AT130449B - Verfahren zur Herstellung von Asphaltbeton aus Steinmaterial verschiedener Körnungen und einer bituminösen Emulsion. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Asphaltbeton aus Steinmaterial verschiedener Körnungen und einer bituminösen Emulsion.Info
- Publication number
- AT130449B AT130449B AT130449DA AT130449B AT 130449 B AT130449 B AT 130449B AT 130449D A AT130449D A AT 130449DA AT 130449 B AT130449 B AT 130449B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- stone material
- bituminous emulsion
- asphalt concrete
- emulsion
- production
- Prior art date
Links
- 239000000839 emulsion Substances 0.000 title claims description 26
- 239000000463 material Substances 0.000 title claims description 25
- 239000004575 stone Substances 0.000 title claims description 22
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 8
- 239000011384 asphalt concrete Substances 0.000 title description 9
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title description 3
- 239000000203 mixture Substances 0.000 claims description 12
- 239000010426 asphalt Substances 0.000 description 12
- 230000015271 coagulation Effects 0.000 description 6
- 238000005345 coagulation Methods 0.000 description 6
- HEMHJVSKTPXQMS-UHFFFAOYSA-M Sodium hydroxide Chemical compound [OH-].[Na+] HEMHJVSKTPXQMS-UHFFFAOYSA-M 0.000 description 3
- 238000009826 distribution Methods 0.000 description 3
- 239000000945 filler Substances 0.000 description 3
- 239000004576 sand Substances 0.000 description 3
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 3
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 2
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 239000004927 clay Substances 0.000 description 1
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 102000004169 proteins and genes Human genes 0.000 description 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 1
- 239000011347 resin Substances 0.000 description 1
- 229920005989 resin Polymers 0.000 description 1
- 238000007127 saponification reaction Methods 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
- C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
- C04B26/00—Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing only organic binders, e.g. polymer or resin concrete
- C04B26/02—Macromolecular compounds
- C04B26/26—Bituminous materials, e.g. tar, pitch
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
- C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
- C04B2111/00—Mortars, concrete or artificial stone or mixtures to prepare them, characterised by specific function, property or use
- C04B2111/00474—Uses not provided for elsewhere in C04B2111/00
- C04B2111/0075—Uses not provided for elsewhere in C04B2111/00 for road construction
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Ceramic Engineering (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
- Road Paving Structures (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Verfahren zur Herstellung von Asphaltbeton aus Steinmaterial verschiedener Körnungen und einer bituminösen Emulsion.
Im allgemeinen versteht man unter Asphaltbeton eine durch Mischung von grobem und feinem Steinmaterial mit Bitumen und Einwalzen des auf diese Weise hergestellten Gemisches erhaltene feste Masse. Die Mischung geschieht gewöhnlich in speziell dazu konstruierten Apparaten, welche unter Zuführung der benötigten Wärme eine gleichmässige Verteilung von Bitumen an der Oberfläche des Steinmaterials zustande bringen. In letzter Zeit hat man auch die Herstellung von Mischungen durch Zusammenbringen des Steinmaterials nicht mit Bitumen, sondern mit einer bituminösen Emulsion versucht.
Hiebei treten aber, wenn feines Steinmaterial verwendet wird, dessen Korngrösse zu einem Anteil von wenigstens 50% unterhalb 1 mm beträgt, mehrere Schwierigkeiten auf. Wenn man nämlich keine besonderen Massnahmen trifft, dann zerfällt die Emulsion bei Berührung mit Ton, Sand, feinem Basalt und anderem Steinmaterial fast augenblicklich in Bitumen und in eine wässerige Flüssigkeit. Dies geschieht oft so schnell, dass das Steinmaterial nicht gleichmässig vom Bitumen bedeckt wird, dass vielmehr eine Mischung von feuchtem Steinmaterial und von Bitumen in Form kleiner Klümpchen erhalten wird, woraus durch Einwalzen kein widerstandsfähiger Asphaltbeton gebildet wird.
Man kann die genannten Schwierigkeiten dadurch beheben, dass man der bituminösen Emulsion eine grosse Stabilität verleiht, doch treten dann andere Schwierigkeiten auf, nämlich die, dass das Gemisch von Steinmaterial und bituminöser Emulsion infolge der verzögerten Koagulation der Emulsion während längerer Zeit weich bleibt, was zur Folge hat, dass Wege, die mit einem solchen Gemisch bedeckt sind, während längerer Zeit für den Verkehr gesperrt bleiben müssen, wobei ausserdem noch die Gefahr besteht, dass die Emulsion von einem Regenschauer grösstenteils weggespült wird.
Es wurde gefunden, dass eine gleichmässige Bedeckung der Oberfläche des groben und feinen Steinmaterials mit Bitumen erhalten wird, wenn entweder die bituminöse Emulsion mit grobem und feinem Steinmaterial gesondert gemischt und die beiden Gemische nach angefangener Koagulation miteinander vermischt werden oder wenn zuerst die bituminöse Emulsion mit dem groben Steinmaterial und darauf dieses Gemisch mit dem feinen Material vermischt wird. In beiden Fällen ist es mit Bezug auf die Mischung mit dem feinen Material erwünscht, dass die Koagulation der angewendeten bituminösen Emulsion nicht augenblicklich verläuft.
Die Tatsache, dass das erfindungsgemässe Verfahren einen weit widerstandskräftigeren Asphaltbeton ergibt, ist folgendermassen zu erklären. Beim Mischen einer bituminösen Emulsion mit Füllmaterial, wie Steinschlag usw., tritt die Koagulation der Emulsion dort ein, wo sie mit dem Steinschlag usw. in Berührung kommt. Diese Koagulation ist im allgemeinen ein rein physikalischer Vorgang, der von der rauhen Steinschlagoberfläche hervorgerufen wird.
Es hat sich nun gezeigt, dass, je feiner die Verteilung des Steinschlag, d. h. je grösser die Gesamtoberfläche einer bestimmten Menge dieses Füllmaterials ist, desto schneller die Emulsion koaguliert.
Wird nun grobes und feines Steinmaterial zusammen mit bituminöser Emulsion vermischt, dann setzt sich an die Oberfläche des feinen Materials zu viel und an die Oberfläche des groben Materials zu wenig Bitumen ab und der daraus hergestellte Asphaltbeton hat demzufolge nicht die grösstmögliche Widerstandsfähigkeit.
<Desc/Clms Page number 2>
Es wurde gefunden und es ist vermutlich durch Obenstehendes zu erklären, dass die genannte Erscheinung unabhängig von der Art der Emulsion auftritt und dass sie nur durch die erfindungsgemässe Mischungsweise zu umgehen ist. Immerhin ist es auch hiebei vorteilhaft, eine bituminöse Emulsion zu benutzen, die nicht sehr schnell koaguliert bzw. deren Koagulationsgeschwindigkeit durch Zusatz von eiweisshaltigen oder sonstigen Substanzen verringert worden ist, weil man dann um so leichter eine regelmässige Verteilung von Bitumen auf die Steinschlagteile erzielen kann.
Beispiele : 1. 600 kg Asphalt werden mit 15 kg Harz zusammengeschmolzen und das Gemisch mit 320 l Wasser, worin die für die Verseifung benötigte Menge Natronlauge enthalten ist, verrührt. Danach werden 80 ! Wasser, worin 15 leg eiweissartige Substanzen gelöst sind, der erhaltenen Emulsion zugesetzt.
54 l der auf diese Weise hergestellten bituminösen Emulsion werden nun in einem Mischapparat
EMI2.1
setzt worden ist, werden 75 I Basaltfeinsand von 0 bis 2 mm zugesetzt und alles so lange durchgemischt, bis man ein regelmässiges Produkt erhält, worauf dieses nach bekanntem Verfahren durch Einwalzen und Absanden zu einer Asphaltbetondecke verarbeitet wird.
2. 100l Steinschlag von 5 bis 10 mm Korngrosse werden mit 151 der oben beschriebenen bituminösen Emulsion und 501 Basaltfeinsand von 0 bis 2 mm mit 20 I Emulsion vermischt. Nachdem beide Gemische gesondert hinreichend durchgearbeitet worden sind und die Koagulation der bituminösen Emulsion eingetreten ist, werden das grobe und das feine Gemisch durcheinander gemischt und nach bekanntem Verfahren zu einer Asphaltbetondecke verarbeitet.
Die bei den obengenannten Beispielen benutzte Emulsion ist nicht nur stabil während der Lagerung und des Transportes, zu welchem Zwecke in diesem Falle die Verwendung von nur 2'5 kg eiweissartiger Substanzen statt 15 kg genügen würde, sondern dieselbe koaguliert bei Berührung mit dem Füllmittel nur so langsam, dass letzteres gleichmässig mit Bitumen bedeckt wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Asphaltbeton aus Steinmaterial verschiedener Körnungen und einer bituminösen Emulsion, dadurch gekennzeichnet, dass grobes Steinmaterial getrennt von feinem
Steinmaterial, dessen Korngrösse zu einem Anteil von wenigstens 50% unterhalb 1 mm beträgt, mit der bituminösen Emulsion vermischt wird.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die bituminöse Emulsion zuerst mit dem groben Steinmaterial vermischt und darauf dieses Gemisch mit feinem Steinmaterial vermischt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL130449X | 1927-08-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT130449B true AT130449B (de) | 1932-11-25 |
Family
ID=19775801
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT130449D AT130449B (de) | 1927-08-02 | 1928-01-30 | Verfahren zur Herstellung von Asphaltbeton aus Steinmaterial verschiedener Körnungen und einer bituminösen Emulsion. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT130449B (de) |
-
1928
- 1928-01-30 AT AT130449D patent/AT130449B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2062358A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Straßendeckenmaterialien | |
| AT130449B (de) | Verfahren zur Herstellung von Asphaltbeton aus Steinmaterial verschiedener Körnungen und einer bituminösen Emulsion. | |
| DE69317295T2 (de) | Bitumenemulsion, dessen herstellung und anwendung und spaltzusatz zur anwendung hierin | |
| DE60105125T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines bituminösen Mischgutes und Verfahren zur Herstellung einer Strassendecke damit | |
| DE2918451A1 (de) | Verfahren zum dosieren und gleichmaessigen einmischen von zusatzmitteln in eine fluessigkeit oder ein foerdermedium | |
| DE2146902A1 (de) | Verfahren zur herstellung einer polypropylen enthaltenden mischung auf bitumen- bzw. asphaltbasis und mit der mischung hergestellter strassenbelag | |
| DE2163251C3 (de) | Verfahren und Zusatzvorrichtung zum Herstellen eines Gummiasphaltbetons in einer bereits vorhandenen Asphaltmischanlage | |
| DE69228321T2 (de) | Verfahren zum vorbereiten von einem emulsion- oder asphaltbeton zur verwendung als strassenbaumaterial | |
| DE2119178C3 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Fahrbahndeckenmasse | |
| DE2146903A1 (de) | Verfahren zur herstellung einer polyaethylen und/oder polypropylen enthaltenden mischung | |
| DE511087C (de) | Verfahren zur Verwertung von gewebehaltigen Altkautschukgegenstaenden, wie Automobilreifen o. dgl., zum Strassenbau oder zu aehnlichen Zwecken | |
| DE601518C (de) | Verfahren zur Herstellung von Kautschuk-Asbestmassen | |
| DE2636001C3 (de) | Verfahren zur Herstellung einer rieselfähigen Zumischungskomponente für bituminöse Bindemittel | |
| DE1800829B2 (de) | Gemisch zur Herstellung eines Oberflächenbelags auf Basis einer wässerigen Bitumenemulsion | |
| CH653659A5 (de) | Verfahren zur herstellung eines anhydritbinders fuer freifliessenden selbstnivellierenden fussbodenestrich. | |
| DE1594770C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von Suspensionen von mit bituminösen Stoffen beschichteten Mineralstoffteilchen oder Fasern | |
| AT370126B (de) | Verfahren zur herstellung eines bituminoesen bindemittels fuer baustoffe und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens | |
| DE321512C (de) | Verfahren zur Herstellung einer nicht schmelzbaren, elastischen Masse fuer Druckwalzen | |
| DE618181C (de) | Verfahren zur Herstellung von Hartkautschukstaub | |
| DE579336C (de) | Verfahren zur Herstellung von Schleifmitteln | |
| DE530134C (de) | Verfahren zur Herstellung von harzartigen Phenolformaldehydkondensationsprodukten | |
| AT93783B (de) | Verfahren zur Herstellung plastischer, fester oder formbarer Massen. | |
| DE515975C (de) | Verfahren zur Herstellung von luftfreiem Beton | |
| DE504232C (de) | Drehtrommel zur Herstellung von Kruemeln aus Rohmehl fuer die Beschickung von Brennoefen | |
| DE1941688A1 (de) | Verfahren zum Oberflaechenabschluss von Asphalt- oder Betonflaechen |