AT130283B - Pflanzenspritze. - Google Patents

Pflanzenspritze.

Info

Publication number
AT130283B
AT130283B AT130283DA AT130283B AT 130283 B AT130283 B AT 130283B AT 130283D A AT130283D A AT 130283DA AT 130283 B AT130283 B AT 130283B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
liquid
spray liquid
compressed gas
container
plant
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Brunar
Original Assignee
Richard Brunar
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Richard Brunar filed Critical Richard Brunar
Application granted granted Critical
Publication of AT130283B publication Critical patent/AT130283B/de

Links

Landscapes

  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf Pflanzenspritzen, bei welchen die Spritzflüssigkeit durch ein Druckgas aus dem Behälter ausgetrieben wird. Die Verwendung von Druckgasen zum Austreiben hat jedoeh in vielen Fällen die nachteilige Wirkung, dass das Gas mit der Spritzflüssigkeit in chemische Reaktion tritt, wodurch die Spritzflüssigkeit verdirbt und unwirksam wird. So werden beispielsweise Schwefelkalkbrühe, Solbar, Heparit, Kupferkalkbrühe,   Kupferkalkschweinfurtergrünbrühe   u. dgl. durch Einwirkung von den etwa in Betracht kommenden   Druckgases,   wie   Kohlensäure, Wasserstoff, Acetylen,   vollkommen oder zum grössten Teil zerstört und unwirksam. 



   Diesen Nachteil zu beseitigen, wurde bereits vorgesehlagen, zwischen Druckgas und Spritzflüssigkeit einen Kolben einzuschalten. Abgesehen davon, dass eine exakte Abdichtung, wie sie bei besonders empfindlichen Brühen notwendig ist, durch einen Kolben nicht erzielbar wäre, kommt diese Abdichtungweise bei Pflanzenspritzen schon deshalb nicht in Betracht, weil die Behälter dieser Spritzen aus relativ dünnem Material hergestellt sind und daher leicht bei ihrer Verwendung im Freilande an den Wandungen Einbeulungen erleiden, welche ein Klemmen des Kolbens und damit Betriebsunfähigkeit der Spritze zur Folge haben. 



   Gemäss der Erfindung wird dieser Übelstand dadurch vermieden, dass das die Spritzflüssigkeit gegenüber dem Druckgas abschirmende Zwischenelement von einem auf der Spritzflüssigkeit frei beweglich schwimmenden, deren   Oberfläche   ganz abdeckenden flüssigen oder nahezu abdeckenden festen Körper gebildet wird. Es kann hiezu ein mit Spiel im Behälter frei beweglicher, schwimmerartig ausgebildeter Hohlkörper allein oder mit einer den Zwischenraum zwischen   Schwimmkörper   und Behälterwand abdichtenden, spezifisch leichten Flüssigkeit, oder aber eine solche Flüssigkeit allein, d. h. ohne festen Schwimmkörper, verwendet werden. 



   Es ist zwar bekannt, Flüssigkeiten gegen die Aufnahme von Gasen durch Überschichten mit einer spezifisch leichten   Flüssigkeit zu schützen, doch unterscheidet sich   die Erfindung von dieser bekannten Art der Abschirmung dadurch, dass die Spritzflüssigkeit von dem Druckgas durch eine Flüssigkeit getrennt ist, welche gegenüber dem Druckgas physikalisch und chemisch indifferent ist und sohin unter Vermeidung von Druckverlusten den Gasdruck nach Art eines Stempels auf die Spritzflüssigkeit überträgt. 



   Die Zeichnung zeigt in Aufriss, teilweise im Schnitt, eine beispielsweise Ausführungsform einer Pflanzenspritze gemäss der Erfindung. 



   In dem Spritzenbehälter   1,   in welchem die Spritzbrühe 2 durch das Anschlussstück 3 dem nicht 
 EMI1.2 
 vorgesehen, welcher im zylindrischen Mittelteil hohl und durch die Schraube 5 abgeschlossen ist, durch welche beispielsweise Schrot eingefüllt werden kann, um die Tauchtiefe des Schwimmkörpers zu regeln. Der Schwimmkörper 4 ist in seinen Abmessungen derart bemessen, dass sein   Schrägdurchmesser   d kleiner ist als der Innendurchmesser D des Spritzenbehälters 2, damit auch bei Neigung des letzteren ein völlig freies Spiel des   Schwimmkörpers   4 gesichert ist.

   Auf der Spritzbrühe 2 kann auch eine verhältnismässig dünne Schicht 6 einer spezifisch leichten Flüssigkeit (beispielsweise Öl) schwimmen, welche den Zwischenraum zwischen ihm und der Wand des Spritzenbehälters   verlässlich   abdichtet. 



   Wie schon erwähnt, kann aber auch mit dem gleichen Erfolg das die Flüssigkeit gegen das Druckgas abschirmende Zwischenelement lediglich auch bloss aus einer Schichte einer spezifisch leichten, daher 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Das obere Ende des Spritzenbehälters 1 ist beispielsweise durch eine abnehmbare Haube 7 abgeschlossen, in welcher ein Behälter 8 eingesetzt ist, dessen oberer Teil des Mantels Öffnungen 9 aufweist. 



  Durch den   stopfbüchsenartigen   Deckel 10 des Behälters 8 ist eine Stange 11 gleitbar geführt, an deren unterem Ende ein siebartiger Behälter 12 vorgesehen ist. Im unteren Teil des Behälters 8 ist eine Wasser- 
 EMI2.1 
 brtihe wirksam hintangehalten ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1. Pflanzenspritze, bei welcher die   Spritzflüssigkeit   von einem Druckgas ausgetrieben wird und dabei von diesem durch ein abschirmendes Zwischenelement getrennt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenelement aus einem auf der Spritzflüssigkeit frei beweglich schwimmenden, ihre Oberfläche ganz abdeckenden flüssigen oder nahezu abdeckenden festen Körper besteht.

Claims (1)

  1. 2. Pflanzenspritze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Abschirmung der Spritzflüssigkeit (2) gegen das Druckgas dienende feste Körper (4) völlig frei beweglich auf der Spritzflüssigkeit schwimmt.
    3. Pflanzenspritze nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der mit Spielraum im Flüssigkeitsgasbehälter (1) frei bewegliche feste Schwimmkörper (4) gegen die Behälterwand durch eine spezifisch leichte, auf der Spritzflüssigkeit (2) schwimmende Flüssigkeit (6) abgedichtet ist.
    4. Pflanzenspritze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das die Spritzflüssigkeit (2) von dem Druckgas trennende Zwischenelement aus einer Schichte einer spezifisch leichten, gegenüber Druckgas und Spritzflüssigkeit chemisch und physikalisch indifferenten Flüssigkeit besteht. EMI2.2
AT130283D 1931-08-14 1931-08-14 Pflanzenspritze. AT130283B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT130283T 1931-08-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT130283B true AT130283B (de) 1932-11-10

Family

ID=3636452

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT130283D AT130283B (de) 1931-08-14 1931-08-14 Pflanzenspritze.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT130283B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1953736A1 (de) Dichtungsmittelspritzpatrone
AT130283B (de) Pflanzenspritze.
DE1884968U (de) Abdichtung fuer elektrische vorrichtungen.
DE3430733A1 (de) Zusammensetzung zum abdichten eines gleitkontaktabschnittes
DE601764C (de) Gasdruckzerstaeuber fuer Fluessigkeiten zur Schaedlingsbekaempfung
DE671016C (de) Anordnung bei Loeschkammerschaltern mit Differentialkolben
AT225620B (de) Vorrichtung zur Lagerung von Flüssigkeiten leichter als Wasser, wie Öl u. dgl. in einem unterirdischen Hohlraum
DE578546C (de) Elektrischer Starkstromkondensator in einem geschlossenen, mit staendig unter Druck stehender isolierender Fluessigkeit voellig ausgefuellten Metallgefaess
DE1811981C3 (de) Hauptbremszylinder für ein hydraulisches Fahrzeugbremssystem
DD232239A5 (de) Druckerzeuger
AT382704B (de) Einsatzdose fuer einen kerzenfoermigen leuchtkoerper
DE904758C (de) Aus Beton bestehender Unterwasserbehaelter zur Aufnahmne von OEl, Benzin und anderen Treibstoffen
DE1262438B (de) Ausdehnungsbehaelter fuer OEltransformatoren
DE2342985B2 (de) Verfahren zum Überziehen von Fleisch- und Wurstwaren mit einem Überzugsmittel und Vorrichtung dazu
DE580146C (de) OElausgleichsgefaess fuer Kabelarmaturen
AT201260B (de) Kochkessel
AT222554B (de) Wasserbesatzpatrone aus Kunststoff zum Verdämmen von Sprengbohrlöchern in staub- und schlagwettergefährdeten Gruben
DE920521C (de) Zur Bekaempfung von Muecken geeignetes OEl
DE972361C (de) Abschlusspfropfen fuer das Minenroehrchen von Kugelschreibern
AT226891B (de) Einrichtung zur Reinigung eisenhaltiger Metalle beim Guß in der Gußform
AT86523B (de) Feuerlöschgerät.
DE283847C (de)
AT23037B (de) Vorrichtung zum Bestimmen des Streichens und Fallens von Lagerstätten in Bohrlöchern.
DE671284C (de) OElgefuellter, elektrischer Apparat mit Lichtbogenbildung unter OEl, insbesondere Schlter
DE1965342C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Wärmeisolation einer Tiefbohrung