AT131057B - Fleischwolf. - Google Patents

Fleischwolf.

Info

Publication number
AT131057B
AT131057B AT131057DA AT131057B AT 131057 B AT131057 B AT 131057B AT 131057D A AT131057D A AT 131057DA AT 131057 B AT131057 B AT 131057B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
knife
meat
worm
feed
conical sleeve
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Heike Richard He Heike
Original Assignee
Richard Heike Richard He Heike
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Richard Heike Richard He Heike filed Critical Richard Heike Richard He Heike
Application granted granted Critical
Publication of AT131057B publication Critical patent/AT131057B/de

Links

Landscapes

  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Fleischwolf. 



   Die Erfindung betrifft einen Fleischwolf, bei welchem die Austragsöffnungen für das geschnittene Fleisch in einer am Gehäuseende befestigten konischen Hülse vorgesehen sind und das an den Austrags- öffnungen vorbeigleitende Messer von den Kanten einer mit der Vorsehubschneeke vorzugsweise lösbar gekuppelten weiteren Schnecke gebildet wird. Bei den bisher bekannten Fleischwölfen dieser Art ist sowohl die Vorschubschnecke als auch die mit den Schneidkanten versehene Messerschnecke meist eingängig ausgebildet. Bei Fleischwölfen mit   einstückig   ausgebildeter Vorschub-und Messerschnecke ist auch schon vorgeschlagen worden, die Schnecke vom Einfülltrichter zum Austragsende hin mit allmählich zunehmender Gangzahl zu versehen.

   Diese Ausbildung der gleichzeitig den Vorschub und das Schneiden des Fleisches bewirkenden Schnecke weist den Nachteil auf, dass das den Messerschneiden zugeführte Fleisch mit zunehmender Gangzahl in unerwünschter Weise mehr und mehr zusammengepresst, gestaut und zerquetscht wird. Ausserdem ist die Herstellung einer solchen Schnecke mit zum Ende hin allmählich zunehmender Gangzahl umständlich und teuer. 



   Von diesen bekannten Vorrichtungen unterscheidet sich der neue Fleischwolf mit vozugsweise lösbar miteinander gekuppelter   Vorschub-und Messersehneeke erfindungsgemäss dadurch,   dass die Messerschnecke die doppelte oder mehrfache Gangzahl als der benachbarte Endteil der Vorschubsehnecke aufweist. Durch die grosse und auf der ganzen Längserstreckung des Messers gleiche Anzahl der Schneidkanten wird gegenüber der allmählichen Zunahme der Gangzahl zunächst der Vorteil erzielt, dass die Messerschneiden an allen Austragsöffnungen in gleich schneller Aufeinanderfolge vorbeigleiten und hiedurch jegliche auf die Fleischmasse ausgeübte Quetsehwirkung vermieden wird.

   Auch das unerwünschte Anstauen und Zusammenpressen des Fleisches wird weitestgehend zumal dann vermieden, wenn gemäss der Erfindung die Grenzebene zwischen der Vorschubschnecke und der die doppelte oder mehrfache Gangzahl aufweisenden Messerschnecke in oder unmittelbar vor der Ebene der ersten an der Basis der konischen Hülse vorgesehenen   Austragsöffnungenliegt,   so dass gleichzeitig mit dem Übertritt des Fleisches aus der z. B. eingängigen Vorschubschnecke in die Windungen der die doppelte oder mehrfache Gangzahl aufweisenden Messerschnecke auch das Zerschneiden und Austragen des geschnittenen Fleisches beginnt. 



  Ferner wird gegenüber einer einstückig ausgebildeten Vorschub-und Messerschnecke mit allmählich zunehmender Gangzahl auch eine erheblich vereinfachte und verbilligte Herstellung von   Vorschubsehnecke   und Messerschnecke erzielt. 



   Eine weitere vorteilhafte   Ausführungsform   der Erfindung besteht darin, dass die an einem Ende zweckmässig mit einer zentralen Ausnehmung auf das an der Vorsehubsehnecke vorgesehene, vorzugsweise mit   balliger Endfläche   ausgestattete Vierkant aufgesteckte Messerschnecke mit dem äusseren Ende unmittelbar im Endteil der konischen Hülse drehbar gelagert ist.

   Hiedureh wird der Vorteil erzielt, dass die Messerschnecke in besonders einfacher und schneller Weise gelöst werden kann und ein stets zentraler Sitz des Messers in der Hülse gewährleistet ist. vor allem aber in besonders einfacher Weise ermöglicht ist, die beim Gebrauch auftretende   natürliche   Abnutzung der Sehneidkanten und des Lagerzapfens der Messerschnecke lediglieh durch weiteren Anzug des die konische Hülse befestigenden   Schraubringes   od. dgl. auszugleichen. 



   Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand an einem Ausführungsbeispiel in abgebrochener Darstellung im   Längsschnitt.   In dem mit Ausschnitt 1 für den Einfülltrichter versehenen 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 welche zylindrisch ausgebildet sind, sich aber auch nach aussen konisch erweitern können, sind in bekannter Weise in einer am freien Ende des zylindrischen Gehäuses 2 befestigten und gegen Drehung gesicherten konischen Hülse 6 vorgesehen.

   Das die Fleischmasse vor dem Auspressen durch die Auftragsöffnungen 5 mittels der Schneidkanten 8 zerteilende schneckenförmige Messer 7 ist mit einer Ausnehmung 9 auf das mit balliger Endfläche 10 versehene Vierkant 11 oder ein ähnliches Profilstück am Ende der Vorschubschnecke 3 aufgesteckt und gemäss der Erfindung mit dem massiv ausgebildeten äusseren Ende 12 unmittelbar in dem Endteil 13 der konischen Hülse      gelagert. Die Befestigung der Hülse 6 erfolgt mittels eines an sich bekannten   Sehraubringes   14 mit Handgriffen   M,   welcher den Lagerdruck der Schnecke 7 in dem Endteil M der konischen Hülse 6 beliebig einzustellen und den Verschleiss der Schnecke 7 auszugleichen gestattet. 



   Die Messerschnecke 7 weist gemäss der Erfindung die doppelte oder mehrfache Gangzahl als die nur eine geringe Gangzahl enthaltende, z. B. ein-oder zweigängige   Vorschubsehneeke   3 auf und ist bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel viergängig ausgebildet. Die Grenzebene zwischen der Vorschub-   schnecke 3   und der   Messerschneeke y   liegt erfindungsgemäss in oder unmittelbar vor der Ebene der ersten an der Basis der konischen Hülse 6 vorgesehenen Austragsöffnungen   5,   was dadurch erreicht ist, dass die Vorschubschneeke 3 um ein gewisses   Stück   in die konische Hülse 6 oder deren zur Befestigung dienenden Flansch 16 bis nahezu an die ersten Austragsöffnungen   5'raout,

     so dass unmittelbar an der Übergangsstelle von der geringen Gangzahl der Vorsehubschnecke 3 auf die doppelte oder mehrfache Gangzahl der Messerschnecke 7 das Zerschneiden und Austragen der Fleisehmasse beginnt und ein Anstauen, Zusammenpressen und Zerquetschen der Fleischmasse weitestgehend vermieden wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Fleischwolf mit in einer konischen Hülse vorgesehenen Austragsöffnungen und schneckenförmigem Messer, dadurch gekennzeichnet, dass die Messersehnecke die doppelte oder mehrfache Gangzahl als der benachbarte Endteil der Vorschubschnecke aufweist.

Claims (1)

  1. 2. Fleisehwolf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Grenzebene zwischen der Vorschubschnecke und der Messerschnecke in oder unmittelbar vor der Ebene der ersten an der Basis der konischen Hülse vorgesehenen Austragsöffnungen liegt.
    3. Fleischwolf nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Messersehneeke mit dem äusseren Ende unmittelbar im Endteil der konischen Hülse drehbar gelagert ist. EMI2.2
AT131057D 1930-05-27 1930-11-04 Fleischwolf. AT131057B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE131057X 1930-05-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT131057B true AT131057B (de) 1932-12-27

Family

ID=29277653

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT131057D AT131057B (de) 1930-05-27 1930-11-04 Fleischwolf.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT131057B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2039439C3 (de) Vorrichtung zur Herstellung einer feststofffreien Fleischmasse
DE1101745B (de) Mahl- und Knetvorrichtung an Schneckenpressen fuer thermoplastische Massen
DE2637221A1 (de) Drehkolbenfoerderer mit mindestens zwei kolben
AT131057B (de) Fleischwolf.
CH314725A (de) Granuliervorrichtung
DE2165855C3 (de) Abdichtende Fördervorrichtung
DE2521180A1 (de) Eiszerkleinerungsvorrichtung
DE517652C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Zufuehrung von die Festigkeit des Zements o. dgl. erhoehenden Zuschlagstoffen
DE855017C (de) Vorrichtung zum Kneten von Butter, Margarine oder aehnlichen teigigen Massen
DE1204072B (de) Vorrichtung zum Austragen und gleichzeitigen Foerdern zementhaltiger Massen aus einem Vorratsbehaelter mit einer nach unten foerdernden einwelligen Schneckenpumpe
CH579895A5 (en) Worm driven fruit press - fitted with a juice extractor and sieves
AT131749B (de) Strangpresse für keramische Massen.
DE725563C (de) Fruchtpresse, deren Gehaeuse und kegelige Pressschnecke aus Porzellan, Glas o. dgl. bestehen
DE523873C (de) Fleischwolf
DE413663C (de) Schneckenpresse fuer feuchtes Gut
DE886702C (de) Foerderschnecke fuer Fleischwoelfe
DE454978C (de) Verbundmuehle
AT23038B (de) Kohlen-Zerkleinerungsvorrichtung.
DE669475C (de) Zellenrad zum Zufuehren des Pressgutes bei Ringwalzenpressen
DE2916190A1 (de) Fender aus gummi o.a. elastischen material
DE673479C (de) Zellenradschleuse fuer Druckluftfoerderung von Massengut, insbesondere Blasversatz
DE531453C (de) Fleischwolf
DE2003518B1 (de) Vorrichtung zur Behandlung von welken Teeblaettern
AT108796B (de)
AT57617B (de) Zerkleinerungsmaschine.