AT130449B - Verfahren zur Herstellung von Asphaltbeton aus Steinmaterial verschiedener Körnungen und einer bituminösen Emulsion. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Asphaltbeton aus Steinmaterial verschiedener Körnungen und einer bituminösen Emulsion.

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Description


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  Verfahren zur Herstellung von Asphaltbeton aus Steinmaterial verschiedener Körnungen und einer bituminösen Emulsion. 



   Im allgemeinen versteht man unter Asphaltbeton eine durch Mischung von grobem und feinem Steinmaterial mit Bitumen und Einwalzen des auf diese Weise hergestellten Gemisches erhaltene feste Masse. Die Mischung geschieht gewöhnlich in speziell dazu konstruierten Apparaten, welche unter Zuführung der benötigten Wärme eine gleichmässige Verteilung von Bitumen an der Oberfläche des Steinmaterials zustande bringen. In letzter Zeit hat man auch die Herstellung von Mischungen durch Zusammenbringen des Steinmaterials nicht mit Bitumen, sondern mit einer bituminösen Emulsion versucht. 



   Hiebei treten aber, wenn feines Steinmaterial verwendet wird, dessen Korngrösse zu einem Anteil von wenigstens 50% unterhalb 1 mm beträgt, mehrere Schwierigkeiten auf. Wenn man nämlich keine besonderen Massnahmen trifft, dann zerfällt die Emulsion bei Berührung mit Ton, Sand, feinem Basalt und anderem Steinmaterial fast augenblicklich in Bitumen und in eine wässerige Flüssigkeit. Dies geschieht oft so schnell, dass das Steinmaterial nicht gleichmässig vom Bitumen bedeckt wird, dass vielmehr eine Mischung von feuchtem Steinmaterial und von Bitumen in Form kleiner Klümpchen erhalten wird, woraus durch Einwalzen kein widerstandsfähiger Asphaltbeton gebildet wird.

   Man kann die genannten Schwierigkeiten dadurch beheben, dass man der bituminösen Emulsion eine grosse Stabilität verleiht, doch treten dann andere Schwierigkeiten auf, nämlich die, dass das Gemisch von Steinmaterial und bituminöser Emulsion infolge der verzögerten Koagulation der Emulsion während längerer Zeit weich bleibt, was zur Folge hat, dass Wege, die mit einem solchen Gemisch bedeckt sind, während längerer Zeit für den Verkehr gesperrt bleiben müssen, wobei ausserdem noch die Gefahr besteht, dass die Emulsion von einem Regenschauer   grösstenteils weggespült   wird. 



   Es wurde gefunden, dass eine gleichmässige Bedeckung der Oberfläche des groben und feinen Steinmaterials mit Bitumen erhalten wird, wenn entweder die bituminöse Emulsion mit grobem und feinem Steinmaterial gesondert gemischt und die beiden Gemische nach angefangener Koagulation miteinander vermischt werden oder wenn zuerst die bituminöse Emulsion mit dem groben Steinmaterial und darauf dieses Gemisch mit dem feinen Material vermischt wird. In beiden Fällen ist es mit Bezug auf die Mischung mit dem feinen Material erwünscht, dass die Koagulation der angewendeten bituminösen Emulsion nicht augenblicklich verläuft. 



   Die Tatsache, dass das   erfindungsgemässe   Verfahren einen weit widerstandskräftigeren Asphaltbeton ergibt, ist folgendermassen zu   erklären.   Beim Mischen einer bituminösen Emulsion mit Füllmaterial, wie Steinschlag usw., tritt die Koagulation der Emulsion dort ein, wo sie mit dem Steinschlag usw. in Berührung kommt. Diese Koagulation ist im allgemeinen ein rein physikalischer Vorgang, der von der rauhen   Steinschlagoberfläche   hervorgerufen wird. 



   Es hat sich nun gezeigt, dass, je feiner die Verteilung des Steinschlag, d. h. je grösser die Gesamtoberfläche einer bestimmten Menge dieses Füllmaterials ist, desto schneller die Emulsion koaguliert. 



  Wird nun grobes und feines Steinmaterial zusammen mit bituminöser Emulsion vermischt, dann setzt sich an die Oberfläche des feinen Materials zu viel und an die Oberfläche des groben Materials zu wenig Bitumen ab und der daraus hergestellte Asphaltbeton hat demzufolge nicht die grösstmögliche Widerstandsfähigkeit. 

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    Es wurde gefunden und es ist vermutlich durch Obenstehendes zu erklären, dass die genannte Erscheinung unabhängig von der Art der Emulsion auftritt und dass sie nur durch die erfindungsgemässe Mischungsweise zu umgehen ist. Immerhin ist es auch hiebei vorteilhaft, eine bituminöse Emulsion zu benutzen, die nicht sehr schnell koaguliert bzw. deren Koagulationsgeschwindigkeit durch Zusatz von eiweisshaltigen oder sonstigen Substanzen verringert worden ist, weil man dann um so leichter eine regelmässige Verteilung von Bitumen auf die Steinschlagteile erzielen kann. 



  Beispiele : 1. 600 kg Asphalt werden mit 15 kg Harz zusammengeschmolzen und das Gemisch mit 320 l Wasser, worin die für die Verseifung benötigte Menge Natronlauge enthalten ist, verrührt. Danach werden 80 ! Wasser, worin 15 leg eiweissartige Substanzen gelöst sind, der erhaltenen Emulsion zugesetzt. 



  54 l der auf diese Weise hergestellten bituminösen Emulsion werden nun in einem Mischapparat   
 EMI2.1 
 setzt worden ist, werden 75   I   Basaltfeinsand von 0 bis 2 mm zugesetzt und alles so lange durchgemischt, bis man ein regelmässiges Produkt erhält, worauf dieses nach bekanntem Verfahren durch Einwalzen und Absanden zu einer Asphaltbetondecke verarbeitet wird. 



   2.   100l Steinschlag   von 5 bis 10   mm Korngrosse   werden mit   151   der oben beschriebenen bituminösen Emulsion und   501   Basaltfeinsand von 0 bis 2 mm mit 20   I   Emulsion vermischt. Nachdem beide Gemische gesondert hinreichend durchgearbeitet worden sind und die Koagulation der bituminösen Emulsion eingetreten ist, werden das grobe und das feine Gemisch   durcheinander   gemischt und nach bekanntem Verfahren zu einer Asphaltbetondecke verarbeitet. 



   Die bei den obengenannten Beispielen benutzte Emulsion ist nicht nur stabil während der Lagerung und des Transportes, zu welchem Zwecke in diesem Falle die Verwendung von nur   2'5   kg eiweissartiger Substanzen statt 15 kg genügen würde, sondern dieselbe koaguliert bei Berührung mit dem Füllmittel nur so langsam, dass letzteres gleichmässig mit Bitumen bedeckt wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Asphaltbeton aus Steinmaterial verschiedener Körnungen und einer bituminösen Emulsion, dadurch gekennzeichnet, dass grobes Steinmaterial getrennt von feinem
Steinmaterial, dessen Korngrösse zu einem Anteil von wenigstens 50% unterhalb 1 mm beträgt, mit der bituminösen Emulsion vermischt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die bituminöse Emulsion zuerst mit dem groben Steinmaterial vermischt und darauf dieses Gemisch mit feinem Steinmaterial vermischt wird.
AT130449D 1927-08-02 1928-01-30 Verfahren zur Herstellung von Asphaltbeton aus Steinmaterial verschiedener Körnungen und einer bituminösen Emulsion. AT130449B (de)

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