AT130298B - Windschutzvorrichtung mit freier Durchsicht für Fahrzeuge aller Art. - Google Patents

Windschutzvorrichtung mit freier Durchsicht für Fahrzeuge aller Art.

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AT130298B
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AT
Austria
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protection device
wind protection
negative pressure
channel
windsehutzvorriehtung
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English (en)
Inventor
Yves Leon Jacques Pottier
Original Assignee
L Aerodynamique Ind Sa
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Windschutzvorrichtung   mit freier Durchsicht für Fahrzeuge aller Art. 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 kann. Jedoch ist es klar, dass auch eine durchsichtige Wand hinter der   Schauöffnung   angeordnet werden kann, da sie nicht beschmutzt werden und immer rein aussehen wird. Diese Wand kann einem optisehen System (z. B. einem Periskop) angehören, welches eine indirekte Sicht oder die Wiedergabe irgendeines Gesichtsfeldes auf einem Schirm gestattet. Eine solche Einrichtung, welche zahlreiche Vorteile aufweisen kann, ist natürlich im Rahmen der Erfindung enthalten. 



   Fig. 4 zeigt schematisch und beispielsweise eine Ablenkwand   Je,   die mit der Wand   5   identisch ist, welche den in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ablenker bildet. Das Strömen der Luftstromfäden ist in der Zeichnung dargestellt, auf welcher man. das Vorhandensein von Druckgebieten vor dem Ablenker bemerkt, welche durch das Zeichen + bei 30 angegeben sind. Überdies herrscht bei 31, wie durch das Zeichen-angedeutet ist, ein Unterdruckgebiet. 



   In dem Schema nach Fig. 5 ist der in Fig. 4 angegebene Ablenker   5c   durch einen oberen Ablenker 5b vervollständigt, welcher zwischen seinem unteren Rand und dem entsprechenden oberen Rand des Ab- 
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 welcher bei 32 herrscht, ist bestrebt, die Luftstromfäden nach allen Richtungen geringeren Widerstandes abströmen zu lassen, was einen teilweisen Lufteintritt durch die Öffnung 2 zur Folge haben kann. 



   Im Gegensatz hiezu ist bei dem in Fig. 6 dargestellten Schema die obere Wand oder der obere Ablenker   J ?   zur Fahrtrichtung geneigt und es ergibt sich hier somit kein Lufteintritt durch das Schauloch 2. Man bemerkt jedoch, dass das   Sehauloehi g   eine geringe Höhe aufweist, welche von der Ablenkung, die vor dieser Öffnung 2 erzeugt wird, abhängig ist. 



   Die in Fig. 7 dargestellte Ausführungsform, welche eine Variante des in den Fig. 1 und 2 dargestellten Windschutzes veranschaulicht, gestattet eine beträchtliche Vergrösserung der Höhe des   Schauloches   2. 



  Zu diesem Zweck weist der obere Teil des Windschutzes einen Kanal 7 auf, dessen Vorderwand zu einem oberen Ablenker 5b ausgebildet ist. Die unteren Ränder dieses Kanales sind grundsätzlich in einer zur Stromrichtung der Luftstromfäden, welche durch die untere Wand. Je abgelenkt werden,   senkreehten   Ebene angeordnet. Infolge des durch die Leitung 7 geschaffenen Unterdruckes wird die Bildung des Querstromes beim Beobachtungsraum begünstigt und sichert durch diesen Kanal die Mitnahme der festen oder flüssigen, in der Luft schwebenden Teilchen. 



   Die Fig. S und. 9 zeigen verschiedene Ausführungsformen, bei welchen die Lage des Kanales 7 mit Bezug auf den Ablenker Je geändert ist. 



   Fig. 10 stellt schematisch einen Querschnitt einer Ausführungsform des Ablenkers   5 c dar.   Auf dieser Figur ist bei   38   die Kurve der Druckverteilung eingezeichnet. Man sieht, dass der Druck an den Rändern   des Ablenkers infolge der seitlichen Abströmungen, welche sich bilden, klein ist. Es ist vorteilhaft,   den Wert des Druckes zu vergrössern, um   rücksichtlich   der   Schauöffuung   2 eine genügende Ablenkung hervorzurufen. Zu diesem Zwecke trägt der Ablenker 5 c seitliche Furtsätze 51, welche nach vorne gerichtet sind und ein seitliches Abströmen unmittelbar an den Enden des Ablenkers   Je   vermeiden (Fig. 11). 



   Gemäss einer vorteilhaften Ausführungsform stellen die Ablenker 5b und 5c und. insbesondere der untere Ablenker   5c   im Längsschnitt einen Teil   einer Strophoide dar. Andere Ausführungsformen     können mit andern geeigneten Kurventeilen erhalten werden (Kreisbogen, Parabel, Hyperbel usw. ).   



   Fig. 12 zeigt beispielsweise die Ermittlung der oberen und unteren Grenze eines Ablenkers   Je,   welcher nach einer Strophoide gekrümmt ist. Die Achsen dieser Strophoide 14 sind die unter   450 zur   Horizontalen geneigten   Geraden x x'und y ; y'. Voni Doppelpunkt 41   zieht man eine Tangente 42 an die Kurve ; diese Tangente ist dann lotrecht gerichtet. Man zieht hierauf eine auf die Gerade 42 senkrecht stehende Tangente an die Kurve. Der Abstand ihres Berührungspunktes 44 von der Geraden 42 ist gleich a. Im Abstand 2a von der Geraden 42 zieht man zu dieser eine Paralle 4. Die Gerade 45 schneidet die Strophoide bei 46. Man verwendet sodann als Profil des unteren Ablenkers den Teil   44-41-46   der Strophoide. Der so'hergestellte Ablenker 5c gibt durchwegs zufriedenstellende Ergebnisse. 



   Fig. 13 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher man, auf analoge Weise, wie vorstehend angegeben, die obere und untere Grenze eines parabolischen Ablenkers Je ermittelt. Zu diesem Zwecke zieht man 
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 derselben eine Tangente   42a   an die Parabel 48 ; diese Tangente liegt dann lotrecht. Man zieht hierauf die Gerade 43a als Tangente an die Kurve bel 44a senkrecht zu   42a-Weiters   zieht man im Abstande 2a' die Gerade 45a parallel zu   ;,   welch erstere die Parabel bei   46 < : schneidet. Der Teil44a-4-46a   der Parabel ergibt das Profil des Ablenkers. 



   Der Windschutz für direkte Sicht kann in sehr allgemeiner Weise verwendet werden. Man kann insbesondere in Anwendung auf Flugzeuge den Ansaugkanal auf der   Rückenfläche   des Tragflügels in   der Unterdruckzone einmünden   lassen, um den gewünschten Sog im Saugkanal zu sichern. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Windschutzvorrichtung mit freier Durchsicht für Fahrzeuge aller Art, bei welcher die das Schauloch begrenzenden Wände den entgegenkommenden Luftstrom vor dem Schauloch ablenken, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ansaugkanal beim Schauloch mündet, um durch Unterdruck die Entfernung von Fremdkörpern zu sichern, welche zufällig in das Schauloch gelangen. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Windsehutzvorriehtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansaugkanal mit dem Zugrohr des Feuerraumes einer Lokomotive in Verbindung steht.
    3. Windschutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterdruck im Ansaugkanal durch eine in diesem Kanal befindliche Saugvorrichtung erhöht wird.
    4. Windschutzvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der rück- wärtige Teil des Schauloches optisch durch ein periskopartiges System mit einem Beobachtungsstand und mit Mitteln zur Wiedergabe des Beobaehtungsfeldes auf einem Schirm verbunden ist.
    5. Windsehutzvorriehtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch an den Ablenkung- flächen vorgesehene, nach vorne gerichtete Seitenwände, um vor dem Schauloch eine Ablenkung von im wesentlichen gleicher Stärke über die ganze Breite der Öffnung zu erhalten.
    6. Windschutzvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, in Anwendung auf Flugzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansaugkanal auf der Rückenfläche des Flügels in der Unterdruckzone mündet, wobei diese Unterdruckzone den gewünschten Sog in dem Kanal sichert.
    7. Windsehutzvorriehtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Ablenker vorne im Längsschnitt die Gestalt eines Teiles einer Strophoide, einer Parabel, einer Hyperbel oder eines Kreisbogens aufweist, um die Grösse der Ablenkung vor dem Schauloch zu vermehren. EMI3.1
AT130298D 1929-07-25 1930-07-09 Windschutzvorrichtung mit freier Durchsicht für Fahrzeuge aller Art. AT130298B (de)

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AT130298B true AT130298B (de) 1932-11-10

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ID=8873819

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AT130298D AT130298B (de) 1929-07-25 1930-07-09 Windschutzvorrichtung mit freier Durchsicht für Fahrzeuge aller Art.

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AT (1) AT130298B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE899005C (de) * 1951-12-19 1953-12-07 Franz Xaver Dipl-Phys Wortmann Windschutzscheibe mit freier Durchblickoeffnung
DE971640C (de) * 1953-02-19 1959-03-05 Herbert Rakebrandt Windschutzscheibe fuer Fahrzeuge, insbesondere fuer Motorraeder

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE899005C (de) * 1951-12-19 1953-12-07 Franz Xaver Dipl-Phys Wortmann Windschutzscheibe mit freier Durchblickoeffnung
DE971640C (de) * 1953-02-19 1959-03-05 Herbert Rakebrandt Windschutzscheibe fuer Fahrzeuge, insbesondere fuer Motorraeder

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