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Tauchpumpe mit über ihr angeordneter, unter Wasser liegender Antriebsmasehine.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der durch das Patent Xr. 128636 geschützten Pumpe mit über ihr angeordneter, unter Wasser liegender Antriebsmasehine, bei der zwecks Bildung eines Luft-
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Förderkanal für die von der Pumpe zu fördernde Flüssigkeit dient, um einmal eine ständige und allseitige
Kühlung der Antriebsmaschine zu erzielen, dann aber auch, um ein Entweichen der in der Tauchglocke befindlichen Luft bei etwaiger Undiehtheit der Tachglocke zu verhindern und somit die Antriebsmasehine vor dem Eindringen von Flüssigkeit zu schützen.
Um nun bei derartigen Einrichtungen im Bedarfsfalle ein Auffüllen der in der Tauchgloeke eingeschlossenen, die Flüssigkeit von der Antriebsmaschine fernhaltenden Luft zu ermöglichen, was viel- leicht bei längerem Betriebe der Pumpe erforderlich werden könnte, hat man bereits Verdichter vor- gesehen, die besonders angetrieben wurden und deren Intätigkeitsetzung durch besondere Hilfsmittel, wie Schwimmerventile od. dgl., erfolgte. Derartige Einrichtungen haben den Nachteil, dass sie infolge des besonderen Antriebes des Verdichters und der Heranziehung von Hilfsmitteln für seine Intätigkeit- setzung sehr umständlich und vor allem zu teuer in der Bedienung und Unterhaltung waren.
Die Erfindung betrifft nun eine Tauchpumpe mit unter Wasser liegender Antriebsmaschine der obenerwähnten Art, bei der das Auffüllen der die Antriebsmaschine schützenden Luftschicht ebenfalls mit Hilfe eines Verdichters erfolgt ; die Einrichtung ist aber so getroffen, dass die Intätigkeitsetzung des Verdichters ohne besondere Hilfsmittel lediglich durch die steigende bzw. sinkende Flüssigkeit geschieht und kein besonderer Antrieb für den Verdichter notwendig ist, da dieser unmittelbar und ständig von der Antriebsmaschine für die Pumpe mit angetrieben wird.
Zu diesem Zwecke ist der Verdichter vorteilhaft zwischen die Antriebsmaschine und die Pumpe eingeschaltet, derart, dass er durch die in der
Tauchgloeke eventuell hoehsteigende Flüssigkeit bei Erreichung eines bestimmten höchsten Flüssigkeits- spiegels in Tätigkeit gesetzt wird, hiedurch Luft ansaugt und sie in die Tauehglocke eindrückt, worauf nach Einführung einer genügenden Luftmenge und dem hiedurch bedingten Sinken des Flüssigkeit- spiegels bei Erreichung eines bestimmten niedrigsten Flüssigkeitsspiegels der Verdichter ausser Tätigkeit gesetzt wird, der somit bei normalem Betriebe leer läuft.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel schematisch, teil- weise im Schnitt, dargestellt.
1 ist die Förderpumpe, die mit der über ihr angeordneten Antriebsmaschine 2 in bekannter Weise gekuppelt ist. Unterhalb der Antriebsmasehine 2 ist die Tauchglocke : 1 ebenfalls in bekannter Weise angeordnet, die die Antriebsmaschine mit der Pumpe verbindet, wodurch ein Luftraum 4 zwischen den beiden genannten Teilen gebildet wird, in dem beim Steigen des Flüssigkeitsspiegels die hierin befindliche
Luft oder das Gas in bekannter Weise verdichtet wird, um sich schützend gegen die Antriebsmasehine zu legen. Ein äusserer Mantel 5 schliesst das Ganze unter Bildung eines Ringraumes 6 zwischen dem
Mantel und der Tauchgloeke 3 ab, wobei der Ringraum 6 als Förderkanal für die Förderflüssigkeit dient.
Um nun ein Auffüllen der in der Tauehglocke eingeschlossenen Luft im Bedarfsfalle zu ermöglichen, wird hiezu in an sich bekannter Weise ein Verdichter herangezogen, der erfindungsgemäss zwischen der
Antriebsmasehine 2 und der Pumpe 1 eingeschaltet wird, so dass er mit von der Antriebsmaschine an-
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getrieben wird und so keinen besonderen Antrieb erfordert. Der Verdichter 7 gehört zu jener Bauart, lie bei normalem Betriebe leer läuft und erst dann Luft oder Gas fördert, sobald der steigende Wasser- ; piegel in das Innere des Verdichters gelangt und diesen auf Förderung einschaltet. Dieser Verdichter, der sowohl in seiner Einrichtung als auch in seiner Wirkungsweise bekannt ist, steht über die Saugleitung 8 mit der Aussenluft und durch ein Rohr 9 mit der in der Tauchglocke stehenden Flüssigkeit in Verbindung.
Erfolgt nun z. B. bei längerem Laufen der Pumpe aus irgendeinem Grunde ein Entweichen der Luft aus dem Tauehgloekenraum 4 und somit ein Hochsteigen des Flüssigkeitsspiegels bis in den Verlichter 7 durch das Rohr 9, so wird der Verdichter in bekannter Weise in Tätigkeit gesetzt und eine zusätzliche Luftmenge durch das mit der Aussenluft in Verbindung stehende Rohr 8 angesaugt und in den rauchglockenraum 4 gedrückt. Entsprechend der in den Raum 4 gedrückten Luft wird die Flüssigkeit durch die Öffnungen 10 in den Brunnen, das Bohrloch od. dgl. zurückgedrückt, u. zw. so weit, bis die Flüssigkeit aus dem Bereich des Verdichters gelangt und dieser ausser Tätigkeit gesetzt wird.
In diesem Falle verhindert ein in der Leitung 8 an beliebiger Stelle eingebautes Rückschlagventil 11 in bekannter Weise ein Zurücktreten der in der Tauehglocke eingeschlossenen Luft nach aussen.
Auf die vorstehend beschriebene Weise ist es möglich, die in der Tauchglocke eingeschlossene Luft ständig selbsttätig auf einer bestimmten Menge und einem bestimmten Druck zu halten, indem im Bedarfsfalle durch den steigenden Wasserspiegel in der Tauchgloeke der Verdichter in Tätigkeit gesetzt und neue Luft angesaugt wird, worauf er nach genügender Luftzufuhr durch den sinkenden Wasserspiegel wieder ausser Tätigkeit gelangt und nunmehr leer mitläuft.
Da die Intätigkeitsetzung bzw. Ausschaltung des Verdichters ohne besondere Hilfsmittel erfolgt und weiterhin für seinen Antrieb keine besondere Antriebskraft notwendig ist, so arbeitet die Einrichtung gemäss der Erfindung äusserst sicher und ist vor allem in der Bedienung und Unterhaltung äusserst billig.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Tauchpumpe mit über ihr angeordneter, unter Wasser liegender Antriebsmaschine nach Patent Nr. 128636, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke des Auffüllen der in der Tauchgloeke (3) eingeschlossenen Luft-oder Gasmenge im Bedarfsfalle ein vom Tauchaggregat unmittelbar und ständig angetriebener, in seiner Konstruktion und Wirkungsweise bekannter Verdichter (7) vorgesehen ist, dessen In-und Aussertätigkeitsetzung ohne besondere Hilfsmittel, wie Schwimmer od. dgl., nur durch den steigenden bzw. sinkenden Flüssigkeitsspiegel in der Tauchglocke erfolgt.