AT132353B - Vorrichtung zum Anzeigen, Übertragen, Verzeichnen oder Regeln von Flüssigkeitshöhen in Behältern. - Google Patents

Vorrichtung zum Anzeigen, Übertragen, Verzeichnen oder Regeln von Flüssigkeitshöhen in Behältern.

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AT132353B
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Description


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   Bei dem Verfahren nach dem Stammpatent wird infolge der grossen Wandstärke, welche der schwingende Hilfsbehälter bei hohen Drücken erhalten muss, seine Masse verhältnismässig gross, so dass die Veränderungen der   Flüssigkeitshöhe   in ihm nur geringe Veränderungen der Eigenfrequenz hervorbringen. Die sich hieraus ergebende Verringerung der Anzeigegenauigkeit wächst mit zunehmender Wandstärke des Hilfsbehälters. 



   Dieser Mangel kann beseitigt   werden, wenn gemäss   der vorliegenden Erfindung der schwingende Hilfsbehälter in das Innere des Hauptbehälters hineinverlegt wird, da dann die Ursache der grossen   Wandstärke   wegfällt. Als weiterer Vorzug dieser Anordnung ergibt sich neben einer Vereinfachung des gesamten Aufbaues eine bequemere Anbringung an fast allen Stellen des Behälters. Für Hochdruckbehälter ist ausserdem noch die durch die neue Anordnung verringerte Zahl der erforderlichen Durchbohrungen der Behälterwand von zwei auf eine von Wichtigkeit. Weitere Merkmale der Erfindung, die die Ausbildung des Hilfsbehälters und Einrichtungen zum Fortleiten der Schwingungen betreffen, sind aus der folgenden Beschreibung ersichtlich. 



   In den Fig. 1 und   2 der   Zeichnung sind zwei charakteristische   Ausführungsformen   der Vorrichtung gemäss der Erfindung dargestellt. 



   1 ist der Behälter, dessen Flüssigkeitsstand bestimmt werden soll. 2 ist der schwingende Hilfsbehälter, welcher oben und unten mit Öffnungen versehen ist, damit die Flüssigkeit des Hauptbehälters in den Hilfsbehälter eintreten kann und dort der Flüssigkeitsstand der gleiche 
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 die Schwingungen des Hilfsbehälters durch die umgebende Flüssigkeit erfahren, erweist es sich als   zweckmässig,   ihm eine kegelige Form nach Fig. 2 zu geben. Der Hilfsbehälter ist elastisch mit der Behälterwand verbunden. In Fig. 1   schliesst   sich an den Hilfsbehälter unmittelbar das elastische Rohr 4 an, auf dessen äusserem Ende der zur Anzeige des Flüssigkeitsstandes dienende Zungenfrequenzmesser 8 sitzt. In Fig. 2 ist zur   Eckumführung   noch das Rohrstück 3 zwischengeschaltet.

   Das letzte der elastischen Verbindungsglieder zwischen dem Hilfsbehälter und der Wand von 1 wird in beiden Fällen durch das Rohr 5 gebildet, das bei 7 mit dem Rohr 4 verschweisst und mit seinem andern Ende an dem Flansch 6 befestigt ist. 



   Der gemäss   Fig. 2   durch das elastische Rohr 9 mit dem Rohr 4 in Verbindung stehende Ferngeber 10 für eine etwaige Fernanzeige ist in Fig. 3 in seiner grundsätzlichen Wirkungweise erläutert. Eine   inmitten   eines zylindrischen Gehäuses 13 angeordnete Lichtquelle 14 ist mit einem zylindrischen Schirm 15 mit Ausschnitten 16 umgeben. Diese Ausschnitte werden im Ruhezustand durch die Kopfplättchen 17 von abgestimmten Zungen verdeckt, die an dem Gehäuse 13 befestigt und radial um den Schirm 15 herum angeordnet sind.

   Besteht Resonanz zwischen einer dieser abgestimmten Zungen und den durch das Rohr 9 übertragenen Schwingungen, so schwingt diese Zunge aus und gibt den entsprechenden Ausschnitt im Schirm im 
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 dem Einfluss der auf eine der Selenzellen fallenden Lichtstrahlen vermindert sich die an dieser liegende Spannung. Mit Hilfe einer Gasentladungsröhre oder einer Glimmlampe ist es möglich, diese Spannungsabnahme sichtbar zu machen. 



   Beispielsweise kann nach Fig. 4 die   Glimmlampe 19   in den Nebenschluss zu der Selenzelle 18 gelegt sein. Der Stromkreis   21   wird zweckmässig mit einer Einrichtung zum Gleichhalten des Stromes, etwa einem Hochohmwiderstand 2. 2, versehen. Sinkt nun durch die Belichtung der Selenzelle die an ihr liegende Spannung unter die   Löschspannung   der   Glimm-   lampe, so erlischt diese, um nach kürzerer oder längerer Zeit, wenn der Einfluss der Belichtung aufgehört hat, bei Überschreitung ihrer Zündspannung wieder aufzuleuchten. Die Zeitspanne bis zum Wiederzünden kann durch Hinzuschaltung einer zweiten Glimmlampe 20 mit etwas tieferer Löschspannung und grösserem innerem Widerstand verlängert werden.

   Diese Zusatzlampe übernimmt beim Erlöschen der Hauptlampe 19 deren Stromführung, ohne dass eine wesentliche Spannungserhöhung eintritt. 



   In der beschriebenen Weise ist es sowohl bei Anordnung des   Hilfsbehälters im Innern   wie auch gemäss dem Stammpatent ausserhalb des Hauptbehälters   möglich,   die jeweilige Höhe der Flüssigkeit, welche sich in einem Behälter befindet. entweder unmittelbar durch abgestimmte Zungen, d. h. mittels eines Zungenfrequenzmessers anzuzeigen, oder durch Zungen mittels Lichtstrahlen und Selenzellen Gasentladungsröhren oder Glimmlampen zu betätigen, die durch ihr Aufleuchten oder Verlöschen die   Flüssigkeitshöhe   anzeigen. 



   Zur räumlichen Übertragung der zur Ermittlung der   Flüssigkeitshühen   in Behältern dienenden Schwingungen von dem vielfach hochgelegenen oder sonst schwer zugänglichen Behälter nach einer für die Anzeige geeigneten Stelle können elastische Röhren oder Stäbe benutzt werden, welche in einfacher Weise, etwa wie in   Fig. 2 durch 4. 9, 11 und 12   schematisch dargestellt, vom Behälter nach der Anzeigestelle 8 führen. 



   Eine weitere Möglichkeit zur Nutzbarmachung der von dem schwingenden Hilfsbehälter 
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 besonders einfach ist, besteht darin, dass die elastischen abgestimmten Zungen im Falle der   Resonanz Kontakte betätigen,   wodurch in entsprechenden elektrischen Stromkreisen Stromstösse hervorgerufen werden. Diese letzteren wirken auf Relais ein, die ihrerseits wieder Stromkreise schliessen, in denen Einrichtungen zum Anzeigen, Verzeichnen oder Regeln der Flüssigkeitshöhe angeordnet sind. 



   Fig. 5 zeigt beispielsweise, wie dies ausgeführt werden kann. In dem zylindrischen Gehäuse 13 sind elastische abgestimmte Zungen   17   in radialen Richtungen befestigt. Befindet sich eine Zunge in Resonanz mit den vom Hilfsbehälter herrührenden und durch das elastische Glied 9 übertragenen Schwingungen, so schwingt sie mit und taucht zufolge ihrer grösseren Amplitude in den   Quecksilbernapf   23 ein. In diesem Augenblick wird einer der Stromkreise 24 (Fig, 6) geschlossen und eines der Relais, 25, die beispielsweise als Kipp-oder Fallrelais ausgebildet sein können, betätigt. Hiedurch wird einer der Stromkreise 26 geschlossen, in welchem die Vorrichtungen zum Anzeigen. Verzeichnen oder Regeln der Flüssigkeitshöhe angeordnet sind. Zum Anzeigen können z. B. Glühlampen 27 benutzt werden, die durch ihr Aufleuchten bzw.

   Verlöschen die Höhe des Flüssigkeitsstandes kenntlich machen. 



   Zum Verzeichnen können z. B. Schreibstifte oder Schreibröllchen 28 dienen. die bei 
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 gedrückt werden. 



   Soll die Regelung der   Flüssigkeitshöhe   durch Veränderung der Drehzahl einer Speisepumpe bewirkt werden, die durch einen fremderregten Elektromotor angetrieben wird. so kann z. B. die Feldwicklung dieses Motors durch die Stromkreise 26, welche mit ver-   schiedenen Widerständen 31   ausgestattet sind. und von denen jeweils nur ein einziger geschlossen ist, mit Strom versorgt werden. 



   In diesem Fall wird somit durch die Resonanz einer der Zungen 17 eines der Relais   z5     betätigt, wodurch   einer der Stromkreise 26 geschlossen und die   Feldwicklung   des Antriebsmotors der Speisepumpe über einen der Widerstände 31 ans Netz oder eine Stromquelle gelegt wird. Die Widerstände 31 sind derart abgestuft, dass jeder   Flüssigkeitshöhe   in dem Behälter eine bestimmte Drehzahl der Speisepumpe zugeordnet ist. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens zum Anzeigen, Übertragen. Verzeichnen EMI2.3 zeichnet, dass der schwingende Hilfsbehälter sich im Innern des Behälter.- !, dessen Fifi.'.-i eit-.- höhe ermittelt werden soll, befindet. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 behälter die Gestalt eines Trichters. hat.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingungen des Hilfsbehälters mittels elastischer Glieder (Rohre, Profilstähe) durch die Wand des Hauptbehälters hindurch nach aussen geleitet werden.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Fortleitung der zum Anzeigen, Übertragen. Verzeichnen oder Regeln der Flüssigkeitshöhe dienenden Schwingungen ausserhalb des Hauptbehälters elastische Stäbe oder Rohre benutzt werden.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingungen des Hilfsbehälters durch die nach aussen führenden elastischen Glieder elastischen abgestimmten Zungen zugeführt werden, deren Resonanz die Höhe des Flüssigkeitsstandes sichtbar macht.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Widerstandsänderungen von Selenzellen, die von durch die elastischen Zungen gesteuerten Lichtstrahlenbündeln erregt werden, durch Verlöschen oder Aufleuchten von Gasentladungsröhren oder Glimmlampen kenntlich gemacht werden.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen abgestimmten Zungen, denen die Schwingungen des Hilfsbehälters zugeleitet werden, im Falle der Resonanz Kontakte betätigen, wodurch in elektrischen Stromkreisen Stromstösse hervorgerufen werden. EMI3.2
AT132353D 1930-03-26 1931-03-10 Vorrichtung zum Anzeigen, Übertragen, Verzeichnen oder Regeln von Flüssigkeitshöhen in Behältern. AT132353B (de)

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