AT129169B - Elektrischer Drehschalter zum Auffinden eines Zündkerzenaussetzers. - Google Patents

Elektrischer Drehschalter zum Auffinden eines Zündkerzenaussetzers.

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AT129169B
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  Elektrischer Drehsehalter zum Auffinden eines   Zimdkerzenaussetzers.   



   Vorliegende Erfindung hat zum Gegenstand einen elektrischen Drehschalter zum Auffinden eines Zündkerzenaussetzers, insbesondere zur ortsfesten Anbringung am Armaturenbrett von Automobilen, Wasserfahrzeugen od. dgl. 



   Die nachstehend beschriebene Vorrichtung zeigt gegenüber bekannten Vorrichtungen einen wesentlichen Fortschritt, speziell darin, dass sie mit Rücksicht auf den heutigen Stand der Technik den neuzeitlichen   Sechs-und Mehrzylindermotoren   angepasst ist, indem diese im Gegensatz zu bekannten Vorrichtungen, die z. B. für jede Zündkerze eine Kurzschlussvorrichtung aufweisen, nur einen Kurzschlussschalter besitzt und durch diese Vereinfachung eine äusserst leichte Handhabung für den Wagenlenker, besonders während der Fahrt bzw. wenn der Motor im Anzug ist, gewährleistet. Dies wirkt sich besonders vorteilhaft bei der Eruierung eines Zündkerzenaussetzers bei Sechs-und Mehrzylindermotoren aus. 



   Der Drehschalter gemäss vorliegender Erfindung ist eine Kombination von zwei Vorrichtungen, indem ein Kurzschlusssohalter in Gestalt eines Druckknopfes mit einer an sich bekannten Prüfeinrichtung, bestehend aus einer Leuchtröhre, welche nacheinander mit den einzelnen   Zündstromkreisen   in Verbindung bringbar ist, vereinigt ist, derart, dass durch Betätigen des ersteren der jeweilige Kontrollstrom   zwecks Aussertätigkeitsetzen   jeder einzelnen Zündkerze mit der Masse verbunden wird. 



   Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen Axialschnitt durch den Drehschalter, Fig. 2 eine Vorderansicht, Fig. 3 einen Querschnitt durch die Kontakte, Fig. 4 ein Detail. 



   In einem aus Isoliermaterial bestehenden   Schaltersockel J !   sind acht mit je einem Kontakt 2 versehenen Klemmen 3 in einem Kreis eingebaut, von welchem jede mittels nichtgezeichneter Kabel mit einer Zündkerze des Explosionsmotors (in der Zeichnung nicht dargestellt) in elektrisch leitender Verbindung steht. Die Kontakte 2 sind im Bereiche eines Kontaktes 4, welcher in einer im Sockel 1 drehbaren und mit einem Schaltergriff 5 ausgestatteten Drehscheibe 6 sitzt. 



  In dieser ist in einer Rille 8 eine an sich bekannte Leuchtröhre 7 eingebaut. Die Leiter 9 und 10 verbinden die Leuchtröhre 7 mit dem Kontakt 4 und mit einem Schleifkontakt 11. Letzterer ist mit einem Druckknopf 13 eines   Kurzschlussschalters 14   in Berührung, der in einer axialen Bohrung 12 der Drehscheibe 6 verschiebbar ist und unter der Wirkung einer Feder   15   steht. Dieser Stift 13 besitzt in einem Rohr aus elektrisch nichtleitendem Material einen Metallkern 16 mit einem Kontaktbund 17, der beim Hineinstossen des Druckknopfes 13 entgegen dem Druck der Feder 15 mit dem Schleifkontakt 11 in   Berührung   kommt, sobald das innere   Ende 18 des Druckknopfstiftkernes 16   einen mit der Masse in nichtgezeichneter Weise verbundenen Kontakt 19 berührt. 



   Eine mit   Schauöffnungen   20 versehene Scheibe   21 hält   die Drehscheibe   ss   im Sockel 1. 



  Vor der Scheibe befindet sich eine auf dem Sockel abnehmbar befestigte Haube   22,   ebenfalls mit im Krpis angeordneten   Schauöffnungen     23,   mit welchen ein Fenster 24 des Schaltergriffes 5 korrespondiert. Die Nabe 25 der Drehscheibe besitzt ein Neunkant, gegen dessen   Flächen   26 nicht gezeichnete Blattfedern zwecks Erzielung einer schrittweisen Drehschaltung der Drehscheibe 6 drücken, so dass die   Leuchtröhre 7   jeweils genau hinter einer Schauöffnung 

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 EMI2.1 
 scheibe   21   ausgestattet, welche die   Schauöffnungen   23 von aussen abschliesst, um das Eindringen von Fremdkörpern in den Bereich der Kontakte zu verhindern. 



   Bei Automobilen wird der elektrische Drehschalter zweckmässig auf dem Armaturenbrett angebracht, also in unmittelbarer Nähe des Führers. Sobald man ein unregelmässiges Arbeiten des Motors bzw. das Aussetzen einer Zündkerze wahrnimmt, dreht man die Drehscheibe 6 auf die erste Kontaktstellung Nr.   l, worauf   der Zündstrom der Zündkerze   I,   die Leuchtröhre 7 zum Leuchten bringt, was durch   die-entsprechenden Schauoffnnngen. 30   und 24 sichtbar ist. 



  Hierauf drückt man auf den Kurzschlussschalter 14, wodurch die Zündkerze kurzgeschlossen wird. Verlangsamt sich hierauf der Gang des Motors, so ist die   Zündkerze I   intakt. Dieses Experiment führt man durch Drehen der. Drehscheibe   6   auf die nachfolgenden Stellungen   Nr. 2-8   der Reihe nach mit allen Zündkerzen durch. Diejenige Zündkerze, bei deren Kurzschliessung mit dem   Kurzschlussschalter 14 sich   der Gang des Motors nicht verändert, bzw. verlangsamt, ist die gesuchte Zündkerze, was somit ohne Verlassen des Führersitzes während der Fahrt festgestellt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Elektrischer Drehschalter zum Auffinden eines Zündkerzenaussetzers, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kurzschlussschalter in Gestalt eines Druckknopfes mit einer an sich bekannten Prüfeinrichtung, bestehend aus einer Leuchtröhre, welche nacheinander mit den einzelnen Zündstromkreisen in Verbindung gebracht wird, vereinigt ist, derart, dass durch Betätigen des ersteren der jeweilige Zünc1stromkreis zwecks Aussertätigkeitsetzen jeder einzelnen Zündkerze mit der Masse verbunden wird. EMI2.2
AT129169D 1930-11-26 1931-11-10 Elektrischer Drehschalter zum Auffinden eines Zündkerzenaussetzers. AT129169B (de)

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