AT130506B - Biegsamer Metallschlauch und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents

Biegsamer Metallschlauch und Verfahren zu seiner Herstellung.

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AT130506B
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Italiana Tubi Metall
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Biegsamer   Metallschlauch   und Verfahren zu seiner Herstellung. 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen biegsamen   Metallschlauch   mit einem äusseren Kautschukmantel und hat den Zweck, jede Möglichkeit einer   Beschädigung   des äusseren Kautschukmantels infolge Durchsickerns der durch den Schlauch geleiteten Flüssigkeit, z. B. von Benzin, welches Kautschuk angreift, hintanzuhalten. 



   Bei Schläuchen fUr das Durchleiten von Gasen wurde bereits vorgeschlagen, zwischen Kautschukmantel und   Metallkörper   eine Schutzsehiehte aus Asbest einzufügen. Ein solcher Schlauch eignet sich nicht für Flüssigkeiten, wie Benzin, weil sich die Flüssigkeit in Asbest einsaugt und so, ohne verdunsten zu können, mit dem Kautschuk in Berührung bleibt. 



   Gemäss der Erfindung ist die Zwischenlage durch eine ununterbrochene Schichte eines Zellulose- 
 EMI1.1 
 auch undurchdringlich ist. Durch   Anbringung   von Rillen, die der Quere nach oder in Schraubenwindungen verlaufen, wird die Schichte dehnbar gemacht. 



   In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel ein Stück eines Schlauches, zur Hälfte im axialen Schnitt, dargestellt. 



   Der Metallstreifen, durch dessen   schraubenförmig   eingerollt Windungen der Metallschlauch gebildet wird, ist mit 1 bezeichnet, die Dichtungseinlage zwischen seinen Windungen, die aber eventuell auch in Wegfall kommen kann, mit 2 und die äussere Hülle (der Kautschukmantel) mit 3. 



   Um das Durchsickern auch der allergeringsten Menge der Flüssigkeit, z. B. von Benzin, nach aussen bis zum Kautschukmantel 3 zu verhindern, ist zwischen   dem Metallkörper 1   und dem Kautschukmantel eine Schichte 4 aus einem Zellulosederivat, wie z. B. Zellophan od.   dgl.,   eingefügt, welches durch Benzin oder die sonstige, durch den Schlauch zu fördernde Flüssigkeit nicht angegriffen wird. Der Kautschuk- 
 EMI1.2 
 kann in beliebiger Weise hergestellt werden, z. B. in der Weise, dass ein Streifen des gewählten Materials in Form einer Schraubenlinie auf den   Metallkörper aufgewickelt   oder dass die Masse im flüssigen oder plastischen Zustande auf den   Metallkörper j !   aufgebracht wird. 



     Um   zu verhindern, dass die Schichte 4 beim Biegen des Schlauches reisst, ist es zweckmässig, ihr in der   Längsrichtung   der Schlauchachse eine gewisse Dehnbarkeit zu erteilen, dies beispielsweise dadurch, dass sie im Längsschnitt wellenförmig ausgebildet wird, also Querrillen aufweist. 



   Dies kann man beispielsweise dadurch bewerkstelligen, dass nach Aufbringen der Schichte 4 ein Faden, eine Schnur oder ein Draht   5   unter entsprechend starker Spannung in einer Schraubenlinie so aufgewickelt wird, dass er sich bis zu einer gewissen Tiefe in die Rillen des Metallkörpers einlegt bzw. in diese eindringt und so in der Schichte 4 eine fortlaufende Rille erzeugt. 



   Durch einen derartig ausgestatteten Schlauch kann nun Benzin oder eine sonstige, die äussere   Umhüllung   angreifende Flüssigkeit ohne jede Gefahr einer Beschädigung der Umhüllung hindurchgeleitet werden, weil Flüssigkeit, welche eventuell zwischen den Windungen des Metallsehlauehes durchsickern sollte, durch die Zwischenschichte aufgehalten wird. 



   Die Herstellung kann auch in einer Weise erfolgen, welche von der oben beschriebenen und in der Zeichnung veranschaulichten abweicht. Der Metallschlaueh kann auch durch einen Metallstreifen gebildet werden, der in einer andern Form als der dargestellten gepresst ist oder auch aus einem Draht bestehen. Der   Kautsehukmantel   kann als Schlauch aufgezogen oder auch in der Weise hergestellt werden, dass eine 

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 entsprechende Schichte unvulkanisierter Kautschukmasse auf den durch   den MetaUsehIauch   und die Zwischenschicht 4 gebildeten Körper aufgebracht und erst auf diesem vulkanisiert wird. 



   Wenn der Kautschukmantel in der zuletzt angeführten Art hergestellt und die Zwischenschicht durch ein aufgewickeltes Band aus Zellulosederivat, z. B. Cellophan, gebildet wird, so werden unter der kombinierten Wirkung der Erhitzung und des vom Kautschukmantel ausgeübten Druckes die Windungen des Zwischenstreifens sozusagen   zusammengeschweisst   und bilden dann zwischen dem   Metallkörper   und dem äusseren Mantel einen zusammenhängenden Schlauch. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.. Biegsamer   Metallschlauch   für Flüssigkeiten mit einem äusseren Mantel aus Kautschuk und einer Zwischenlage, dadurch gekennzeichnet, dass die   Zwisehenlage   aus einer zusammenhängenden, für die Flüssigkeit undurchdringlichen Schichte eines Zellulosederivates besteht und durch der Quere nach oder in einer Schraubenlinie verlaufende Rillen dehnbar gemacht ist.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung eines Schlauches nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die den äusseren Mantel bildende Kautschukschichte im unvulkanisierten Zustand aufgebracht und auf der Schichte aus Zellulosederivat aufliegend vulkanisiert wird, um ein Zusammenpressen der Zwischenschichte herbeizuführen.
    3. Verfahren zur Herstellung eines Schlauches nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Zwischenlage ein Faden, eine Schnur oder ein Metalldraht aufgewickelt wird, der die Rillen formt. EMI2.1
AT130506D 1930-03-03 1931-02-27 Biegsamer Metallschlauch und Verfahren zu seiner Herstellung. AT130506B (de)

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