AT130919B - Rettungsinsel für Straßen und Plätze. - Google Patents

Rettungsinsel für Straßen und Plätze.

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AT130919B
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Sigmund Barber
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Sigmund Barber
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Description


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  Rettungsinsel iür Strassen und Plätze. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Rettungsinsel für Strassen und Plätze, die aus einem nur lose auf die Strassenoberfläche gelegten Körper aus Eisenbeton od. dgl. besteht, dessen Unterseite ausgehöhlt ist, damit er transportabel, ambulant und nicht zu schwer ist und sich den Unebenheiten der Strassenoberfläche anpassen kann. 



   Das Eigengewicht der Rettungsinsel wird in der Regel genügen, um ihr festes Aufliegen auf der Bodenfläche zu gewährleisten. Wenn besonderer Widerstand gegen Verschiebung erforderlich ist und das   Eigengewicht   des aus Eisenbetonplatten bestehenden Gesamtkörpers nicht genügt, kann dieser mittels in der Strassendecke eingelassener Schrauben oder Stahlbolzen, die durch Löcher der Rettunginsel ragen, und durch seitliche Eisenbolzen, Haken gesichert werden. 



   Da der Körper der Rettungsinsel bereits bevor er aufgelegt wird, vollständig fertig sein muss, würden sich, wenn es sich um längere Rettungsinseln handelt, grosse Transport-und Herstellungs- 
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 die Rettungsinsel aus   mehreren   Teilen hergestellt wird, die am Orte der Aufstellung zusammengefügt werden. Die Verbindung dieser Teile kann je nach Bedarf durch Laschen, Metallplatten, Schrauben, Stangen, Feder und Nut od. dgl. erfolgen. 



   Durch die Erfindung können die längsten Rettungsinseln,   u.   zw. nur mit einem Bruchteil der Kosten der bisherigen Rettungsinseln hergestellt werden, da, alle bisher notwendig gewesene umständlichen Erdarbeiten und tieferen Fundierungen und damit Störungen von Leitungen, Kanälen od. dgl. entfallen. Auch wird die Strassendecke nicht oder nur sehr   wenig beschädigt   und lästige, langandauernde   Verkehrsstörungen und Absperrungen   während des Baues werden vermieden. Es entfallen auch die Kosten für die Wiederinstandsetzung der Strasse, wenn die Rettungsinsel später verlegt werden müsste. 



  Die Aufstellung der Rettungsinsel kann in kürzester Zeit, etwa in einer Stunde, oder nachts fix und fertig   durchgeführt und   das Erforderliche Material, in normalisierten Stücken, stets auf Lager gehalten werden. Es sind zwar bereits transportable Strassenauflagen bekannt ; sie bestehen aber aus Holz und sind nur als kurzzeitiger, hilfsweise Ersatz für eine Rettungsinsel   bestimmt.   Der Patentgegenstand bezweckt 
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 gelegte, aus Eisenbeton, Metall od. dgl. bestehende, also durch das Eigengewicht gegen Verschiebungen gesicherte Körper zu setzen. 



   In der Zeichnung sind einige beispielsweise   Ausführungsformen   der Erfindung dargestellt : Fig. 1 zeigt in Ansieht und Fig. 2 von oben gesehen eine aus zwei Stücken bestehende   Rettungsinsel.   Fig. 3 zeigt in der Seitenansicht, Fig. 4 von oben gesehen eine aus   mehreren   Teilen   zusammengesetzte   Rettunginsel. Fig. 5 zeigt in Schnitt und Fig.   G   von oben gesehen einen der Teile, aus denen die Rettungsinsel   zusammengesetzt   ist. Fig. 7 zeigt in Ansicht und Fig. 8 im Schnitt eine   abgeänderte   Verbindung der Teile der Rettungsinsel und Fig. 9 zeigt eine Ausführung aus einem einzigen Stück. 
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 halbkreisförmigen Beton-Endplatten 2, aus Strassenbaumaterial, vorzugsweise aus Eisenbeton, Metall od. dgl. 



   Die Unterseiten der Platten weisen eine   Höhlung : 3 auf,   so dass nur der untere verdickte Rand der Platten randsteinartig auf der   Strassenoberfläche   aufliegt und die Platten, wie schon erwähnt, sich besser den Unebenheiten anpassen können. 

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   Durch ihr Gesamteigengewicht, das durch entsprechende Eiseneinlagen erhöht werden   kÅa'I1n,   sind die Platten gegen unbeabsichtigte Verschiebungen weitgehend gesichert, also praktisch ebenso widerstandsfähig wie die bisherigen Rettungsinseln, doch können noch Schraubenbolzen   4,   welche in die in der Strassendecke eingelassenen Mutterhülsen 19 eingeschraubt werden und die durch die   Löcher 57   der Betonplatten 2 ragen, sowie in die Strassendecke eingeschlagene, am Rand der Platte anliegende eiserne Haken oder Pflöcke 20 verwendet werden, um Verschiebungen der Betonplatten auch dann mit Sicherheit auszuschliessen, wenn etwa ein sehr schweres Fuhrwerk an sie anstösst. Auch andere bekannte Befestigungsorgane können vorgesehen werden. 



   Eine lange Rettungsinsel kann aus Betonplatten von beliebiger Anzahl zusammengesetzt werden, 
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   Die gegenseitige Verbindung dieser Betonplatten 7 erfolgt beispielsweise an den randsteinartigen Rändern durch Laschen   8,   die mittels Kopfschraube 9 an zwei benachbarten Betonplatten 6 befestigt werden. In die Eisenbetonplatten (Fig. 5 und 6) sind   Muttergewinde   tragende   Hülsen 10   einbetoniert, in die die Schrauben 9 eingeschraubt werden, und in ihren äusseren Randflächen sind Vertiefungen 11 ausgespart, deren Form der Form der Laschen entspricht. 



   Die freien Randflächen der abgerundeten Endplatten 7 verlaufen am Ende eben und in der Richtung der   Randflächen   der angrenzenden, rechteckigen Betonmittelplatten 6, so dass die Laschen aus kleinen, ebenen, seitlich verbindenden Metallplatten bestehen können. An ihrer oberen Fläche können die Eisenbetonplatten eine Asphaltschichte 12 od. dgl. tragen. 



   In den Betonplatten können ferner Löcher 13 zum Anbringen von   Licht-und Reklamemasten   und zum Durchführen von Leitungen vorgesehen sein. 



   Der Betonkörper ist mit Eisendraht 14 in üblicher Weise armiert und kann, teilweise oder durchgehend, mit waagrecht verlaufenden Löchern 15 versehen werden, durch die Eisenstangen gesteckt werden, um gewaltsame Lagenänderungen der Platten zu verhindern. Durch Längsrippen 21 und Querrippen 22 werden die Betonplatten noch in den Höhlungen 3 versteift. 



   Statt mittels Laschen können die Betonplatten auch mittels mit Bohrungen versehener Ansätze 16 und durch diese gesteckter Mutterschrauben 17   (Fig.   7 und 8) miteinander verbunden werden. 



   Die aneinanderstossenden äusseren Randflächen der Betonplattenteile können mit Vorsprüngen und diesen entsprechenden Ausnehmungen oder mit eckigen oder runden Nuten und mit in diese passenden Federn versehen sein, um die Betonplattenteile genau an-und ineinander zu passen. 



   Der obere Teil 18 der   Randflächen   der Platten kann so weit vorspringen, dass die Befestigungsschrauben 9 oder 16 (Fig. 7 und 8) verdeckt erscheinen. 



   Kleinere Rettungsinseln können aus einer einzigen Eisenbetonplatte 23 (Fig. 9) hergestellt sein, die durch einen oder mehrere eingeschraubte Bolzen 4 gesichert sind. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Rettungsinsel für Strassen und Plätze, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem nur lose auf die Strassenoberfläche gelegten,   ambulanten,   transportablen, flachen Köper aus Eisenbeton od. dgl. besteht.

Claims (1)

  1. 2. Rettungsinsel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite dieses Körpers ausgehöhlt ist und nur sein Rand randsteinartig auf der Strassenoberfläche aufruht.
    3. Rettungsinsel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Betonplatten (6, 7) an den Höhlungen (3) durch Rippen (21, 22) versteift sind.
    4. Rettungsinsel nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Körper gegen Verschiebungen auf der Strassenoberfläche durch in die Strassendecke eingeschlagene oder eingelassene an sieh bekannte Befestigungsorgane, beispielsweise Bolzen 4, die in die Löcher 5 der randsteinartigen Ränder der Betonplatten ragen, oder durch ausserhalb am Rande des Körpers anliegende Pflöcke, Haken (20) gesichert ist.
    5. Rettungsinsel nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der als Rettungsinsel dienende Körper aus Metall besteht.
    6. Rettungsinsel nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der als Rettungsinsel dienende Körper aus beliebig vielen miteinander verbundenen Teilen (6,'l), etwa runden End-und rechteckigen Mittelstücken zusammengesetzt ist.
    7. Rettungsinsel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Betonplatten (6, 7) miteinander mittels Metallaschen (8) seitlich verbunden sind, die mittels Kopfschraube (9) und in die Betonplatten einbetonierter Mutterhülsen (10) mit den benachbarten Betonplatten versehraubt sind.
    8. Rettungsinsel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Laschen (8) in passende Vertiefungen (11) der freien Randflächen der Platten versenkt sind.
    9. Rettungsinsel nach den Ansprüchen 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Betonplatten miteinander durch Muttersehrauben (17) und an den Betonplatten befestigt, mit Bohrungen für den Schraubenschaft versehene Ansätze (16) verbunden sind.
    10. Rettungsinsel nach den Ansprüchen 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Betonplatten durchlaufende oder unterbrochene waagrechte Bohrungen (15) besitzen, in die Eisenstangen gesteckt werden. <Desc/Clms Page number 3>
    11. Rettungsinsel nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Teil (18) des freien Randes der Betonplatten so weit vorspringt, dass er die Verbindungsschrauben (9, 17) zur Gänze überdeckt. EMI3.1
AT130919D 1930-10-31 1930-10-31 Rettungsinsel für Straßen und Plätze. AT130919B (de)

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