AT131147B - Gießkanne. - Google Patents

Gießkanne.

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AT131147B
AT131147B AT131147DA AT131147B AT 131147 B AT131147 B AT 131147B AT 131147D A AT131147D A AT 131147DA AT 131147 B AT131147 B AT 131147B
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AT
Austria
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watering
house
jug
ceiling
gravity
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Inventor
Georg Kransteiner
Original Assignee
Georg Kransteiner
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Giesskanne. 



   Bekannt sind z. B. Giesskannen (deutsche Patentschrift Nr. 108182), welche einen kreisrunden Boden haben und deren nach oben sich erweiternder Wasserbehälter oben von halbzylindrischer Form ist und allmählich in eine spitze, trichterartige Form gegen den Ausguss hin übergeht, wobei der Wasserraum so   überdeckt   ist, dass die   Eingussöffnuug   tiefer liegt wie die obere   Abschlussdecke   des Wasserraumes selbst. Dadurch entsteht oben eine   grosse Wasserfläche,   die beim Tragen stets hin und her schwenkt und verspritzt wird.

   Ausserdem verursacht der verbleibende grosse und leere Raum zwischen Wasser und Tragbügel eine   ungünstige     Gewichtsverteilung, da durch den grossen   Abstand zwischen dem Schwerpunkt der Masse und der tragenden Hand die Pendelbewegung verstärkt wird. Weiters sind Giesskannen allgemein im Gebrauch, die sich vom   kreisrunden   Boden konisch symmetrisch nach oben erweitern und eine gewölbte Decke   (#Haus")   mit der   Eingussöffnung   in der Mitte aufweisen. Diese übliche Kanne hat eine günstige Schwerpunktlage, so dass sie an sich gut zu tragen wäre.

   Da aber der Durchmesser des Hauses relativ zum Boden gross ist,   muss   der Tragende die Hand weit vom Körper weghalten ; trotzdem aber stösst die Kanne bei jedem Schritt am Körper an, so dass der Tragende nass und leicht   miide   wird. 



   Bei einer andern   Ausführungsform   (österr. Patentschrift Nr. 109000) ist der Boden fast elliptisch bzw. zwei Seiten gerade ; der   Kannenkörper   verjüngt sieh an den zwei runden Seiten nach oben und ist oben mit einer ebenen Decke abgeschlossen. Bei diesen Kannen ist das Volumen beim Boden bedeutend grösser als bei der Decke, daher liegt der Schwerpunkt an sich schon tief, was durch die Anordnung des Bügels über der Kanne noch verschlechtert wird, so dass das Gewicht nahe beim Boden geschleppt werden   muss   und die Kanne stark pendelt. Trotzdem durch diese Kanne der Tragende nicht benässt wird, hat sie wieder den Nachteil, dass sie weniger bequem zu tragen ist. 



   Die Giesskanne gemäss der vorliegenden Erfindung vermeidet alle erwähnten Nachteile der vorerwähnten Typen, macht sich aber alle Vorteile derselben zu eigen. Sie kommt bezüglich ihrer Form der zweitgenannten Type am nächsten, indem sie gleichfalls einen kreisrunden Boden aufweist, sieh nach oben hin erweitert und eine gewölbte Decke   (#Haus") mit Eingussstutzen (#Kragen")   benutzt. Erfindungsgemäss ist jedoch die gewölbte Decke annähernd oval und ist ihr kleinster Durchmesser jenem des kreisrunden Bodens an   Grösse gleich.   Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zeigen die Fig. 1 und 2 Schaubilder in zwei Ansichten : die Fig. 3 zeigt   Druntersicht   (ohne Tragbügel und   Ausgussrohr).   



   Der Kannenmantel b ist   unten   mit einem flachen   kreisrunden   Boden   g   abgeschlossen und weist oben die an sich bekannte gewölbte Deeke a, das sogenannte"Hans"auf. das den zylindrischen Einguss-   stutzen f trägt. c ist   das Ausgussrohr, d der Tragbügel und e die Stütze für das Rohr c. Die Decke a ist annähernd oval und ist ihr kleinster   Durchmesser gleich gross mit dem Durchmesser   des kreisrunden Bodens g (Fig. 3). 



   Sohin hat die Kanne   beim Haus a das grösste Volumen, und ist   der   Tragbügel nicht über   der Kanne angeordnet : weiters ist ihr Schwerpunkt möglichst nach oben verlegt. Durch die beiden flachen Seiten des Hauses a wird ein Anstreifen an den Träger und damit auch ein rasches Ermüden desselben vermieden. Infolge der Form des Hauses a mit seiner engeren Eingussöffnung wird ein Schlenkern und Spritzen des Wassers unmöglich. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass durch die Hochverlegung des Schwerpunktes sowie durch das Haus und dessen flache Form samt dem Eingusskragen eine Giess- 
 EMI1.1 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Giesskanne mit kreisrundem Boden, die sieh nach oben hin erweitert und eine gewölbte Decke mit Eingussstutzen aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser des Bodens (g) und der kleinste Durchmesser der ovalen Decke (a) gleich gross sind. EMI2.1
AT131147D 1930-12-19 1930-12-19 Gießkanne. AT131147B (de)

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