AT148365B - Kippschaltung für Fernschanordnungen. - Google Patents

Kippschaltung für Fernschanordnungen.

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AT148365B
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    Kippschaltung für Fernselnnordmmgeu.   



   Zur Ablenkung des Kathodenstrahles von Braunschen Röhren durch die Zeilen-und Bildfrequenz werden empfangsseitig sogenannte Kippgeräte verwendet. Gemeinsam ist den bisher   üblichen   Kippgeräten die Verwendung von Eingangskreisen, welche auf die Zeilen-oder Bildfrequenz abgestimmt werden. Die übrigen Einzelheiten solcher Kippgeräte und ihr Aufbau sind an sich bekannt und interessieren im Zusammenhang mit der Erfindung nicht. 



   Es ist auch schon bekannt, die Steuerung der Kippgeräte nicht durch abgestimmte Kreise zu bewirken, sondern durch Kreise, die sich gemäss den Unterschieden der Zeilenimpulse oder der Bildimpulse durch ihre Zeitkonstanten voneinander unterscheiden. Eine solche Anordnung eignet sieh besonders für das Verfahren der sogenannten   Lückensynehronisierung.   Es lässt sich jedoch, sinngemäss abgeändert, auch bei den anderen Synchronisierungsverfahren anwenden. 



   Die Erfindung betrifft die besondere Anordnung dieser Kreise und ist im folgenden für das Verfahren der   Lückensynchronisierung   erläutert. 



   Fig. 1 ist ein Diagramm, welches die Wirkungsweise von Empfangseinrichtungen betrifft, die der Erfindung gemäss ausgebildet sind. Fig. 2 ist eine schematische Darstellung eines Beispieles solcher Einrichtungen. 



   In Fig. 1 ist der zeitliche Amplitudenverlauf für das Verfahren der   Lückel1synchronisierung   dargestellt. Bei diesem Synchronisierungsverfahren werden ungefähr   25%   der maximalen Senderamplitude dauernd ausgestrahlt. Dieser Dauerwert der Senderenergie ist durch die Linie D angedeutet. Die Bildimpulse (also die eigentlichen Zeichen, aus denen die Helligkeitswerte des Bildes zusammengesetzt werden), werden von der Linie D aus nach oben aufgezeichnet. Zur Synchronisierung wird der durch die Linie D angegebene Dauerwert am Zeilenende oder Bildende unterbrochen und so der Sender nach unten auf den Nullwert gesteuert. Die hiedurch entstehenden   Lücken   werden am Ende der Zeilen kurz gemacht, die Lücken für den   Bildwechsel   wesentlich länger.

   In der Fig. 1 ist nur der zeitliche Verlauf 
 EMI1.1 
 



   Die Empfangseinrichtung gemäss Fig. 2 besteht aus einem Empfänger und   Verstärker     E.   durch den die beiden Kippgeräte Kz und Kb für die Zeilen-und Bildablenkung gesteuert werden. Die übrigen für die Intensitätssteuerung des Braunschen Rohres B notwendigen Mitteln sind nicht dargestellt, weil sie für den Erfindungsgedanken unwesentlich sind. Im Eingangskreise jedes Kippgerätes liegt   eine Selbstinduktionsspule L, die mit dem Empfängerausgang gekoppelt ist. Die abgenommene Spannung   wird je einem Gleichrichter G zugeführt, beispielsweise in Doppelwegschaltung, wie in   Fig. 2   angegeben. 



   Im Kreise jedes Gleichrichters G liegt ausserdem ein Kondensator C mit einem parallel zu ihm geschalteten Widerstand R. An den Widerständen R wird die Steuerspannung für die Kippgeräte abgenommen. Die Gittervorspannung der Kippgeräte, z. B. Thyratrons, wird so eingestellt, dass das   Rückkippen   beim Absinken der Steuerspannung auf Null einsetzt. Die Zeitkonstanten der Gleichrichterkreise sind verschieden voneinander, u. zw. derart, dass das Kippgerät   Its   die kleine Zeitkonstante besitzt, so dass die Steuerung während der   Zeit tz prfolgt   ; die Zeitkonstante für das Kippgerät Kb ist entsprechend grösser. 



   Beide Kreise werden in gleicher Weise vom Empfänger gesteuert. Die Entladungskurve im Eingangskreis des Kippgerätes   Kz   ist in Fig. 1 mit es bezeichnet, die des Kippgerätes Kb mit eb. Aus 

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 EMI2.1 
 da auch die Zeilenablenkung   rückgängig   gemacht werden muss. 



   Solange eine Normierung der Synchronisierungsimpulse noch nicht erfolgt ist, wird die Anordnung vorzugsweise so ausgebildet, dass eine beliebige Einstellung der Zeitkonstanten durch Ver- änderung der die Zeitkontanten bestimmenden Glieder C, R   möglich   ist. 



   Die Steuerspannung für die Kippgeräte braucht nicht am ganzen Widerstande R   abgenommen   zu werden, sondern es genügt unter Umständen die Abnahme einer Teilspannung. Dies ist besonders dann vorteilhaft, wenn dasselbe Kippgerät für das Arbeiten mit selbständiger Kippentladung und mit sogenannter zwangssynchronisierter, vom Sender aus gesteuerter Kippentladung erfolgt. Im letzteren Falle schwingt das Kippgerät nicht selbständig, sondern wird lediglich durch die Senderimpulse ge- 
 EMI2.2 
 arbeitet und der Kippvorgang lediglich synchronisiert, so sind geringere Steuerspannungen notwendig. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :     l. Kippschaltung für Fernsehanordnungen,   insbesondere solche mit Lückensynchronisierung, wobei das Kippgerät für die Zeilenfrequenz und das Kippgerät für die Bildfrequenz durch Kreise gesteuert werden, die sich durch ihre Zeitkonstanten voneinander unterscheiden, und diese Kreise einen Kondensator und einen parallel zu ihm liegenden Widerstand enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass Kondensator und Widerstand in einem Gleichrichterkreis liegen.

Claims (1)

  1. 2. Kippschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerspannung aus den Kreisen über Potentiometer abgenommen wird. EMI2.3 EMI2.4
AT148365D 1934-08-01 1935-07-25 Kippschaltung für Fernschanordnungen. AT148365B (de)

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