AT130324B - Auslegerzugpende. - Google Patents

Auslegerzugpende.

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AT130324B
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Austria
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lamp
boom
counterweight
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boom pull
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Inventor
Franz Strohal
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Franz Strohal
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Description


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    Auslegerzugpende.   



   Zugpenden, die gestatten, die Lampe innerhalb eines bestimmten Bereiches in jede Höhenlage zu stellen, wobei ein Gegengewicht oder eine Feder das Lampengewicht ausgleicht, stehen allgemein in Ver- wendung. Weiters sind auch Konstruktionen bekannt geworden, bei denen eine derartige Zugpende längs eines Auslegers fahrbar angeordnet ist, so dass, wenn dieser Ausleger selbst drehbar ist, die Lampe inner- halb eines Zylinderraumes jede Lage einnehmen kann.

   Diese Konstruktion hat jedoch den Nachteil, dass die Lampe zwar in der Höhenlage glatt verstellbar ist, zur Verstellung längs des Auslegers aber, die
Betätigung einer Hemmvorrichtung erforderlich ist, diese Einstellung also nur umständlich erfolgen kann.
Es wurde daher versucht Zugschnur und Hemmvorrichtung zu vermeiden, was dadurch geschehen kann, dass mit Hilfe einer besonderen Rollenanordnung der Zug des Gegengewichtes symmetrisch auf die Lauf- katze einwirkt, so dass diese in Ruhe bleibt.

   Jedoch auch diese Ausbildung erweist sich beim Gebrauch als wenig vorteilhaft, da die Verstellung der Laufkatze längs des Auslegers zwar mittels der Lampe selbst erfolgen kann, wobei jedoch die Laufkatze beträchtlich hinter der Lampe zurückbleibt, so dass es zur
Erreichung einer bestimmten Lage nötig ist die Lampe weit über diesen Punkt hinauszuziehen, was natür- lich die Einstellung der Lampe auf einen bestimmten Punkt praktisch unmöglich macht. Ein weiterer
Nachteil aller Zugpenden liegt darin, dass die Anwendung einer auch hinsichtlich der Richtung des Licht- kegels verstellbaren Lampe deshalb nicht möglieh ist, weil der Verdrehwiderstand der Aufhängeschnur um ihre Achse so gering ist, dass die Lampe die gewünschte Einstellung nicht beibehalten würde. 



   Bei vorliegender Erfindung ist nun die Lampe ohne jede Hemmvorrichtung innerhalb eines gewissen
Bereiches in der Ebene des Auslegers durch blosses Verschieben verstellbar und befindet sich automatisch in jedem Punkte im Gleichgewicht. Hiebei kommt eine von den üblichen gänzlich verschiedene Auf- hängung zur Anwendung, die den zusätzlichen Vorteil hat, dass eine Verdrehung der Lampe um ihre Achse nicht möglich ist, also verstellbare Lampen (oder Schirme) ohne weiteres angewendet werden können, wodurch eine Lampe erzielt wird, die innerhalb eines Zylinderraumes von nahezu beliebiger Grösse in jedem Punkte und in jeder Richtung im Gleichgewicht ist. Die Konstruktion ist weiters äusserst primitiv, so dass sieh gegenüber den genannten derzeit existierenden Ausbildungen erheblich niedrigere Herstellungs- kosten ergeben. 



   Die Erfindung ist in Fig. 1 und 2 der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel im Auf-und Kreuz- riss dargestellt. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, sind die beiden flexiblen Zuleitungsdrähte a und b der Lampe L nach den beiden Enden des Auslegers   A   geleitet und dort über Rollen c und d geführt. Der Ausgleich des Lampengewichtes erfolgt durch ein Gegengewicht G, das in diesem Falle an den bei der Rolle d ge- legenen Ende des Auslegers angebracht ist. Das Gegengewicht kann aber natürlich auch an jeder andern
Stelle (z. B. in der Mitte) vorgesehen werden. Der Zuleitungsdraht a ist weiters entlang dem Ausleger und dann über die Rolle e geführt. Von den Rollen cl und e angefangen, laufen beide Drähte parallel über lose   Rollen     fund g zurück   zum Ausleger an dem sie in üblicher Weise befestigt sind.

   Das Drehgelenk selbst ist in bekannter Weise entweder mit einem Drahtreserveraum oder mit Schleifkontakten aus- gestattet, welch beide Ausführungen die Stromzufuhr während der Drehung des Auslegers gestatten. 



   An den an den Leitungsdrähten a und b sitzenden losen Rollen fund g sind gewöhnliche Schnüre h und k befestigt, die um eine doppelt konische Seiltrommel S geschlungen ist, an der das Gegengewicht hängt. 



   Für die Ausbildung der Seiltrommel S ist folgende Überlegung massgeblich : Wird die Lampe ) parallel zum Ausleger, also längs einer horizontalen Geraden verschoben, so ändert sich die Zugkraft z. B. in dem Draht a von dem vollen Lampengewicht in der Lage 1 bis zur Spannung o in der Lage 2, in der das 

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 volle Lampengewicht von dem Draht b getragen wird. Diese   Änderung der Seilspannung   erfolgt   natürlich   durchaus gesetzmässig und es zeigt sich, dass die Summe beider Spannungen immer ungefähr konstant und ihr Mittelwert etwas grösser als das Lampengewicht ist. Da die   Schnurfühmng   einen einfachen Flaschenzug darstellt muss also das Gegengewicht selbst etwas grösser als das doppelte Lampengewicht sein.

   Der genaue Zahlenwert hängt von dem Gewicht der Lampe und der Abmessung des Auslegers ab und muss für jede Konstruktion bestimmt werden. Um nun die Gegenkraft des Gewichtes in jeder Stellung richtig auf die beiden   Tragschnüre   aufzuteilen dient die Seiltrommel S. Die Trommelausbildung basiert auf der Tatsache, dass bei Verschiebung der Lampe längs einer Horizontalen (also von Punkt 1 nach 2) die Aufhängedrähte eine Längenänderung erfahren, die sich darin äussert, dass die Rollen fund g sich gegeneinander bewegen. An diesen Rollen hängt aber das Gegengewicht G. Dieses darf sich aber nicht bewegen, soll die Lampe in jedem Punkte der Linie   1-2   im Gleichgewichte sein, da ja bei dieser Bewegung keine Arbeit   bezüglich   der Schwerkraft geleistet wird.

   Die Trommel   8   hat also so beschaffen zu sein, dass sie einerseits das Auf-und Abrollen der Schnüre h und k bei einer Bewegung der Lampe längs einer Horizontalen so besorgt, dass das Gewicht G in Ruhe bleibt und anderseits die Aufteilung des Gewichtes auf die Schnüre h und k und damit auf die Drähte a und b so vornimmt, dass das ganze System stets in Gleichgewicht ist. 



   Die Grundform einer diesen Bedingungen entsprechenden Auf-und Abrollvorrichtung sind z. B. zwei starr miteinander verbundene Kurvenscheiben m und n, wie solche in den Fig. 3 und 4 im Auf-und Kreuzriss dargestellt sind. Im Aufriss ist das vordere Befestigungsblech weggeschnitten. Die beiden Kurvenscheiben sind an ihrem Umfang mit Sehnurnuten versehen, in denen die Schnüre h und k liegen. 



  Diese sind in den Nutpunkten r und s befestigt. Im Punkte   l   sind die Kurvenscheiben mittels einer Achse am Gegengewicht G drehbar befestigt. Wie unmittelbar ersichtlich, teilt sich in jeder Stellung der Zug des Gewichtes G im Verhältnis der Hebelsarme x und y auf die beiden Schnüre h und k auf. Weiters stehen die bei einer Drehung der Kurvenscheiben sich ergebenden ab-und aufgewickelten Stücke der Schnüre   h   und k in einem gesetzmässigen Verhältnis zueinander. Es ist nun ohneweiteres möglich die Spirale so auszumitteln, dass sowohl das Verhältnis x : y als auch die auf-und abzuspulenden Schnurlängen den oben angeführten Bedingungen für die Bewegung der Lampe längs einer bestimmten Horizontalen entsprechen. Mathematisch exakt wäre natürlich für jede Lage der Horizontalen eine besondere Spiralenform nötig.

   Die Abweichungen zwischen diesen Formen sind jedoch so gering, dass eine mittlere Form zu finden ist, bei der die Abweichungen der   Schnurzüge   von den theoretischen geringer sind als die praktisch auftretenden Reibungswiderstände, die Lampe also tatsächlich in jedem Punkte unter dem Ausleger im
Gleichgewicht ist. 



   Die Form einer Kurvenscheibe ist aber konstruktiv ungünstig. Es wird also in der praktischen Ausführung an ihrer Stelle eine in einen Doppelkegel eingeschnittene Spiralnut verwendet, welche Ausbildung der Kurvenscheibe natürlich gleichwertig ist und nach den gleichen Prinzipien entworfen wird wie für diese erläutert. Diese Ausbildung mit der doppelt konischen Spiralnut ist in Fig. 1 und 2 dargestellt. Die Spirale ist mit 8, die Befestigungspunkte der Schnüre sind mit r und s bezeichnet. 



   Zusammenfassend ergibt sich also, dass bei vorliegender Konstruktion die Lampe tatsächlich innerhalb eines grossen Bereiches unter dem Ausleger in jeder Stellung im Gleichgewicht ist, also zur Erreichung einer neuen Lage bloss das Verschieben der Lampe in dieselbe genügt. Weiters wird durch die Aufhängung an zwei auseinandergeführten Schnüren volle Sicherheit gegen Verdrehung um die Lampenachse erzielt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Auslegerzugpende, dadurch gekennzeichnet, dass der Beleuchtungskörper an zwei Schnüren bzw. 



  Leitungsdrähten hängt, die vom Beleuchtungskörper aus unmittelbar über an den Auslegerenden ange- ordnete Rollen und weiters über je einen Flaschenzug zum Gewichtsausgleich führen.

Claims (1)

  1. 2. Auslegerzugpende nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugwirkung des Ausgleichsgewichtes mittels einer Wickelvorrichtung mit zu-und abnehmendem Wickeldurchmesser, auf die sich zwei an je einem Flaschenzug befestigte Hilfsschnüre auf-bzw. abrollen, auf die Flaschenzüge entsprechend der Zugwirkung des Beleuchtungskörpers aufgeteilt wird.
    3. Auslegerzugpende nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wickel- vorrichtung aus zwei Kurvenscheiben (m, m) mit Schnurnuten gebildet ist, die miteinander starr ver- bunden, drehbar am Gegengewicht befestigt sind.
    4. Auslegerzugpende nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wickel- vorrichtung für die Hilfsschnüre aus einer doppelt konischen Seiltrommel (S) mit eingeschnittener Schraubennut besteht, die um ihre Achse drehbar am Gegengewicht (G) befestigt ist.
AT130324D 1929-09-17 1929-09-17 Auslegerzugpende. AT130324B (de)

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