AT130909B - Überstromschalter. - Google Patents

Überstromschalter.

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AT130909B
AT130909B AT130909DA AT130909B AT 130909 B AT130909 B AT 130909B AT 130909D A AT130909D A AT 130909DA AT 130909 B AT130909 B AT 130909B
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overcurrent switch
contacts
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coils
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Wilhelm Leyhausen
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Wilhelm Leyhausen
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Cberstromschalter.   
 EMI1.1 
 Erfindung bezweckt, ohne Beeinträchtigung der Einwirkung auf den Anker eine wirksamere magnetische   Funkenlöschung   zu erzielen, als es bei bekannten Schaltern der bezeichneten Art der Fall ist, bei denen die Magnetspulen um die Längsseiten der Magnetschenkel laufen. Nach der Erfindung ist die Spule neben den Kontakten auf einem senkrecht zum Magnetsehenkel stehenden Kern angebracht, und ihrer   Stirnfläche   gegenüber auf der entgegengesetzten Seite der Kontakte ist ein magnetisch wirksamer Körper angeordnet. Infolgedessen entsteht zwischen den beiden magnetisch wirksamen Teilen ein äusserst dichtes Magnetfeld, dessen Kraftlinien den entstehenden Lichtbogen senkrecht schneiden, so dass die Blaswirkung besonders kräftig ist. 



   Der magnetisch wirksame Körper kann ebenfalls ein Elektromagnet oder auch ein magnetisier- 
 EMI1.2 
   magneten   veranschaulicht. Fig. 1 ist ein senkrechter Schnitt in der Ebene der Spulenachsen. Fig. 2 ist ein Querschnitt. Fig. 3 ist eine Ansicht von unten ohne den Schaltmechanismus. Fig. 4 ist ein senkrechter Schnitt, rechtwinklig zur Schnittebene der Fig. 1. 



   In dem Gehäuse   1,   Fig. 1-4, sitzen senkrecht zur Achse desselben die Magnetspulen 2 und 3 mit ihren Eisenkernen 4 und 5. Zwischen diesen wird durch die Trennwände 6 und 7 der   Funkenraum   8 gebildet. In letzterem, also zwischen den Stirnwänden der Magnetspulen 2 und 3, liegen die Kontakte 9 und 10, von denen der letztere beweglich und mit dem Schaltmechsnismus verbunden ist, der aus einem Kippgesperre 11 besteht. Die Eisenkerne sind durch die   Eisenschenkel ?   und 13 mit den Polschuhen 14 und 15 verbunden, welche auf den Anker 16 einwirken. 



   Bei Überstrom wird der Anker von den Polsehuhen angezogen und das Kippgesperre 11 über seinen toten Punkt in die Ausschaltstellung gehoben. Dabei geht der Kontakt 10 in die punktiert gezeichnete Stellung und der Unterbrechungslichtbogen wird in der   Längsrichtung   des Schalters abgeblasen. 



   Da die Unterbrechung in einem äusserst dichten Magnetfeld stattfindet und die magnetischen Kraftlinien den Lichtbogen senkrecht schneiden, ist die Blaswirkung des   Sehalters   von besonders kräftiger Wirkung. 



   Die Fig. 2 und 3 lassen die vorteilhafte Raumausnutzung des Schalters erkennen. Die Spulen und Eisenteile sind der Rundung des Schaltergehäuses angepasst. Der Funkenraum ist grösser als bei   anclern   Schaltern. Um ein möglichst grosses Blasfeld zu erzielen, sind die Spulen und Eisenkerne im wesentlichen rechteckig, und ihre Längsseiten liegen in der Längsrichtung des Schalters. Es können auch mehrere Kontakte angeordnet und im übrigen der Schaltmechanismus in beliebiger Weise ausgeführt sein. Die Stirnflächen der Eisenkerne können durch aufgesetzte Flanschen in bekannter Weise verbreitert werden. 



   Die dargestellte Ausführung mit den nahe aneinanderliegenden Polkernen   4   und 5 und mit den die Spulen   umschliessenden   Eisenteilen 12,   13, 14, 15 und 16   hat noch den weiteren Vorteil, dass die Vor- 
 EMI1.3 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Elektromagnetischer Überstromschalter, dessen Magnetpole einerseits den Auslöseanker beeinflossen und anderseits zur Löschung des Abschaltlichtbogens dienen, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetspule neben den Kontakten auf einen senkrecht zum Magnetschenkel stehenden Kern sitzt und EMI2.1 Körper angeordnet ist.
    2. Elektromagnetischer Überstromschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Elektromagneten gegenüberliegende magnetisch wirksame Körper ebenfalls ein Elektromagnet ist. EMI2.2
AT130909D 1930-02-28 1931-02-19 Überstromschalter. AT130909B (de)

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DE130909X 1930-02-28

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AT130909B true AT130909B (de) 1932-12-27

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