherstellung, bei denen die Umfangsgeschwindigkeit bis zu 360 m in der Minute betragen kann und bei denen mehrere Papierbahnen gleichzeitig in verschiedener Art bedruckt, zusammengelegt, abgeschnitten und zu einem die Zeitung bildenden Heft gefaltet werden. 



   Bei Rotationspressen dieser Art wird offenbar, wenn alle   Formenzylinder   gleichen Umfang haben und sämtlich durch   Zahnräder   in einem zwangläufigen Bewegungsverhältnis zueinander stehen, das Register der verschiedenen Rollen gehalten werden. Wenn jedoch eine vorbedruckte Papierbahn, möglicherweise mit abweichenden Eigenschaften hinsichtlich Qualität und Druck, in das Produkt einer Rotationspresse einlaufen soll, derart, dass sie mit dem Erzeugnisse der Presse kombiniert wird und   schliesslich   einen Teil desselben bildet, so ist es notwendig, eine Einrichtung vorzusehen, um das Register zwischen dieser, im nachfolgenden stets"Beilage"oder"Einlage"genannten Papierbahn und den in der Rotationspresse selbst bedruckten Bahnen zu halten.

   Dies ist selbst dann erforderlich, wenn man den Umfang des die Einlage druckenden Zylinders genau mit dem des Formenzylinders der   Druckpresse   übereinstimmend macht, mit deren Produkt die Einlage kombiniert werden soll. Es wurde festgestellt, 
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 Richtung stattfindet und dass das   anfänglich vorhandene   Register infolge des Anwachsens dieses Schlupfes bald verloren geht. Diese Unmöglichkeit, das Register zu halten, wird   verschärft   durch Veränderung der Spannung der verschiedenen   Papierrollen   zu den verschiedenen Zeiten des Druckes, durch die mögliche Schrumpfung der Einlage nach dem Druck und selbst durch den Zustand der Luft während des Druckens. 



   Um das Register zwischen einer   vorbedruckten   Papierbahn und dem Erzeugnis einer Druckpresse, einer Sehneide-und Faltemaschine oder einer andern Vorrichtung zu halten, ist vorgeschlagen worden, Registermarken, z. B. Lochungen, zu verwenden, die in regelmässigen Abständen in der Längsrichtung der Einlage angeordnet sind und die, wenn diese dem Erzeugnis der Presse od. dgl. zugeführt wird, mit elektrisch oder   pneumatisch   betätigten Suchorganen zusammenarbeiten, welche in der Förder-   vonichtung   für die Einlage derart angeordnet sind, dass sie bei ihrer normalen, zur Presse synchronen Geschwindigkeit mit dieser wandern.

   Wenn nun die Einlage ausser Register kommt, verschieben sich die Registermarken gegenüber den Suchorganen, wodurch bestimmte dieser Organe zusammenarbeiten und einen Korrekturmechanismus betätigen, der die Einlage wieder in richtige Registerlage bringt. 



  Bei einer dieser Anordnungen ist vorgeschlagen worden, die Einlage in die Registerlage dadurch zurückzuführen, dass die Geschwindigkeit der Vorschubrollen für dieselbe verringert oder vergrössert wird, je nachdem, ob die Einlage ihrer Registerlage vor-oder nacheilt. Eine derartige Anordnung weist jedoch den Nachteil auf, dass bei Betätigung des Korrekturmechanismus ein merklicher Zeitraum verstreicht, bevor irgendeine Änderung der Geschwindigkeit der Einlage erfolgt und bevor diese in die richtige Registerlage zurückkehrt. Die   Suehorgane   werden daher durch eine Reihe von aufeinanderfolgenden Registermarken wiederholt zum Ansprechen gebracht, so dass schliesslich ein Überregulieren erfolgt, das ein Regeln im entgegengesetzten Sinne notwendig macht.

   Die Einlage schwingt daher bald nach der einen, bald nach der andern Richtung ausser Register und ist selten, falls überhaupt, jemals in Register. 



  Bei einer derartigen Anordnung kann auch der Fall eintreten, dass eine einleitende Betätigung der Such-   organe eine ungenügende Korrekturbewegung der   Einlage bewirkt, so dass die Registermarken nicht 

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   in der Richtung des Schlupfes in den Bereich der Suchorgane gebraeht werden und diese Organe nicht betätigt werden können. In diesem Falle setzt die Wirkung der Korrekturvorrichtung aus und die Einlage läuft bald ganz ausser Register.   
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 gelegen ist, welch letzterer einige der   Suchorgane trägt, über welche sich   die Einlage erstreckt. Die Einstellung des Registers erfolgt dabei durch Vergrössern und Verkleinern der Länge des verlängerten 
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 Registerlage wiederhergestellt ist.

   Diese Anordnung hat jedoch den Fehler,   dass   eine   ständige Ungenauig-   keit in der   Zuführung   der Einlagebahn infolge einer der früher erwähnten Ursachen bewirkt, dass der   verlängerte Weg wiederholt   verlängert und verkürzt wird, bis die äusserste Grenze des Einstellbereiches der Vorrichtung nach der einen oder ändern Richtung erreicht ist, worauf diese für weitere Einstellung ungeeignet ist. 



   Die erwähnten Nachteile werden durch die Erfindung vermieden. 



   Gemäss der Erfindung wird an einer Druckpresse der oben bezeichneten Art eine Einrichtung 
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 kann und deren besonderes Kennzeichen darin besteht, dass eine Einstellvorrichtung für die Einlage, welche die Länge ihres verlängerten Weges zum Zwecke der sofortigen Einstellung derselben verändert, mit einer   Fördereinrichtung   mit veränderlicher Geschwindigkeit kombiniert ist, mittels welcher diese Einstellung dauernd aufrechterhalten werden kann. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung gemäss der Erfindung ähnelt daher dem Vorgang beim Regeln des Laufes einer Uhr, bei dem zuerst die Zeiger auf die richtige Zeit gestellt werden, worauf das Pendel eingestellt wird, um diese Einstellung   aufrechtzuerhalten.   



   Um die Länge des Weges des Beilagenstranges ändern zu können, wird zweckmässig eine der Leitwalzen, über welche dieser Strang läuft, regelbar verstellbar angeordnet. Die Fördereinrichtung mit veränderlicher Geschwindigkeit besteht vorzugsweise aus einer Scheibe mit verstellbarem Durchmesser, die von der Druckpresse angetrieben wird und durch Zahnräder mit den Förderrollen für die Einlage verbunden ist. 



   Als zusätzliche Schutzmassnahme kann noch eine Reihe von   Stellorganen   vorgesehen werden, 
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 Ausgleichsmechanismus zu betätigen, und welche ausserdem Signaleinrichtungen betätigen, die das Ausmass oder bzw. und die Richtung der Unstimmigkeit anzeigen, die zwischen der Einlage und dem Erzeugnis der Presse aufgetreten ist. Derartige Signaleinrichtungen können z. B. in elektrischen Lampen verschiedener Farbe bestehen, deren Einschaltung durch die als elektrische Kontakte ausgebildeten Suchorgane bewirkt wird. 



   Um die sichere Betätigung der Einstellvorrichtung zu gewährleisten, wird zweckmässig eine Einrichtung vorgesehen, die das Ansprechen der Einstellvorrichtung in einem längeren Zeitraum nach der kurzzeitigen einleitenden Betätigung derselben ermöglicht. 



   Die Zeichnungen stellen den Gegenstand der Erfindung dar, u. zw. ist Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer elektrisch betätigten Vorrichtung mit den wesentlichen Merkmalen der Erfindung, Fig. 2 eine Seitenansicht einer ähnlichen Vorrichtung mit den Einzelheiten der elektrischen Kontakte an dem Förderorgan, Fig. 3 eine Seitenansicht von Teilen der in Fig. 2 dargestellten Einrichtung und zeigt insbesondere die elektrischen Einrichtungen, Fig. 4 eine Seitenansicht der Vorrichtung in Fig. 3 
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 eine Seitenansicht von Fig. 4 ; Fig. 7 ist eine   schematische   Ansieht der Relais- und andern zugehörigen Einrichtungen zur Betätigung des Register haltenden Mechanismus. Fig. 8 ist eine Seitenansicht eines Relaisschalters mit Einrichtungen zu seiner Betätigung.

   Fig. 9 ist die schematische Darstellung einer Signalvorrichtung, welche automatisch die Richtung und Grösse der Abweichung anzeigt, um welche die Einlage ausser Register mit dem Erzeugnis der Presse ist. 



   In Fig. 1-3 stellt 1 ein Förderorgan in Form einer Walze dar, die mit der   Einlagepapierbahn 2   über einen bestimmten Mindestabstand in Berührung ist. Die Walze 1 ist mit Paaren von   Sueliorganen   in Form von elektrischen   Kontakten 3, 4   versehen, die einander diametral gegenüberstellen. Die Kon-   takte 3,   eines jeden Paares sind zweckmässig in einem Abstand von etwa 9 mon nebeneinander angeordnet. so dass zwischen ihnen eine neutrale Zone bleibt, die mit Isoliermaterial ausgekleidet wird. Ein weiteres Suchorgan wird durch einen   bogenförmigen   Kontakt oder eine BÜrste 5 gebildet, die so angeordnet ist, dass sie mit jedem der beiden Kontaktpaare   3, 4,   je nach der Stellung der Walze 1, Verbindung herstellen kann.

   Die Einlage 2 wird gleichzeitig mit dem   Drucken   in ihrer   Längenerstreckung   mit einer Serie von Löchern in   regelmässigen   Abständen versehen, die derart angeordnet sind, dass, falls irgendein   Sehlupf   der Einlage S nach vorwärts oder   rückwärts   auftritt, die Kontakte. 3 und 4 mit dem Kontakt 5 in Berührung treten und auf elektrischem Wege eine Vorrichtung betätigen, welche selbsttätig die Bewegung der Einlage beschleunigt oder verzögert und dieselbe wieder in Register mit den von der Rotationssehnell- 
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 bestimmten Zeitraum in Tätigkeit belassen werden, durch Geschlossenhalten des Stromkreises oder   aber durch einen Zeitschalter, der beim Schliessen des Stromkreises   in Tätigkeit gesetzt wird.

   Die in
Fig. 1, 2 und 3 gezeigte Vorrichtung zum Vorschieben oder   Zurückhalten   des Papiers besteht aus einem   @ Paar elektromagnetischer Kupplungen 7 und 8, die   auf der Welle   11   lose beweglich sitzen. Diese   Kupp-   lungen 7, 8 tragen Kegelräder 13, 14, die ebenfalls lose auf der Welle 11 sitzen und mittels der Kette 15 von einem Kettenrad auf der   Achse der   Walze 1 auf folgende Weise angetrieben werden : Die Kette 15 treibt ein Kettenrad   16,   das auf einer kurzen Welle sitzt, die ein Kegelrad trägt, welches mit den Rädern   M,  
14 im Eingriff steht.

   Die magnetischen Kupplungen 7, 8 liegen über der Bürste 5 im Stromkreis der   Kontakte 3, 4   und bei   geschlossenem   Stromkreis wird das entsprechende Rad M oder 14 die Welle in der einen oder ändern   Richtung drehen, um die Einstellung   der Einlage zu bewirken. Wenn z. B. der
Stromkreis der   magnetischen   Kupplung 8 geschlossen wird, so wird die Schnecke 10, die auf der Welled sitzt, ein Schneckenrad antreiben, das auf einer Welle sitzt, die eine Riemenscheibe 6 von verstellbarem
Durchmesser trägt. Wenn dagegen der   Stromkreis   der   magnetischen   Kupplung 7 geschlossen wird, so treibt die Schnecke 10 das Schneckenrad an der Welle der verstellbaren Riemenscheibe 6 in umge- kehrter Richtung.

   Die diese verstellbare Riemenscheibe 6 tragende Welle ist in einstellbaren Lagern 29 in der Querrichtung verstellbar gelagert. Die Scheibe 6 treibt ein Paar von Förderrollen 17 und 18 (Fig. 1) an, vorzugsweise mittels der gummiüberzogenen Treibrollen 95 und bestimmt damit die Ge- schwindigkeit, mit der die Einlage von der Spule 12 abgezogen wird. 



   Ausser der oben geschilderten Einrichtung ist die Welle 11 durch Kegelräder 45 mit der lotrechten 
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 Änderung der Grösse der Riemenscheiben 6 mit verstellbarem Durchmesser. 



   So erfolgt die   Beschleunigung   oder Verzögerung der Einlage selbsttätig mittels der   magnetischen   Kupplungen 7 und   8,   welche die Drehung der Welle 11 in der einen oder andern Richtung bewirken, wodurch zunächst eine sofortige Einstellung mittels der   Einstellrolle ? & und sodann   die endgültige Einstellung durch   Änderung   der Grösse der verstellbaren Riemenscheibe 6 erfolgt. 



   An Stelle der   Schnecke 10,   der verstellbaren Riemenscheibe 6 und der   gummibezogenen   Walzen 95 kann auch eine   Schnecke   9 an der Welle 11 verwendet werden, um eine verstellbare Riemenscheibe 96 
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 förderung der Einlage dienen. 



   Bei der auf elektrischem Wege betätigten, in Fig. 2-6 dargestellten Einrichtung ist der dritte   Bürstenkontakt   5 mit einem Paar von Solenoiden über ein nicht dargestelltes Relais verbunden. Die Solenoide sind mit Kontaktringen 22 bzw. 2. 3 verbunden (Fig. 3). Zwei   Bürsten 24, 2J   an der Walze 1 laufen auf den Kontaktringen   22 und 2-3.   die dadurch in den Stromkreis der Kontakte 3 und 4 (Fig. 2) geschaltet werden. 



   Bei der   Betätigung dieser Einrichtung   wird, wenn beispielsweise der Kontakt 3 durch ein Loch in der Einlage geschlossen wird, das Solenoid 21 erregt und dreht mittels eines Gesperres die Welle 26 nach einer Richtung, während, wenn der   Kontakt 1- durch   ein Loch in der Einlage geschlossen wird, das Solenoid 20 erregt wird und mittels des Gesperres die Welle 26 nach der umgekehrten Richtung dreht. Die Welle 26 treibt ein Schneckenrad 27, das die Welle 28 nach der einen oder andern Richtung dreht, je nachdem, welches Solenoid erregt war.

   Die Welle 28 besitzt eine einstellbare, mit Gewinde versehene Lagerbüchse 29, mittels welcher sie in der   Querriehtung verschoben werden kann.   Das   Ende. 3C   
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 gedreht wird, dass die entsprechende   Sperrklinke. 3. 3 oder. 36 mit dem Sperrad.   37 oder. 38 in Eingriff   kommt und   die Welle 26 ein Stück in der einen oder andern Richtung verdreht, je   nachdem   welches Solenoid betätigt wurde.

   Es ist klar, dass, solange die Einlage ausser Gleichlauf ist, das entsprechende Solenoid jedesmal erregt wird, wenn einer der von dem Loch in der   Einlage freigelegten Kontakte. 3,   die   Bürste J berührt.   

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 aus gedreht werden kann,   um   die Einlage, wenn die Presse stillsteht, in Register zu bringen, oder aber   um   während des Laufes der Presse eine   verhältnismässig     grosse Verstellung zu bewirken.   Bei Betätigung des Handrades 43 werden sowohl die Einstellrolle   8 : ; als auch   die verstellbaren Riemenscheiben 6 oder 96 betätigt. 



   Es soll nun auf eine andere Art der elektrischen Steuerung der Bewegung der Welle 11 und der mit ihr verbundenen Vorrichtungen gemäss Fig. 7 und 8 hingewiesen werden. Bei dieser Konstruktion ist ein   Motor 46   mit einer Welle   4'/gekuppelt,   die ein Paar magnetische Kupplungen 48, 49 trägt, die 
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 takte. 3 oder 4 geschlossen wird. 



   Der Hebel 54 des Solenoides 49 ist bei   i55   drehbar gelagert und mit   einer Nase- ? verseilen,   die in eine Einkerbung in der   Spenscheibe   53   einfällt   ; die entsprechende Anordnung ist auch in Verbindung 
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 aus einer der   Einkerbungen   57 herausgehoben, und die Kontakte 61 werden geschlossen,   um   die Stromkreise der magnetischen   Kupplungen 48   oder 49 zu schliessen.

   Die Sperrscheiben 52 oder 53 beginnen, wenn durch den Hebel 54 freigegeben, sich zu drehen und halten die Nase 56 des Hebels 54 hoch, wodurch der Stromkreis der magnetischen Kupplung, die betätigt wurde, so lange geschlossen gehalten wird. bis 
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 längeren Zeitraum geschlossen gehalten werden, als der Stromkreis 58 des Solenoides   59   geschlossen ist. Während dieser Vorgänge sind die magnetischen   Kupplungen     48,   49 in fester Verbindung mit den zugehörigen Kegelrädern 67,   68,   die lose auf der Welle 47 sitzen und in das Kegelrad 69 eingreifen. Die Räder 67, 68 werden dabei mit der Welle 47 durch die entsprecliende magnetische Kupplung gekuppelt, die Relaisschalter werden betätigt und die Kegelräder 69 auf der Welle 70 infolgedessen in der einen oder andern Richtung angetrieben.

   Dadurch verdrehen sie die Welle   11,   die den Gleichlauf der Einlage in bereits beschriebener Weise bewirkt. Die   Sperrselieiben-52, werden   von der Welle 70 mittels nach entgegengesetzten Richtungen drehbarer   Rutsehkupplungen   mitgenommen, gegen welche sie durch Federn 71 angepresst werden. 



   Wenn es gewünscht wird, kann eine Signalvorrichtung   verwendet werden, um   anzuzeigen, ob ein Schlupf der Einlage in bezug auf die Walze 1 und damit gegenüber der richtigen Registerlage mit dem Presseerzeugnis vorhanden ist, nach welcher Richtung und in welchem   Ausmasse. Bei dieser An-   ordnung werden weitere Kontakte oder   Kontaktsätze 9'2 (s. Fig.   9) auf der Walze 1 vorgesehen. Wie Fig. 9 schematisch zeigt, sind diese   Kontaktsätze   mit einer Gruppe farbiger elektrischer Lampen verbunden, welche die   Richtung und Grosse   des erfolgten Schlupfes anzeigen. Welche Lampe eingeschaltet 
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 schlossen wurde. 



   Die Kontakte 9. 2 könnten auch dazu verwendet werden, um eine   Vorrichtung   zu betätigen, welche eine Nachstellung der Einlage in einem   Ausmass   bewirken würde, das davon   abhängen   würde, welcher Kontakt freigelegt wurde. Es konnten dann für die verschiedenen Kontakte verschiedene Solenoide und Sperrscheiben in der Einrichtung nach Fig. 7 und 8 verwendet werden, wodurch verschiedene Einstellungen der Einlage erreicht werden würden, je nach der Stellung der   Loehmarken   in bezug auf die neutrale Zone. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI4.6 
   blicklich   behoben werden mit einer Fördereinrichtung, die mit veränderlicher Geschwindigkeit angetrieben wird und eine dauernde Behebung der Registerabweichungen zur Folge hat.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass behufs Längenänderung des EMI4.7 mit veränderlicher Geschwindigkeit aus einer Scheibe mit verstellbarem Durchmesser besteht, die von der Druckpresse angetrieben wird und durch Zahnräder mit den Förderrollen für die Einlage verbunden ist. <Desc/Clms Page number 5>
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Signalvorrichtung mit der Einstellvorrichtung derart verbunden ist, dass sie anzeigt, ob die registerhaltig Einstellung der Beilage aufrechterhalten wird oder nicht.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalvorrichtung in einer Reihe von elektrischen Lampen besteht, deren Stromkreise in Übereinstimmung mit dem Ausmass und der Richtung der Abweichung der Einlage von der Registerlage geschlossen werden.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung (z. B. 54, 56, 57) vorgesehen ist, um das Ansprechen der Einstellvorrichtung in einem längeren Zeitraum nach der einleitenden Betätigung derselben zu gewährleisten. EMI5.1
AT132934D 1929-08-02 1929-08-02 Vorrichtung zur Behebung von eventuellen Registerabweichungen eines dem Erzeugnis einer Druckpresse zugeführten Beilagenstranges. AT132934B (de)

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