AT129755B - Verfahren zur Darstellung alkylierter Phenole. - Google Patents
Verfahren zur Darstellung alkylierter Phenole.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Darstellung alkylierter Phenole. Es ist bekannt, dass sich Dioxydiphenylmethanderivate durch Behandeln mit molekularem Wasserstoff in Gegenwart von Nickelkatalysatoren unter Druck und bei erhöhter Temperatur in Phenole und alkylierte Phenole spalten lassen. Es wurde nun gefunden, dass sich diese Spaltung und Hydrierung besonders vorteilhaft durchführen lässt, wenn man an Stelle von molekularem Wasserstoff hydrierte aromatische Verbindungen verwendet, die in mehreren Hydrierungsstufen aufzutreten vermögen und die unter den vorhandenen Reaktionsbedingungen leicht dehydrierbar sind. Dabei sind die Mengenverhältnisse der Reaktionskomponenten so zu bemessen, dass die abspaltbare Wasserstoffmenge gerade der zur Hydrierung erforderlichen Wasserstoffmenge entspricht. Als besonders geeignet haben sich als Wasserstoffspender Cyclohexanol oder dessen Homologe, aber auch Systeme, wie z. B. Borneol, erwiesen. Diese Wasserstoffspender gehen im Verlauf der Reaktion in die betreffenden Ketone über. Zur Beschleunigung der Reaktion ist es zweckmässig, einen der gebräuchlichen Hydrierungskatalysatoren zuzusetzen. Das Verfahren liefert quantitative Ausbeuten und hat vor den Verfahren der direkten Hydrierung (vgl. z. B. die Patentschrift Nr. 117473) den Vorteil genauester Wassersfoffdosierung und sehr abgekürzter Reaktionsdauer. Ferner ist es in einzelnen Fällen von nicht zu unterschätzender Bedeutung, dass auch die als Nebenprodukt anfallenden Ketone in besonderer, durch direkte Hydrierung der Phenole nicht erreichbarer Reinheit gewonnen werden. Es ist zwar bereits bekannt, dass man aus Borneol unter Gewinnung von Camphen Wasserstoff in Gegenwart von Nickelkatalysatoren bei höherer Temperatur auf ungesättigte Fettsäuren übertragen kann. Das vorliegende Verfahren unterscheidet sich von den bekannten dadurch, dass von Anfang an gar keine ungesättigte aliphatische Verbindung zugegen ist. Es liegt vielmehr ein gesättigtes Diphenylmethanderivat vor, das unter den Reaktionsbedingungen unter Aufnahme von Wasserstoff gespalten wird. Beispiel 1 : 4. 4'-Dioxydiphenylmethylmethan (1 Mol) wird mit Cyclohexanol (1 Mol) angerührt und nach Zusatz von etwa 1% des Gesamtgewichtes eines Hydrierungskatalysators in einem Autoklaven etwa eine Stunde auf 220-2300 erhitzt. In diesem Fall sowie auch in den folgenden Beispielen ist der verwendete Hydrierungskatalysator ein Nickelkatalysator. Der Druck steigt auf etwa 15 Atm. Nach Abkühlen und Abtrennen des Katalysators wird durch Fraktionierung Cyclohexanon, Phenol und p-Äthylphenol gewonnen. Beispiel 2 : 4. 4'-Dioxydiphenyldimethylmethan (1 Mol) wird mit Cyclohexanol (1 Mol) angerührt und nach Zusatz von etwa 1 % des Gesamtgewichtes eines Hydrierungskatalysators wie im Beispiel 1 behandelt. Die Aufarbeitung ergibt Cyclohexanon, Phenol und p-Isopropylphenol. Beispiel 3 : 2. 2'-Dioxy-4. 4/-dimethyldiphenyldimethylmethan (1 Mol) wird mit Cyclohexanol (1 Mol) nach Zusatz von etwa 1 % des Gesamtgewichtes eines Hydrierungskatalysators im Autoklaven etwa 30 Minuten bei 220-2300 gehalten. Die Aufarbeitung ergibt Cyclohexanon, m-Kresol und Thymol. Mit gleichem Erfolg können auch Methyleyelohexanole bzw. Gemische isomerer Methyleyelohexa- nole, wie sie bei der Hydrierung von Rohkresol anfallen, verwendet werden. Man erhält dann Methylcyclohexanon bzw. Gemische isomerer Methyleyelohexanone neben m-Kresol und Thymol. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung alkylierter Phenole durch Hydrierung von Dioxydiphenylmethanderivaten bei erhöhter Temperatur und unter Anwendung von Druck in Gegenwart von Nickelkatalysatoren, dadurch gekennzeichnet, dass die Hydrierung mit Hilfe hydrierter aromatischer Verbindungen ausgeführt wird, die in mehreren Hydrierungsstufen aufzutreten vermögen und die unter den vorhandenen Reaktionsbedingungen leicht dehydrierbar sind. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE129755X | 1928-11-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT129755B true AT129755B (de) | 1932-09-26 |
Family
ID=5663261
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT129755D AT129755B (de) | 1928-11-29 | 1929-11-05 | Verfahren zur Darstellung alkylierter Phenole. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT129755B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1115264B (de) * | 1957-05-08 | 1961-10-19 | Bataafsche Petroleum | Verfahren zum Kernalkylieren von Phenolen |
| DE1119293B (de) * | 1957-05-08 | 1961-12-14 | Bataafsche Petroleum | Verfahren zur Herstellung von 2,4,6-Trialkylphenolen |
-
1929
- 1929-11-05 AT AT129755D patent/AT129755B/de active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1115264B (de) * | 1957-05-08 | 1961-10-19 | Bataafsche Petroleum | Verfahren zum Kernalkylieren von Phenolen |
| DE1119293B (de) * | 1957-05-08 | 1961-12-14 | Bataafsche Petroleum | Verfahren zur Herstellung von 2,4,6-Trialkylphenolen |
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