AT131701B - Lafette mit Rück- und Vorlaufbremseinrichtung nebst Abfeuerungsvorrichtung für an sich selbständig verwendbare Selbstladewaffen. - Google Patents
Lafette mit Rück- und Vorlaufbremseinrichtung nebst Abfeuerungsvorrichtung für an sich selbständig verwendbare Selbstladewaffen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 EMI1.3 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 nehmenden Verbindungsgleitstück der Lafette und neben diesem zwischen die beiden die Gewehrabstützung bildenden Federsätze geschaltet. Das macht eine besondere Rüeklauffeder für den Abfeuerungsfinger entbehrlich und erlaubt es auch, mit Hilfe der ferner vorgesehenen Verstellbarkeit eines der festen Widerlager der beiden Federsätze durch Änderung deren Vorspannung die Feuergeschwindigkeit zu regeln,. ohne dass das ordnungsmässige Arbeiten des Abfeuerungsfingers gestört würde. Vielmehr werden dabei die Bewegungsverhältnisse des Abfeuerungsfingers selbsttätig in Anpassung an die geänderten EMI2.2 Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der federnden Gewehrabstützung und Abfeuerungsvorrichtung einer Lafette nach der Erfindung in Fig. 1 im Längsschnitt von der Seite her und in Fig. 2 in der Draufsicht von oben. Dargestellt sind nur die zur Erläuterung der Erfindung wesentlichen Teile. Von der Lafette ist EMI2.3 Quersteg a1 und hinten mittels einer Traverse d1 auf den Parallelrohren des Gewehrträgers a verschieblich gelagert und geführt. Auf das Rohr cl ist eine Hülse e aufgeschoben, die darauf mittels der Stellmutter pi in verschiedenen Längslagen ein-und feststellbar ist. Eine zweite über die Stellhülse e gleitbar geschobene EMI2.4 geschaltet, dessen Rückholfeder h1 die Hülse f und damit den Abfeuerungsfinger g in ihrer Normallage auf der Stellhilse I'nach vorn gerückt hält und der den Finger g um den Abzugsweg nach hinten verschieben lässt. EMI2.5 Satz i1 beim Schuss das Rücklaufbrems- und Vorholmittel für den Gewehrschlitten b nebst Gewehr , der vordere Satz i2 dient als Rückholmittel für die Abfeuerungsvorrichtung d1, d, e, f, g sowie zum ge- EMI2.6 einem Quersteg a2 gebildete feste Widerlager des vorderen Federsatzes i2 ist auf dem Gewehrträger a in verschiedenen Längslagen ein-und darin feststellbar. Damit wird die Vorspannung der Federsätze il, i, und die Feuergeschwindigkeit der Waffe bei Dauerfeuer geändert : so lässt z. B. eine Verstellung des Querstegs a2 nach hinten die Brems- und Vorholfedern i1 stärker vorspannen und die Feuergesgesehwindigkeit wird erhöht. Nach dem Einlegen und Festspannen eines Gewehres im Schlitten b wird der zur Ermöglichung EMI2.7 Gewehrträger a in seine Arbeitsstellung vor den Abzug C2 der Waffe eingeschoben und in der Längsrichtung durch Verstellen der Hülse e mittels der Stellschraube e1 so eingestellt. dass er innerhalb des ihm vom Bowdenzug 7 ; her zur Verfügung stehenden Abzugswegs durch Zurückdrücken des Gewehr- EMI2.8 Rückzugs vom (nicht gezeichneten) Handabzug der Lafette her der Abfeuerungsfinger g auf seinem Träger d die eingenommene Abzugsstellung beibehält. Nach Entspannung des vorderen Federsatzes i2 kommt die Abfeuerungsvorrichtung d-g zum Stillstand und das Gewehr c nebst Schlitten b setzt den Rücklauf allein fort. Dabei kehrt der jetzt vom Abfeuerungsfinger g entlastete Gewehrabzug c2 in seine die Schlagvorriehtung vor einem zweiten Schuss fangende Sperrlage zurück. Beim Wiedervorlaufen des Gewehrs wird zuerst dessen Abzug C2 von dem nebst seinem Träger cl noch in der zurückgelaufenen <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 Widerstand den Abzugswiderstand in der inzwischen neugeladenen Waffe übersteigt. Jetzt wird, noch während des Vorlaufs der Waffe und ehe diese ihre ursprüngliche Vorderlage eingenommen hat, deren Sehlagvorrichtung zur Abgabe des zweiten Schusses ausgelöst. Zufolge des gewissen Zündverzugs in der Waffe verlässt das Geschoss den Lauf aber erst und gerade, wenn die Waffe ihre beim ersten Schuss innegehabte Vorderlage wieder erreicht hat. Das ist auch bei jedem weiteren Schuss einer Sehussserie der Fall, solange der Abzugsfinger g in seiner Abzugsstellung zurückgehalten bleibt und die Grundbedingung für eine gute Schusspräzision ist erfüllt. Bei einer Änderung der Federvorspannungen i2-i1 durch Längsverstellen des Widerlagers a2 zur Regelung der Feuergeschwindigkeit wird zwangsläufig in Anpassung an die dadurch geänderten Be- wegungsve. rhältnisse der ganzen Waffe auch diejenige Stellung des Abfeuerungsfingers g auf der Lafette verlegt, bei der er den zweiten und die folgenden Sehüsse einer Schussserir auslöst. So bedingt z. B. eine Vergrösserung der Federvorspannung - < i ein Auslösen der Schlagvorrichtung der Waffe schon zu einem Zeitpunkt, bei dem diese auf der Lafette noch weiter zurückliegt ; im Verein mit dem rascheren Vorlauf der Waffe verlässt aber auch dann das zweite Geschoss erst den Lauf bei der Vorderlage der Waffe, die dem ersten Schuss zukam. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Lafette mit Rück- und Vorlaufbremseinrichtung nebst Abfeuerungsvorriehtung für an sich selbständig verwendbare Selbstladewaffen, dadurch gekennzeichnet, dass die Waffe (e) in an sich bekannter Weise auf der Lafette (z. B. auf dem Gewehrträger a) zwischen zwei gegeneinandergeschalteten, die Rüeklaufbrems-, Vorhol-und Vorlaufbremsmittel bildenden Federsätzen - in einer federnden Mittellage festgehalten wird und der auf den Abzug (1 der Waffe wirkende Abfeuerungsfinger (g) der Lafette nebst seinem Träger (d, e, f) dem Rücklauf der Waffe beim Schuss unter Federbelastung kraftschlüssig nachfolgend beweglich angeordnet ist, so dass er, bei weiterer Belassung in der ihm auf seinem Träger (d, e, f) zur Abgabe eines ersten Schusses erteilten Abzugsstellung, den zweiten Schuss und die folgenden schon während des Waffenvorlaufs einleitet und im Verein mit dem Zündverzug innerhalb der Waffe jedes Geschoss bei ein und derselben Vorderlage der Waffe auf der Lafette abgehen lässt.
Claims (1)
- 2. Lafette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (d1o d) des Abfeuerungs- fingers in loser Anlage mit dem die Waffe aufnehmenden Lafettengleitstück (b) und nebst diesem zwischen die beiden die Rücklaufbrems-, Vorhol- und Vorlaufbremsmittel bildenden Federsätze (i"i,) geschaltet ist.3. Lafette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eines der beiden festen Widerlager (z. B. a2) der beiden Federsätze (i1, i2) zur Änderung der Vorspannung der Rücklaufbrems-und Vorholfedern (, und damit zur Regelung der Feuergeschwindigkeit verstellbar ist.4. Lafette nach Anspruch 1. 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Abfeuerungsfinger (g) vermittels eines Bowdenzuges (h, h1) um den Abzugsweg verschieblich auf einem auf dem beweglichen Träger (d, dl) in verschiedenen längslagen ein- und feststellbaren Zwischengliede (e) ruht.5. Lafette nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Abfeuerungsfinger (g) aus seiner Arbeitsstellung heraus, bei der er sich in den Abzugsbügel der Waffe vor deren Abzug (c2) einlegt, in eine seitliehe, das Einsetzen und Herausnehmen der Waffe nicht behindernde Lage verstellbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT131701T | 1931-09-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT131701B true AT131701B (de) | 1933-02-10 |
Family
ID=3637072
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT131701D AT131701B (de) | 1931-09-19 | 1931-09-19 | Lafette mit Rück- und Vorlaufbremseinrichtung nebst Abfeuerungsvorrichtung für an sich selbständig verwendbare Selbstladewaffen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT131701B (de) |
-
1931
- 1931-09-19 AT AT131701D patent/AT131701B/de active
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