DE499088C - Biegsame wellenfoermige Leitung und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents
Biegsame wellenfoermige Leitung und Verfahren zu ihrer HerstellungInfo
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- DE499088C DE499088C DEG72399D DEG0072399D DE499088C DE 499088 C DE499088 C DE 499088C DE G72399 D DEG72399 D DE G72399D DE G0072399 D DEG0072399 D DE G0072399D DE 499088 C DE499088 C DE 499088C
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- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C53/00—Shaping by bending, folding, twisting, straightening or flattening; Apparatus therefor
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- B29C53/30—Corrugating of tubes
- B29C53/305—Corrugating of tubes using a cording process
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
- Biegsame wellenförmige Leitung und Verfahren zu ihrer Herstellung Die Erfindung betrifft eine biegsame wellenförmige Leitung mit Verstärkungsgliedern in den Wellentälern und Wellenbergen und besteht darin, daß die Verstärkungsglieder zwischen den Schichten der Leitung liegen. Hierdurch wird eine hohe Festigkeit bei großer Biegsamkeit und geringem Gewicht erzielt.
- In der Zeichnung ist eine Ausführung dargestellt, und zwar zeigen Abb. i bis 3 drei aufeinanderfolgende Stufen der Herstellung einer derartigen Leitung, während Abb.4 einen Längsschnitt durch einen Teil der fertigen Leitung darstellt.
- Die Leitung oder der Schlauch wird in geraden Längen um einen hohlen zylindrischen Kern oder Dorn io hergestellt. Ein Band, z. B. ein Seil i i von solchem Durchmesser, daß es Windungen in der Leitung bildet, wird schraubengangförmig um den Kern geschlungen, und die Enden werden in geeigneter Weise z. B. durch Bänder befestigt. Es ist festgestellt, daß eine genügende Biegsamkeit der Leitung für die verschiedenen Durchmesser erzielt wird, wenn die Windungen in einem Abstand liegen, der etwa zweimal so groß als der Durchmesser des Seils i i ist.
- Auf dem Kern io befinden sich neben den Enden des Seils i i Ringe 12 mit Ringflanschen 13. Diese Teile dienen zur Befestigung von Kupplungen.
- Eine Schicht 1,4 aus gummiertem Gewebe, das zweckmäßig schräg geschnitten ist, wird lose über das schraubenförmig auf den Kern io gewickelte Seil gelegt, so daß seine Enden die Flansche 13 der Ringe 1 2 überlappen. Obwohl es zweckmäßig ist, das Gewebe 14 in zylindrischer Form aufzubringen, so wird auch ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt, wenn das Gewebe schraubengangförmig um den Kern gewunden wird. Das lose Ende des Gewebes 14 kann befestigt werden, indem ein Gummistreifen oder ein Band von nicht vulkanisiertem Gummi herumgelegt wird. Nach dem Aufbringen des Gewebes 14 wird es dicht in die Zwischenräume zwischen den aufeinanderfolgenden Windungen des Seils i i mittels eines Drahtes 15 gezogen, der gleichzeitig zur Verstärkung dient. Der Draht soll eine derartige Form haben, .daß er dicht gegen ,dIas Gewebe anliegt, und er soll mit einer solchen Kraft umgelegt werden, daß der lose Zustand des Gewebes aufhört und es sich genau der aus dem Kern i o und dem Tau i i gebildeten Form anschmiegt. Diesen Teil der Herstellung zeigt Abb. i.
- Es wird dann ein zweiter Draht 16 um das Gewebe 14 in derselben Weise wie der Draht 15, aber nicht zwischen den Windungen, sondern unmittelbar auf den Windungen des Seils- i i gelegt. Hierdurch wird eine Leitung erhalten, die sehr biegsam infolge der wellenförmigen Oberfläche ist und die sowohl inneren als auch äußeren radialen Beanspruchungen widersteht infolge der Anordnung der Verstärkerdrähte in den Wellentälern und auf den Wellenbergen. Darauf wird eine zweite Hülle 17 aus gummiertem Gewebe über den Kern in derselben Weise wie die Innenhülle 14 gezogen (s. Abb. 2). Um dieses so hergestellte Rohr wird schraubenförmig eine Hülle oder Gewebe 18 dicht herumgelegt und durch ein Seil ig befestigt, das ebenfalls schraubengangförmigsoheruirngewunden wird, daß es den Zwischenräumen zwischen den Gängen des inneren Seils i r folgt. Das Seil ig wird dann befestigt und der Kern io mit dein gesamten Schlauch vulkanisiert, um einen einheitlichen Körper zu bilden.
- Nach der Vulkanisation werden das Seil i g, die Gewebehülle 18 und die Ringe 12 abgenommen und der Kern io herausgezogen, was dadurch erleichtert wird, daß Druckluft zwischen die Innenhülle 14 und den Kern io an den Enden der Leitung eingeblasen wird. Wenn es sich herausstellt, daß das Abnehmen der Leitung schwierig ist, so kann vorher die Außenfläche des Kerns i o mit Graphit bestrichen werden. Dieser dient als Schmiermittel und erleichtert infolgedessen das Abziehen der Leitung.
- Das Seil i i kann dann aus dem Innern der Leitung herausgezogen werden, wodurch man die in Abb. 4 dargestellte fertige Leitung erhält. Diese hat also Wellenform von einheitlicher Bauart, ist sehr biegsam und durch die Schraubengänge der Drähte 15 und 16 gegen radial wirkenden Innen- und Außendruck verstärkt. Die Drähte selbst können sich nicht verschieben, da sie vollkommen zwischen den Gewebeschichten 14 und 17, die ,die Wandung der Leitung bilden, eingeschlossen sind. Die Leitung ist verhältnismäßig leicht biegsam und gegen Brechen widerstandsfähig.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Biegsame wellenförmige Leitung mit Verstärkungsgliedern in den Wellentälern und Wellenbergen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungsglieder (15, 16) zwischen den Schichten (14 und 17) liegen. z. Biegsame Leitung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die in den Wellentälern als auch in den Wellenbergen liegenden Verstärkungsglieder (15, 16) aus Metall bestehen und gleichen Querschnitt haben. 3. Verfahren zur Herstellung der Leitung nach Anspruch i, gekennzeichnet wie folgt: Schräg geschnittenes, gummiertes Gewebe (14) wird in an sich bekannter Weise, auf einem reit erhabenem Schraubengang (i i) versehenen zylindrischen Dorrt. (io) aufliegend, durchs -die metallische Verstärkung (15) in die Täler -des Dorns eingepreßt, so daß das Gewebe eine schraubenförmig gewellte zylindrische Form (14) annimmt; sodann wird die gleiche Verstärkung (16) auf die Wellenberge der Hülle (14) aufgezogen, darüber eine Außenhülle (17) aus schräg geschnittenem, gummiertem Gewebe gelegt und dieses in an sich bekannter Weise mittels Seils öder Schnur in die Vertiefungen der Hülle (14) eingepreßt, worauf das Ganze unter Druck und Hitze vulkanisiert wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG72399D DE499088C (de) | 1928-02-03 | 1928-02-03 | Biegsame wellenfoermige Leitung und Verfahren zu ihrer Herstellung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG72399D DE499088C (de) | 1928-02-03 | 1928-02-03 | Biegsame wellenfoermige Leitung und Verfahren zu ihrer Herstellung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE499088C true DE499088C (de) | 1930-06-02 |
Family
ID=7135328
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG72399D Expired DE499088C (de) | 1928-02-03 | 1928-02-03 | Biegsame wellenfoermige Leitung und Verfahren zu ihrer Herstellung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE499088C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE751621C (de) * | 1936-10-25 | 1953-05-18 | Siemens Schuckertwerke A G | Schlauch, insbesondere fuer Staubsauger |
| DE927610C (de) * | 1946-04-29 | 1955-05-12 | William E Meissner | Axial faltbare biegsame Roehre |
| DE930005C (de) * | 1950-11-16 | 1955-07-07 | Franz Clouth Rheinische Gummiw | Druckfester, auf seiner Innenflaeche glatter, auf seiner Aussenflaeche schraubenlinienfoermig gewellter Schlauch aus Gummi od. dgl. |
-
1928
- 1928-02-03 DE DEG72399D patent/DE499088C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE751621C (de) * | 1936-10-25 | 1953-05-18 | Siemens Schuckertwerke A G | Schlauch, insbesondere fuer Staubsauger |
| DE927610C (de) * | 1946-04-29 | 1955-05-12 | William E Meissner | Axial faltbare biegsame Roehre |
| DE930005C (de) * | 1950-11-16 | 1955-07-07 | Franz Clouth Rheinische Gummiw | Druckfester, auf seiner Innenflaeche glatter, auf seiner Aussenflaeche schraubenlinienfoermig gewellter Schlauch aus Gummi od. dgl. |
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