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Schaltung für Bildempfang.
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An Hand der Kurve in Fig. 3a-3b wird die Wirkungsweise der Schaltung nach der Erfindung näher erläutert.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Fernsehempfänger werden die in einer Antenne 1 empfangenen
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licher Schwingungen eingerichtet oder mit einem örtlichen Generator 3 gekoppelt ist. Die in dem Ausgangskreis der Mischröhre 2 auftretenden Schwingungen werden über einen Zwischenfrequenzverstärker 4, einem Detektor 5 zugeführt und die nach Detektion erhaltenen Bildströme und Synehronisier- impulse, gegebenenfalls über einen Niederfrequenzverstärker. 6, an die Steuerelektrode einer Kathodenstrahlröhre 7 angelegt, wobei die empfangenen Bildströme die Intensität des in der Röhre 7 erzeugten Kathodenstrahlbündels regeln und durch die empfangenen Synehronisierimpulse das Kathodenstrahlbündel unterdrückt wird.
Damit die Bewegung des Kathodenstrahlbündels in der Röhre 7 synchron mit der Abtastbewegung in dem zu empfangenden Sender erfolgt, werden die nach Detektion erhaltenen Synchronisierimpulse und Bildströme über eine Vorrichtung 8, welche zum Trennen von Bildströmen und Synchronisierimpulsen dient, den Abtastvorrichtungen zugeführt. Gewünschtenfalls kann die Leitung, welche die Vorrichtung 8 mit der senkrechten Abtastvorrichtung verbindet, ein nur für die Bildimpulse durchlässiges Filter 9 enthalten.
Die waagrechte Abtastvorriehtung enthält einen Genertor 10 zum Erzeugen sägezahnförmiger Impulse, deren Frequenz der Zeilenfrequenz gleich ist. Die senkrechte Abtastvorrichtung enthält einen Sägezahngenerator 11, der Impulse erzeugt, deren Frequenz der Bildfrequenz gleich ist. Auf die Einrichtung eines solchen Sägezahngenerators wird nicht in Einzelheiten eingegangen, da der Generator an sich nicht zu der Erfindung gehört. Die Abtastvorrichtungen enthalten ferner jede ein Paar Ablenkplatten 14 bzw. 15, die über ein Kopplungselement 12 bzw. 13, mit dem entsprechenden Sägezahngenerator 10 bzw. 11 verbunden sind. Die Erfindung ist nicht an die elektrostatische Ablenkung gebunden. Es kann gegebenenfalls auch magnetische Ablenkung angewendet werden.
Die mit 12 und 13 bezeichneten Kopplungselemente sind meistens so aufgebaut, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. Sie enthalten einen Widerstand 20, dem die vom Generator 10 oder 11 erzeugten sägezahnförmigen Impulse zugeführt werden und zu dem die Reihenschaltung eines Kondensators 21 und eines Widerstandes 22 parallel gelegt ist. Die über dem Widerstand 22 auftretenden sägezahnförmigen Impulse werden gegebenenfalls über einen in der Figur nicht dargestellten Verstärker den
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möglich, die vom Sägezahngenerator 10 oder 11 erzeugten Impulse über eine oder mehrere Verstärker- röhren dem Widerstand 20 zuzuführen.
Bei den bekannten Fernsehempfängern, deren Aufbau der in Fig. 1 dargestellten schematischen Schaltung entspricht, ist es üblich, die Zeitkonstante des Kopplungselements 12 derart zu bemessen, dass die vom Sägezahngenerator 10 erzeugte Zeilenfrequenz und alle höheren Frequenzen durchgelassen werden, während die Zeitkonstante des Kopplungselements 13 derart bemessen ist, dass dieses Kopplungselement die Bildfrequenz und alle höheren Frequenzen durchlässt.
Wie bereits bemerkt, tritt bei einer solchen Einstellung der Nachteil auf, dass die ersten Abtastzeilen des wiedergegebenen Bildes seitlich verschoben sind. Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass diese Verschiebung durch das Ausbleiben der Zeilenimpulse während des Empfanges eines Bildimpulses verursacht wird, da bei Ausbleiben der Zeilenimpulse der Sägezahngenerator 10 Impulse erzeugen wird, deren Frequenz durch die Eigenfrequenz des Generators bedingt ist und etwas von der beim Empfang von Zeilenimpulsen auftretenden Frequenz abweicht.
Die Einstellung der gewöhnlich verwendeten Sägezahngeneratoren ist derart, dass beim Fehlen von Zeilenimpulsen die Zeitdauer und die Amplitude der zu erzeugenden Impulse zunimmt ; dies bedingt durch die Wirkungsweise solcher Sägezahngeneratoren, welche gewöhnlich auf dem Prinzip beruhen, dass ein Kondensator, welcher über einen Widerstand aufgeladen bzw. entladen wurde, plötzlich entladen oder aufgeladen wird, wobei diese plötzliche Entladung bzw. Ladung unter dem Einfluss eines empfangenen Zeilenimpulses erfolgt. Beim Fehlen der Zeilenimpulse erfolgt die Kondensatoraufladung bzw. Entladung verspätet und in diesem Falle ladet sich der Kondensator auf eine höhere Spannung auf bzw. entladet sich auf eine niedrigere Spannung.
Durch den Sägezahngenerator 10 der waagrechten Abtastvorrichtung wird somit am Ende des Abtastens jedes ganzen Bildes eine Spannung erzeugt, die einen zeitlichen Verlauf, wie in Fig. 3a der Zeichnung dargestellt ist, hat. Die Kurve zeigt die während der letzten drei Abtastzeilen, lie während des Empfanges eines Bildimpulses und die während der acht ersten Zeilen des nächsten Bildes vom Generator. 10 erzeugte Spannung.
Wenn diese Spannung dem Widerstand 20 eines Kopplungselements von der in Fig. 2 dargestellten Art zugeführt wird, welches die Zeilenfrequenz und alle höheren Frequenzen durchlässt, zeigt dch, dass über dem Widerstand 22 des Kopplungselements eine Spannung auftritt, deren zeitlicher Verlauf in Fig. 36 dargestellt ist und die vorher beschriebene seitliche Verschiebung der Bildzeilen : ur Folge hat. Über dem Kondensator 21 tritt eine Spannung auf, deren Verlauf in Fig. 3c dargestellt st. Diese Erscheinung ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass die dem Widerstand 20 zugeführte
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Spannung eine Niederfrequenzkomponente enthält, deren Verlauf in Fig. 3d gestrichelt eingezeichnet ist und deren Grundfrequenz der Bildfrequenz entspricht.
Nach der Erfindung wird die Zeitkonstante des Kopplungselements derart bemessen, dass auch die Bildfrequenz ohne Verzerrung durchgelassen wird. Die in Frage kommende Frequenz tritt dann über dem Widerstand 22 auf, so dass die Spannung über den Kondensator 21 konstant ist und die seitliche Verschiebung vermieden wird. Die an den Ausgangsklemmen des Kopplungselements auftretende Spannung wird durch die ausgezogene Linie in Fig. 3 d dargestellt und die über den Kondensator 21 auftretende Spannung ist mit E bezeichnet.
In Fig. 3a, 3b und 3e ist der Einfachheit halber angenommen, dass die Ladung und Entladung des Kondensators 21 linear verläuft. Tatsächlich weicht der Verlauf der Spannung am Kondensator 21 etwas von der Linearität ab.