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Bei dem Verfahren nach dem Stammpatent wird infolge der grossen Wandstärke, welche der schwingende Hilfsbehälter bei hohen Drücken erhalten muss, seine Masse verhältnismässig gross, so dass die Veränderungen der Flüssigkeitshöhe in ihm nur geringe Veränderungen der Eigenfrequenz hervorbringen. Die sich hieraus ergebende Verringerung der Anzeigegenauigkeit wächst mit zunehmender Wandstärke des Hilfsbehälters.
Dieser Mangel kann beseitigt werden, wenn gemäss der vorliegenden Erfindung der schwingende Hilfsbehälter in das Innere des Hauptbehälters hineinverlegt wird, da dann die Ursache der grossen Wandstärke wegfällt. Als weiterer Vorzug dieser Anordnung ergibt sich neben einer Vereinfachung des gesamten Aufbaues eine bequemere Anbringung an fast allen Stellen des Behälters. Für Hochdruckbehälter ist ausserdem noch die durch die neue Anordnung verringerte Zahl der erforderlichen Durchbohrungen der Behälterwand von zwei auf eine von Wichtigkeit. Weitere Merkmale der Erfindung, die die Ausbildung des Hilfsbehälters und Einrichtungen zum Fortleiten der Schwingungen betreffen, sind aus der folgenden Beschreibung ersichtlich.
In den Fig. 1 und 2 der Zeichnung sind zwei charakteristische Ausführungsformen der Vorrichtung gemäss der Erfindung dargestellt.
1 ist der Behälter, dessen Flüssigkeitsstand bestimmt werden soll. 2 ist der schwingende Hilfsbehälter, welcher oben und unten mit Öffnungen versehen ist, damit die Flüssigkeit des Hauptbehälters in den Hilfsbehälter eintreten kann und dort der Flüssigkeitsstand der gleiche
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die Schwingungen des Hilfsbehälters durch die umgebende Flüssigkeit erfahren, erweist es sich als zweckmässig, ihm eine kegelige Form nach Fig. 2 zu geben. Der Hilfsbehälter ist elastisch mit der Behälterwand verbunden. In Fig. 1 schliesst sich an den Hilfsbehälter unmittelbar das elastische Rohr 4 an, auf dessen äusserem Ende der zur Anzeige des Flüssigkeitsstandes dienende Zungenfrequenzmesser 8 sitzt. In Fig. 2 ist zur Eckumführung noch das Rohrstück 3 zwischengeschaltet.
Das letzte der elastischen Verbindungsglieder zwischen dem Hilfsbehälter und der Wand von 1 wird in beiden Fällen durch das Rohr 5 gebildet, das bei 7 mit dem Rohr 4 verschweisst und mit seinem andern Ende an dem Flansch 6 befestigt ist.
Der gemäss Fig. 2 durch das elastische Rohr 9 mit dem Rohr 4 in Verbindung stehende Ferngeber 10 für eine etwaige Fernanzeige ist in Fig. 3 in seiner grundsätzlichen Wirkungweise erläutert. Eine inmitten eines zylindrischen Gehäuses 13 angeordnete Lichtquelle 14 ist mit einem zylindrischen Schirm 15 mit Ausschnitten 16 umgeben. Diese Ausschnitte werden im Ruhezustand durch die Kopfplättchen 17 von abgestimmten Zungen verdeckt, die an dem Gehäuse 13 befestigt und radial um den Schirm 15 herum angeordnet sind.
Besteht Resonanz zwischen einer dieser abgestimmten Zungen und den durch das Rohr 9 übertragenen Schwingungen, so schwingt diese Zunge aus und gibt den entsprechenden Ausschnitt im Schirm im
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dem Einfluss der auf eine der Selenzellen fallenden Lichtstrahlen vermindert sich die an dieser liegende Spannung. Mit Hilfe einer Gasentladungsröhre oder einer Glimmlampe ist es möglich, diese Spannungsabnahme sichtbar zu machen.
Beispielsweise kann nach Fig. 4 die Glimmlampe 19 in den Nebenschluss zu der Selenzelle 18 gelegt sein. Der Stromkreis 21 wird zweckmässig mit einer Einrichtung zum Gleichhalten des Stromes, etwa einem Hochohmwiderstand 2. 2, versehen. Sinkt nun durch die Belichtung der Selenzelle die an ihr liegende Spannung unter die Löschspannung der Glimm- lampe, so erlischt diese, um nach kürzerer oder längerer Zeit, wenn der Einfluss der Belichtung aufgehört hat, bei Überschreitung ihrer Zündspannung wieder aufzuleuchten. Die Zeitspanne bis zum Wiederzünden kann durch Hinzuschaltung einer zweiten Glimmlampe 20 mit etwas tieferer Löschspannung und grösserem innerem Widerstand verlängert werden.
Diese Zusatzlampe übernimmt beim Erlöschen der Hauptlampe 19 deren Stromführung, ohne dass eine wesentliche Spannungserhöhung eintritt.
In der beschriebenen Weise ist es sowohl bei Anordnung des Hilfsbehälters im Innern wie auch gemäss dem Stammpatent ausserhalb des Hauptbehälters möglich, die jeweilige Höhe der Flüssigkeit, welche sich in einem Behälter befindet. entweder unmittelbar durch abgestimmte Zungen, d. h. mittels eines Zungenfrequenzmessers anzuzeigen, oder durch Zungen mittels Lichtstrahlen und Selenzellen Gasentladungsröhren oder Glimmlampen zu betätigen, die durch ihr Aufleuchten oder Verlöschen die Flüssigkeitshöhe anzeigen.
Zur räumlichen Übertragung der zur Ermittlung der Flüssigkeitshühen in Behältern dienenden Schwingungen von dem vielfach hochgelegenen oder sonst schwer zugänglichen Behälter nach einer für die Anzeige geeigneten Stelle können elastische Röhren oder Stäbe benutzt werden, welche in einfacher Weise, etwa wie in Fig. 2 durch 4. 9, 11 und 12 schematisch dargestellt, vom Behälter nach der Anzeigestelle 8 führen.
Eine weitere Möglichkeit zur Nutzbarmachung der von dem schwingenden Hilfsbehälter
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besonders einfach ist, besteht darin, dass die elastischen abgestimmten Zungen im Falle der Resonanz Kontakte betätigen, wodurch in entsprechenden elektrischen Stromkreisen Stromstösse hervorgerufen werden. Diese letzteren wirken auf Relais ein, die ihrerseits wieder Stromkreise schliessen, in denen Einrichtungen zum Anzeigen, Verzeichnen oder Regeln der Flüssigkeitshöhe angeordnet sind.
Fig. 5 zeigt beispielsweise, wie dies ausgeführt werden kann. In dem zylindrischen Gehäuse 13 sind elastische abgestimmte Zungen 17 in radialen Richtungen befestigt. Befindet sich eine Zunge in Resonanz mit den vom Hilfsbehälter herrührenden und durch das elastische Glied 9 übertragenen Schwingungen, so schwingt sie mit und taucht zufolge ihrer grösseren Amplitude in den Quecksilbernapf 23 ein. In diesem Augenblick wird einer der Stromkreise 24 (Fig, 6) geschlossen und eines der Relais, 25, die beispielsweise als Kipp-oder Fallrelais ausgebildet sein können, betätigt. Hiedurch wird einer der Stromkreise 26 geschlossen, in welchem die Vorrichtungen zum Anzeigen. Verzeichnen oder Regeln der Flüssigkeitshöhe angeordnet sind. Zum Anzeigen können z. B. Glühlampen 27 benutzt werden, die durch ihr Aufleuchten bzw.
Verlöschen die Höhe des Flüssigkeitsstandes kenntlich machen.
Zum Verzeichnen können z. B. Schreibstifte oder Schreibröllchen 28 dienen. die bei
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gedrückt werden.
Soll die Regelung der Flüssigkeitshöhe durch Veränderung der Drehzahl einer Speisepumpe bewirkt werden, die durch einen fremderregten Elektromotor angetrieben wird. so kann z. B. die Feldwicklung dieses Motors durch die Stromkreise 26, welche mit ver- schiedenen Widerständen 31 ausgestattet sind. und von denen jeweils nur ein einziger geschlossen ist, mit Strom versorgt werden.
In diesem Fall wird somit durch die Resonanz einer der Zungen 17 eines der Relais z5 betätigt, wodurch einer der Stromkreise 26 geschlossen und die Feldwicklung des Antriebsmotors der Speisepumpe über einen der Widerstände 31 ans Netz oder eine Stromquelle gelegt wird. Die Widerstände 31 sind derart abgestuft, dass jeder Flüssigkeitshöhe in dem Behälter eine bestimmte Drehzahl der Speisepumpe zugeordnet ist.
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