AT130103B - Fernmeldelkabel. - Google Patents

Fernmeldelkabel.

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AT130103B
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cable
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conductors
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Inventor
Ernst Fischer
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Siemens Ag
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    Fernmeldekabel.   



   Es ist bereits ein Verfahren zur Herstellung von Fernmeldekabeln bekannt, bei denen zwischen den Spulenpunkten die Kapazitäten einen bestimmten Betrag besitzen und bei denen bei zu niedriger Kapazität der Leitungen zwischen zwei Spulenpunkten besondere   Kabelstücke   höherer Kapazität eingefügt werden. Diese   Kabelstücke   müssen gleiche Aderzahlen wie das Hauptkabel besitzen. Um die Verstärkerfelder leicht überwachen und Störungen leicht begrenzen zu können, ist es vorteilhaft, den Widerstand je Längeneinheit des einzufügenden Kabelstückes hoher Kapazität gleich dem Widerstand je Längeneinheit des Hauptkabels zu machen.

   Diese Bedingung, die Erzielung einer hohen Kapazität bei gleichem Leitungsquerschnitt, also bei gleichem Widerstand je   Längeneinheit,   zu erfüllen, macht nun erhebliche Schwierigkeiten, weil man zur Bespinnung der Adern aus fabrikatorischen Gründen Papiere mit so geringen Schichtdicken, wie sie zur Erzielung der angestrebten Kapazität erforderlich wären, nicht verwenden kann, zumal durch derartig dünne Papiere die Durchschlagsfestigkeit des Kabels in unzulässig hohem Masse herabgesetzt würde und die mechanische Festigkeit der Ader zu gering wäre. 



   Um diese Schwierigkeiten zu beseitigen, kann man für die einzufügenden Kabelstücke höherer Kapazität in bekannter Weise Leiter von solcher Stärke verwenden, dass die angestrebte Kapazität auch dann erzielt wird, wenn man Papiere grösserer   Sehichtdicke   verwendet. Man benutzt Leiter mit einem grösseren Durchmesser, als der Durchmesser der Leiter des Hauptkabels beträgt, und als Baustoff für die Leiter Metalle, deren spezifischer Widerstand höher ist als der spezifische Widerstand derjenigen der Leiter des Hauptkabels, z. B. Kupferlegierungen mit höherem spezifischem Widerstand. 



   Gemäss der Erfindung wird für die Leiter der einzufügenden Kabelstücke höherer Kapazität ein solcher Baustoff benutzt, dessen spezifischer Widerstand um so viel höher ist, als der spezifische Widerstand des Leitermaterials des Hauptkabels, dass die Drähte des Kabelstüekes höherer Kapazität denselben Widerstand je Längeneinheit haben, wie diejenigen des Hauptkabels. Als Baustoff für die Leiter der einzufügenden Kabelstiicke haben sich als besonders zweckmässig Aluminium und die gut lötbaren Kupferlegierungen, beispielsweise Kupferbronze, erwiesen. 



   Die Verwendung von derartigen Kabelstücken hoher Kapazität erfordert trotz der unter Umständen erheblich stärkeren Leiter keinen grösseren Durchmesser als das Hauptkabel, weil die Papiere auf die starken Leiter wesentlich fester aufgebracht werden als die Papiere auf die dünneren Leiter des Hauptkabels, so dass der Durchmesser der isolierten Ader entweder gar nicht oder doch nur um wenig grösser wird als der Durchmesser einer Ader des Hauptkabels. 



   Bei Verwendung der stärkeren Leitungsdrähte aus Stoffen, deren spezifischer Widerstand um so viel grösser ist als der spezifische Widerstand des für die Leitungsdrähte des Hauptkabels verwendeten Metalls, dass die Drähte der Kabelstücke denselben Widerstand je Längeneinheit haben'wie diejenigen des Hauptkabels, ergeben sich erhebliche betriebstechnische Vorteile und ferner auch wesentliche Vorteile hinsichtlich der Fehlerortbestimmung. Da der Fehlerort meist durch Widerstandsmessung bestimmt wird, muss der geometrische Ort auf der Kabelstrecke durch Umrechnung des gemessenen Widerstandbetrages auf die kilometrische Länge ermittelt werden.

   Diese Umrechnung macht nun besondere Schwierigkeiten, wenn der Widerstand der Kabelader über die Länge des Kabels hin nicht überall der gleiche ist, sondern in den einzelnen Spulenfeldern wechselt, wie es der Fall sein kann, wenn Kabel- 

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 Auf jeden Fall erfordert eine derartige Fehlerortbestimmung sehr viel Zeit, was insbesondere bei Bleimantelfehlern ein Umsichgreifen des Fehlers und einen erheblichen Gebührenausfall für die Betriebskabelstrecke zur Folge haben kann. Da gerade die schnelle Fehlerbeseitigung für Fernmeldeanlagen von grosser Wichtigkeit ist, muss besonderer Wert auf   grösste Vereinfachung   bei der Fehlerortbestimmung und auf bequeme Übersichtlichkeit der Anlage gelegt werden. 



   Bei Anwendung des Gegenstandes, der Erfindung ist die Fehlerortbestimmung genau so einfach durchzuführen, und die Anlage besitzt die gleiche Übersichtlichkeit, als wenn   Kabelstücke   höherer Kapazität nicht eingefügt sind.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Fernmeldekabel, bei dem bei zu niedriger Kapazität der Leitungen zwischen zwei Spulenpunkten besondere Kabelstücke höherer Kapazität eingefügt sind, wobei die Leitungsdrähte solcher Kabelstücke stärker sind als die des übrigen Kabels und aus Metallen, z. B. Kupferlegierungen, mit höherem spezifischem Widerstand bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass deren spezifischer Widerstand um so viel höher ist als der spezifische Widerstand des für die Leitungsdrähte des Hauptkabels verwendeten Metalls, dass die Drähte der Kabelstüeke denselben Widerstand je Längeneinheit haben wie diejenigen des Hauptkabels.
AT130103D 1929-08-06 1930-08-06 Fernmeldelkabel. AT130103B (de)

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