<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung des durch Patent Nr. 126733 geschützten Liege- stuhles und bezweckt, diesen derart auszugestalten, dass er fast ausschliesslich aus Holz und dadurch billiger hergestellt werden kann. Zu diesem Zweck werden die die Holme verbindenden Querstangen an einem Ende an einem Holm angelenkt und an ihrem anderen Ende in einen auf die Längsachse des
Gegenholmes senkrechten Schlitz dieses Gegenholmes einsehiebbar ausgebildet.
Die Zeichnungen zeigen eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, u. zw. ist
Fig. l'eine Seitenansicht des aufgestellten Liegestuhles, Fig. 2 zeigt einen Holm mit der angelenkten
Querstange in der Draufsicht und in der Seitenansicht, Fig. 3 zeigt den Gegenholm ebenfalls in der
Draufsicht und in der Seitenansicht. Fig. 4 ist eine Draufsicht auf den Liegestuhl in der Gebrauchslage und Fig. 5 zeigt den Eingriff der Rückenstütze mit den Holmen.
Die Holme sind in derselben Weise wie bei dem Stammpatent zusammenklappbar. Die Querstangen 25, 25',.'J5a,,'3. 5a', sind aus Holz hergestellt und haben kreisrunden Querschnitt. Jede Querstange ist an einem Ende mit einem Schlitz versehen, in welchen ein flacher Fortsatz, z. B. der eine
Schenkel eines Winkeleisenstuckes 23, eingeschoben ist. Der eingeschobene Schenkel wird mittels zweier Nieten oder Schrauben 2. an der Querstange befestigt. Der andere Schenkel des Winkeleisens 2. 3 trägt eine Bohrung, durch welche ein an einem Holm (3 in Fig. 2) befestigter Zapfen 21 hindurchgeht. Das Ende dieses Holmes ist geschlitzt, so dass das Winkeleisen in den Schlitz hineingedreht werden kann.
Das andere Ende der Querstange trägt einen Schraubenbolzen 16, mit einer Flügelmutter 7, und der Gegenholm (J'in Fig. 3) weist an der entsprechenden Stelle einen senkrechten, auf seine Längsachse des Holmes stehenden Schlitz 27 auf, in welchen der Schraubenbolzen 16 eintreten kann.
Der Gegenholm 3'ist weiters innen und aussen entsprechend dem Durchmesser der Querstange 25 a'bzw. der Fliigelmutter 7 bei : 26 etwas ausgebohrt, um eine sicherere Verbindung zu ermöglichen. Aus Fig. 1 und 4 ist ersichtlich, dass Querstangen 25,25', 25a, 25a,'abwecl1selnd an verschiedenen Holmen angelenkt sind, u. zw. ist am vorderen Ende des Uegestuhles die obere Querstange 25 an dem linken Innenholm 2 (Fig. 4) angelenkt und mit dem rechten Innenholm 2'lösbar verbunden, während die untere Querstange 25' an dem rechten Aussenholm 3'angelenkt und mit dem linken Aussenholm-3 lösbar verbunden ist.
Am hinteren Ende des Liegestuhles ist die die Innenholme verbindende Querstange 25a an dem rechten Innenholm 2'angelenkt und mit dem linken Innenholm : 2 lösbar verbunden, während die die Aussenholme verbindende Querstange 25a'an dem linken Aussenholm 3 angelenkt und mit dem rechten Aussenholm 3'lösbar verbunden ist. Diese Art der Befestigung allein ermöglicht es, den Liegestuhl in derselben Weise wie beim Stammpatent auf den kleinsten Raum zusammenzulegen.
Die Höhenverstellung des Liegestuhles erfolgt in etwas abgeänderter Weise gegenüber dem Stammpatent. Die Rückenstütze 1. 3 bestehen aus einer Holzleiste, welche einen in der Längsrichtung verlaufenden Schlitz 19 aufweist. Am oberen Ende sind die Rückenstütze 18 innen mit drei, der Breite der Holme entsprechenden Nuten 28 versehen (s. Fig. 5). Das andere Ende der Rückstützen ruht in einer Einkerbung 20 des unteren Holmes. Das geschlitzte Ende ist mittels einer Flügelmutter an dem Holm, welcher in die Einkerbung gelegt wird, festklemmbar.
Diese Art des Eingriffes der Rückenstützen mit den Holmen bietet gegenüber den bekannten Massnahmen zur Fetstellung von Stützen mit mit Zähnen versehenen Schlitzen den Vorteil, dass auch bei einem geringfügigen Losen der Flügelmutter die Holme
<Desc/Clms Page number 2>
noch immer in Eingriff mit den Nuten der Rüekenstützen bleiben und sich weder bei einer Belastung des Liegestuhles noch bei einem Aufheben des Liegestuhles von den Holmen lösen. Hingegen sichern
Schlitze mit Zähnen, in die ein an dem andern Teil befindlicher Zapfen od. dgl. eingreift, bei Aufhebung der Klemmung durch die Flügelmutter nur in einer Richtung.
Die übrige Ausgestaltung des Liegestuhles ist ähnlich wie bei der Ausführungsform nach dem
Stammpatent, jedoch braucht die Bespannung hier nicht abknöpfelbar zu sein, sondern kann an jedem Ende mit einem Hohlsaum versehen sein, in dem die Querstangen eingeschoben werden können.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zusammenlegbarer Liegestuhl nach Patent Nr. 126733, dadurch gekennzeichnet, dass jede der die Holme (2 und 2'bzw.. 3 und 3') verbindenden Querstangen (25, 25', 25a, 25d) an einem Ende an einem Holm angelenkt ist, während sie an ihrem andern Ende in einen auf die Längsachse des Gegen- holmes im wesentlichen senkrechten Schlitz (27) in diesem Gegenholm einschiebbar ist.