AT130569B - Niederschlagselektrode für Elektrofilter. - Google Patents

Niederschlagselektrode für Elektrofilter.

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AT130569B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Niederschlagselektrode   für Elektrofilter. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Niederschlagselektrode für Elektrofilter, die in Verbindung mit vorgeschalteten, durch stromleitende Zwischenlagen mit der   Elektrodenfläche   verbundenen leistenoder netzartigen   Sehirmkörpern   Fangräume für das Abscheidegut bildet. Bisher wurde für die verbindenden Zwischenlagen derselbe Werkstoff wie für die Elektrode selbst und die   Schirmkörper,   also z. B. ein Leiter verwendet, so dass   Sehirmkörper   und   Elektrodenfläche   unabgestuft aneinander angeschlossen waren.

   Bei dieser Anordnungsweise ist es von vornherein nicht möglich, an den   Schirmkörpern   
 EMI1.1 
 bei dem bekannten Vorschlag, der mit Hilfe von Zwischenlagen aus Isolierstoffen eine elektrische Trennung zwischen   Schirmkörpern   und   Elektrodenfläche   vorsieht. 



   Durch die Erfindung soll der   umständliche   und die   Gesamtanlage verteuernde Anschluss   der Schirmkörper an eine besondere Spannungsquelle vermieden und trotzdem ein Hilfsfeld an den Schirmkörpern geschaffen werden. Diese Aufgabe wird nach der   Erfindung dadurch gelöst,   dass zur Verbindung zwischen   Schirmkörpern   und   Elektrodenfläche     Zwischenkörper   verwendet werden, die aus halbleitendem Werkstoff bestehen. Weil die aus der Sprühelektrode in das Gas ausgestrahlte Elektrizität nur auf dem Wege über die Halbleiterzwischenanlagen an die   Niederschlagsfläche,   d. h. an den Gegenpol, also z.

   B. an Erde, gelangen kann, wird auf diese Weise ohne Anlegen einer besonderen Spannung an den vor der   Niederschlagsfläche   liegenden   Schirmkörpern   ein Hilfsfeld gebildet, das das Ansetzen von Niederschlags- 
 EMI1.2 
 geladenen Teilchen mit Sicherheit in den Fangraum befördert werden, wo sie gegen die Gasströmung gegen Wiedermitreissen   geschützt   sind. Die Spannung dieses Hilfsfeldes hängt von der Art und Bemessung des zwischengeschalteten Halbleiters ab ; je grösser der Widerstand des Halbleiters ist, um so höher wird das zwischen der   Niederschlagsfläche   und ihren Fangraumelementen herrschende Potentialgefälle sein. 



  Ein weiterer Vorteil der   Halbleiterzwisehenlagen   besteht darin, dass sie in ihrer Eigenschaft als Vorschaltwiderstände Kurzschlüsse verhindern bzw. in ihren Wirkungen wesentlich abdämpfen. 



   Auf der Zeichnung ist in zwei Ausführungsformen beispielsweise dargestellt, wie die Erfindung ausgeführt werden kann. 



   Bei dem Beispiel nach Fig. 1 handelt es sich um Fangraumelektroden, die aus den Platten 1 und Netzen, Sieben oder sonstigen durchbrochenen   Körpern   2 bestehen. Diese Netze od. dgl. 2 bilden vor den   Niedersehlagsflächen   1 die Fangräume   3.   Die Fangräume 3 sind mit Stegen oder Leisten   -4   als Querwand versehen, durch die die Flächen 1 mit den Sieben oder Netzen 2 in Verbindung stehen. Gemäss der Erfindung bestehen die Querleisten 4 aus halbleitendem Material an sich bekannter Art, z. B. aus Zement oder einem Gemisch aus Asbest und Zement. Mit 5 sind die zwischen den   Fangraum-Nieder-   
 EMI1.3 
 der Sprühelektroden parallel zu den Niederschlagselektroden zwischen diesen hindurch. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 sind an der   Niederschlagsfläche   1 mit Hilfe von halbleitenden   Zwischenlagen 7 Auffangleisten   6 befestigt, die die Fangräume 8 bilden. Das Gas wird quer oder parallel zu den   Sprühelektroden.   5 waagrecht in der Pfeilrichtung, d. h. so geführt, dass in bekannter Weise die   Auffangöffnungen   der Fangräume   8   dem Gasstrom   zugekehrt   sind, doch kann die Anordnung auch so getroffen sein, dass die   Auffangöffnungeu   der Fangräume in gleichfalls bekannter Weise dem Gasstrom 

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 EMI2.1 
 
Die Halbleiterzwischenlagen 4 können mit leitenden Einlagen versehen sein, z. B. aus armiertem Beton bestehen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Niederschlagselektrode iür Elektrofilter, die in Verbindung mit vorgeschalteten, durch stromleitende Zwischenlagen mit der Elektrodenfläche verbundenen leisten-oder netzartigen Schirmkörpern Fangräume für das Abscheidegut bildet, dadurch gekennzeichnet, dass die verbindenden Zwischenlagen aus halbleitendem Werkstoff bestehen. EMI2.2
AT130569D 1930-12-23 1931-12-01 Niederschlagselektrode für Elektrofilter. AT130569B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1096335B (de) * 1953-09-26 1961-01-05 Metallgesellschaft Ag Kastenfoermige Fangraumelektrode fuer Elektrofilter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1096335B (de) * 1953-09-26 1961-01-05 Metallgesellschaft Ag Kastenfoermige Fangraumelektrode fuer Elektrofilter

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