AT129482B - Verfahren und Randschwimmer zum Ziehen von Glastafeln. - Google Patents
Verfahren und Randschwimmer zum Ziehen von Glastafeln.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Randsehwimmer zum Ziehen von Glastafeln. Beim Ziehen von Glastafeln unmittelbar aus der Glasschmelze hat man das die Tafel. ränder bestimmende Glas durch in den gegenüberliegenden Wänden von taschenartigen Randschwimmern vorgesehene, senkrechte Schlitze gezogen, welche gegen den Hohlraum der Randschwimmer offen liegen. Die gegenüberliegenden Wände dieser Schlitze sollten in der Bewegung des an ihnen entlang gezogenen Glases eine Verzögerungswirkung ausüben, wodurch die Tafelränder gleichsam durch stetig wirkende Verankerungsstellen in gleichem Abstande voneinander gehalten werden sollten. Praktische Bedeutung konnten diese Vorschläge nicht erlangen, weil das in die Schlitze eintretende geschmolzene Glas auch durch wärmetechnische Mittel nicht daran gehindert werden konnte, den Hohlraum der Randschwimmer auszufüllen, so dass sich dadurch eine Verlängerung des Ziehniveaus der Glasschmelze über die vorgenannten Schlitze der Randschwimmer hinaus ergeben hat und die durch die Schlitze gezogene Glasmasse nicht mehr die Ränder der gezogenen Tafel, sondern nahe diesen Rändern liegende Teile der Tafel selbst bestimmte, was eine klaglose Zieharbeit unmöglich machte. Diesen Nachteil zu beheben, ist der Zweck der Erfindung, die im wesentlichen darin besteht, dass im Anschluss an die Randschwimmer, also an den Enden des zwischen den Schwimmern befindlichen Niveaus der Glasschmelze, kältere Glasstaue gebildet werden, deren Wirkung sich bis auf einen Abstand von den Randschwimmern auf das Abspinniveau der Glasschmelze erstreckt. In dieser Art werden in der Glasschmelze selbst die eingangserwähnten, stetig wirkenden Verankerungstellen gebildet, welche einen stets gleichen Abstand der Tafelränder erhalten und so die Einschnürung der gezogenen Tafel verhindern. Diese Glasstaue entstehen durch eine besondere Ausbildung der Randschwimmer, welche in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiele dargestellt sind. Fig. 1 zeigt eine Stirnansicht, Fig. 2 einen Schnitt und Fig. 3 einen Grundriss. Die Randschwimmer bestehen aus einem aus feuerfestem Werkstoff hergestellten Block 1, dessen der Glasschmelze zugekehrte Wand 4 mit einem mittleren Teile 3 durch eine symmetrisch zur senkrechten Mittelebene des Abspinniveaus liegende, von der Oberfläche der Schwimmer ausgehende Einsenkung 2 nur wenig den normalen Glasstand x überragt. Werden die Randschwimmer nach Art der Fourcault-Düse in die Glasschmelze gedrückt und befindet sich der Glasstand den Schwimmern gegenüber in dem durch die Linie y angedeuteten Niveau, so übersteigt die Glasschmelze den Wandteil 3, kühlt sich an dieser Stelle sofort ab und bildet so an beiden Schwimmern einen Glasstau 6, der das seitliche Abfliessen des Glases verhindert. Die Wirkung dieses Glasstaues erstreckt sich bis auf eine solche Entfernung von den Rand. schwimmern, dass das zur Bildung der Tafelränder dienende Glas noch immer den kälteren Zonen des Staubereiches entnommen wird. Die Wand 4 des Randschwimmers kann auch die in Fig. 3 in der gestrichelten Linie 7 gezeichnete Form erhalten.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE ; 1. Verfahren zum Ziehen, von Glastafeln durch unmittelbares Abspinnen des Glases von der Glasschmelze zwischen Randschwimmern, dadurch gekennzeichnet, dass in der Abspinnzone der Glasschmelze anschliessend an jede der einander zugekehrten Wände der Randschwimmer ein kälterer Glasstau gebildet wird, aus welchem das zur Bildung der Tafelränder notwendige Glas in Abstand von den Randschwimmem entnommen wird.2. Randschwimmer zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Teil (3) seiner der Glasschmelze zugekehrten Wand (4), der im Bereich der Abspinnzone der Glasschmelze liegt, durch eine. von der Oberfläche des Randschwimmers ausgehende Einsenkung (2) knapp oberhalb des normalen Glasstandes (x) endet, so dass die Glasschmelze in der Arbeitslage der Randschwimmer über diesen Wandteil (3) steigt, derart dass ein gegen die Einsenkung (2) freiliegender, zufolge Abkühlung sich bildender Glasstau (6) entsteht, EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
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| DE129482X | 1930-10-10 |
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1931
- 1931-10-07 AT AT129482D patent/AT129482B/de active
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