DE865005C - Verfahren zum Einpegeln von Fernmeldeverbindungen - Google Patents

Verfahren zum Einpegeln von Fernmeldeverbindungen

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DE865005C
DE865005C DES7391D DES0007391D DE865005C DE 865005 C DE865005 C DE 865005C DE S7391 D DES7391 D DE S7391D DE S0007391 D DES0007391 D DE S0007391D DE 865005 C DE865005 C DE 865005C
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DE
Germany
Prior art keywords
frequency
controls
frequencies
constant amplitude
filter
Prior art date
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Expired
Application number
DES7391D
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Dr-Ing Gerrmann
Herbert Dr-Ing Knapp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES7391D priority Critical patent/DE865005C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE865005C publication Critical patent/DE865005C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R27/00Arrangements for measuring resistance, reactance, impedance, or electric characteristics derived therefrom
    • G01R27/28Measuring attenuation, gain, phase shift or derived characteristics of electric four pole networks, i.e. two-port networks; Measuring transient response
    • G01R27/32Measuring attenuation, gain, phase shift or derived characteristics of electric four pole networks, i.e. two-port networks; Measuring transient response in circuits having distributed constants, e.g. having very long conductors or involving high frequencies

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing, Inspecting, Measuring Of Stereoscopic Televisions And Televisions (AREA)

Description

  • Verfahren zum Einpegeln von Fernmeldeverbindungen Fernmeldeverbindungen müssen zur Kontrolle und Einstellung der vorgeschriebenen Übertragungseigenschaften vor ihrer Inbetriebnahme und während des Betriebes eingepegelt werden. Zu diesem Zweck ist es erforderlich, die Entzerrer und Dämpfungsregler so einzustellen, daß am Empfangs ort die Restdämpfungskurve den vorgeschriebenen Wert und den vorgeschriebenen Verlauf aufweist. Es ist bekannt, zur Feststellung der Übertragungseigenschaften einer Verbindung den sogenannten Plegfelschreiber zu verwenden, mit dem es möglich ist, die Spannung am Empfangsort in Abhängigkeit von der Frequenz aufzuzeichnen. Zu diesem Zweck wird sendeseitig eine Spannung konstanter Amplitude und veränderlicher Frequenz auf das System gegeben.
  • Auf der Empfangsseite wird dabei synchron zu der sendeseitig vorgenommenen Frequenzänderung ein Aufzeichnungsträger bewegt, auf dem die am Empfangsende vorhandenen Amplituden aufgezeichnet werden. Diese Einrichtung hat den Nachteil, daß eine genaue Synchronisierung des Empfängers mit dem Sender rerforderlich ist. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die Aufzeichnung der Restdämpfungskurve eine gewisse Zeit erfordert und nach Einstellung der zur Korrektur vorgesehenen Entzerrer und Pegeiregler erneut vorgenommen werden muß.
  • Diese Nachteile werden durch das Verfahren gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß sendeseitig sämtliche Frequenzen des zu übertragenden Frequenzbandes mit gleicher und konstanter Amplitude gleichzeitig auf die Verbindung gegeben und empfangsseitig die Frequenzen nacheinander dem einen Plattenpaar einer Braunschen Röhre in einem bestimmten Rhythmus zugeführt werden, deren anderes Plattenpaar durch eine andere Spannung im selblen Rhythmus gesteuert wird, und daß die Pegelung unter Beobachtung der auf der Braunschen Röhre sichtbaren Dämpfungskurve so lange erfolgt, bis diese die gewünschte Form aufweist. Da das Anlegen der den einzelnen Frequenzen entsprechenden Spannungen an das eine Plattenpaar der Braunschen Röhre außerordentlich schnell durchgeführt werden kann, ist es möglich, unter Ausnutzung der btekannten Nachleuchteigenschaft des Bildes auf der Braunschen Röhre die gesamte Restdämpfungskurve und deren durch die Pegelung herbeigeführte Änderungen während des Pegelvorganges dauernd sichtbar zu machen, s'o daß les ohne Schwierigkeiten möglich ist, unter Beobachtung dieser Restdämpfungskurve die Pegelung so durchzuführen, daß diese Kurve den vorgeschriebenen Verlauf und die vorgeschriebene Amplitudenhöhe aufweist. Da die in Betracht kommenden Frequenzen von der Sendeseite aus gleichzeitig übertragen wer den und lediglich auf der Empfangsseite ein Abtasten der Frequenzen erfolgt, ist eine Synchronisierung zwischen Sende- und Empfangsteil und damit die Übertragung von besonderen Synchronisiergrößen nicht notwendig. Die Anlage vereinfacht sich dadurch gegenüber den bekannten Pegelschneibern und ist daher überall da am Platze, wo es darauf ankommt, möglichst schnell die Rlestdämpfungskurve leines Übertragungssystems auf den vorgeschriebenen Wert einzustellen. Da dabei lediglich die Betätigung der Dlämpfungs- und Entzerrungsregler unter Beobachtung der auf der Braunschen Röhre sichtblaren Restdämpfungskurve vorgenommen zu werden braucht, kann dieses Verfahren auch durch ungeschultes Personal ausgeübt werden. Das Verfahren ist daher für solche Anlagen besonders geeignet, bei denen Verbindungen schnell durch Zusammenschaltung der vorhandenen Übertragungsmittel aufgebaut werden müssen, wie dies beispielsweise bei fahrbaren Verstärkeranlagen der Fall ist.
  • Es ist bekannt, die Entzerrung einer Übertragungsleitung unter Beobachtung von durch eine Braunsche Röhre angezeigten Kurven vorzunehmen, welche die Übertragungseigenschaften des Systems erkennen lassen. Bei der bekannten Anordnung wird dem zu untersuchenden System eine Spannungskurve ganz bestimmten Verlaufes, z. B. eine Reechteckkurve, zugeführt und die Form der auf der Braunschen Röhre lentstehenden Kurve mit der slendesleitig zugeführten Kurve verglichen. Die Entzerrungmittel werden dabei so lange verstellt, bis die beiden Kurven übereinstimmen. In der Notwendigkeit, die beiden Kurven zu vergleichen, ist ein beträchtlicher Nachteil gegenüber der Erfindung zu erheblichen. Dabei ist zu berücksichtigen, daß sich die hohen Frequenzen bei einer rechteckkurve im wesentlichen nur durch verhältnismäßig geringfügige Abrundungen der Ecken auswirken, so daß Dämpfungsunterschiede bezüglich dieser Frequenzen nur schwer zu erkennen sind. Außerdem ist es schwierig, mit Hilfe dieses Verfahrens eine bestimmte Dlämpfungslcurve durch die Entzerrungsmittel einzustellen.
  • Für die Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung sind in den Fig. I und 2 zwei Ausführungsbeispiele schematisch dargestellt In Fig. I bedeuten S, L und E den Sendeteil, die Übertragungsleitung, in die gegebenenfalls ein Verstärker V eingeschaltet sein kann, und den Empfangsteil. Der auf der S'endeseite vorgesehene Generator Gj sendet das darunter dargestellte Frequenzspektrum FS mit konstanter Amplitude A aus.
  • Das Frequenzspektrum erstreckt sich von der Frequenz f1 bis zur Frequenz 12 und entspricht dem über die Leitung zu übertragenden Frequenzband. Als Generator G1 kommt irgendeine bekannte, für diesem Zweck geeignete Einrichtung in Frage, beispielsweise ein rauschgenerator oder ein Generator, der eine rechteck- oder sägezahnförmige Spannungskurve aufweist. Zur Erzeugung der konstanten Amplitude muß hinter einem solchen Generator ein Frequenzabhängiger Amplitudenentzerrer vorgesehen werden.
  • Auf der Enipfangsseite E gelangen die über die Leitung L zugeführten Frequenzen in das Filtert, dessen schmaler Durchlaßbereich D innerhalb des Bereiches von f1 bis 12 veränderbar ist. Der Amplitudenverlauf des Frequenzspektrums ist in dem Filter durch das Frequenzspektrum ES' angedeutet.
  • Dieser Verlauf entspricht der Restdämpfungskurve und ist in der Braunschen Röhre anzuzeigen. Zu diesem Zweck wird die Ausgangsspannung des Filters F über einen Gleichrichter G an das Plattenpaar P1 der Braunschen Röhre angelegt, das die vertikale Auslenkung des Elektronenstrahles steuert.
  • Die Ausgangsspannung eines Generators G2 wird an das andere, die horizontale Auslenkung steuernde Plattenpaar P2 angelegt. Dlerselbe Generator steuert, wie durch die Verbindung l angedeutet ist, die Lage der Durchlaßfrequenz f des Filters F. Die Durchlaßbreite des Filters ist so gewählt, daß möglichst nur eine Frequenz loder nur ein sehr schmaler Frequenzbereich durchgelassen wird. Die Schaltung ist so getroffen, daß die horizontale Auslenkung des. Elektronenstrahles der Braunschen Röhre im selben Rhythmus erfolgt wie die Verschiebung der Durchlaßfrequenz f des Filters F. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Leuchtkurve LK auf der Braunschen Röhre lein getreues Abbild der Restdämpfungskurve am Eingang des Empfängerteiles darstellt.
  • In Fig. 2 ist eine andere Ausführungsmöglichkeit des Empfängerteil,esE dargestellt. Diie empfangene Spannung, deren Frequenzspektrum wie in Fig. 1 mit FS' bezeichnet ist, wird einem Polpaar des Modulators M zugeführt. Ein anderes Polpaar des Modulators M wird durch den Generator G3 gespeist, dessen Frequenz f3 durch den die horizontale Auslenkung des Elektronenstrahles der Braunschen Röhre steuernden Generator{22 verändert wird. Der Ausgang des Modulators wird dem Filter F zuge- führt, dessen Ausgang seinerseits über den Gleichrichter an dem die vertikale Auslenkung steuernden Plattenpaar P1 liegt. Die Durchlaßfrequenz des Filters F ist konstant f0 und der Durchlaßbereich D wie bei Fig. 1 möglichst schmal gewählt. Die dem Filter F zugeführte Frequenz fO ist gleich /s # f, wobei f ein'e Frequenz innerhalb des dem Empfänger zugeführten Spektrum f1-f2 ist. Bei konstanter Amplitude der Frequenz f3 hängt die Amplitude der Spannung hinter dem Filter F bekanntlich nur von der Amplitude der Frequenz f ab. Es ist also auch auf diese Weise möglich, lohne die Verwendung eines Filters mit gesteuertem Durchlaßbereich auf der Braunschen Röhre eine Leuchtkurve LK zu erzielten, die dem Verlauf der Restdämpfungskurve entspricht.
  • Die in Abhängigkeit von der Beobachtung der Leuchtkurve vorzunehmende Pegeiregelung kann an Dämpfungs- oder Entzerrungsreglern vorgenommen werden, die in den Figuren nicht dargestellt sind und in üblicher Weise beispielsweise am L'eitungsverstärker vorgesehen sein können.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Einpegeln von mit Verstärkern und Entzerrern ausgerüsteten Fernmeldeverbindungen in Abhängigkeit vom Frequenzgang der Dämpfung der Übertraguugsmittel, dadurch gekennzeichnet, daß sendeseitig sämtliche Frequenzen des zu übertragenden Fnequenzbandes mit konstanter Amplitude gleichzeitig auf die Verbindung gegeben und empfangsseitig die Frequenzen nacheinander dem einen Plattenpaar einer Braunschen Röhre in einem bestimmten Rhzthmus zugeführt werden, deren anderes Plattenpaar durch seine andere Spannung im selben Rhythmus gesteuert wird, und daß die Pegelung unter Beobachtung der auf der Braunschen Röhre sichtbaren Dämpfungskurve so lange erfolgt, bis diese die gewünschte Form aufweist.
  2. 2. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Empfangsseite ein Filter (F) schmalen Durchlaßbereiches (D) vorgesehen ist, dessen Durchlaßfrequenz (f) mechanisch oder elektrisch durch die Spannung des Generators (G2) gesteuert wird, der die horizontale Ablenkung des Elektrodenstrahles der Braunschen Röhre (B) steuert, und daß die Ausgangsspannung des Filters (F) nach Gleichrichtung (G) die vertikale Ablenkung des Elektronenstrahles der Braunschen Röhre (B) steuert (Fig. I).
  3. 3. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß auf der Empfangsseite die empfangenen Schwingungen in einem Modulator (M) mit leiner durch den die horizontale Strahlenahlenkung steuernden Generator (G2) gesteuerten Hilfsfrequenz (f3) konstanter Amplitude sämtlich in dieselbe konstante Frequenz (f0) umgewandelt werden, die über ein Filter (F) konstanten schmalen Durchlaßbereiches (D) und einen Gleichrichter (G) die vertikale Strahlenablenkung steuert.
  4. 4. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichn1et, daß die entsprechenden sendeseitig zugeführten Frequenzen konstanter Amplitude mit Hilfe eines Rauschgenerators erzeugt werden.
  5. 5. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die sendeseitig zuzuführenden Frequenzen konstanter Amplitude durch Anlegen einer Spannung rechteckigen oder sägezahnförmigen Verlaufies erzeugt werden und die konstante Amplitude durch Nachschaltung entsprechender Entzerrer oder Begrenzer hergestellt wird.
    Angezogene Dlruckschriften: Französische Patentschrift Nr. 859 905; H. F. R i d e r : »The cathoderay tube at work«, 4. Aufl., New York, April 1937, S. 198 bis 201.
DES7391D 1942-07-16 1942-07-16 Verfahren zum Einpegeln von Fernmeldeverbindungen Expired DE865005C (de)

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DE865005C true DE865005C (de) 1953-01-29

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE943653C (de) * 1953-02-07 1956-05-24 Siemens Ag Verfahren zum Pruefen der frequenzabhaengigen Restdaempfung von Traegerfrequenz-Fernsprechsystemen ohne Ausserbetriebsetzung der Kanaele

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR859905A (fr) * 1939-06-03 1941-01-02 Materiel Telephonique Procédés et moyens pour le contrôle automatique de caractéristiques de transmission

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