AT124918B - Selbsttätige Schaltvorrichtung für die Decklampe von Automobilen. - Google Patents

Selbsttätige Schaltvorrichtung für die Decklampe von Automobilen.

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AT124918B
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  Selbsttätige Schaltvorrichtung für die Decklampe von   Automobilen.   



   Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Schaltvorrichtung für die   Deeklampe   von Automobilen und bezweckt, ein beabsichtigtes Ausschalten der Decklampe während der Fahrt unmöglich zu machen. 



  Hiedurch kann es nicht mehr vorkommen, dass der Chauffeur sich im Falle eines Fahrversehuldens dadurch einer Anzeige entzieht, dass er durch Ausschalten der Decklampe die Nummerntafel unsichtbar macht und davonfährt. 



   Gemäss der Erfindung ist in den Stromkreis der Deeklampe ein Überbrückungskontakt eingegeschaltet, der durch eine vom Motor des betreffenden Autos erzeugte Saug-bzw. Kompressionswirkung eingeschaltet wird und so den Stromkreis der Decklampe schliesst. 



   In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1. einen Längsschnitt und Fig. 2 eine   Druntersieht   auf den Schalter gemäss der einen Ausführungsform und die Fig. 3 und 4 einen Längsschnitt und eine Druntersicht eines Schalters gemäss dem zweiten Ausführungsbeispiel. 



   Die Schaltvorrichtung besteht aus einem zylindrischen Gehäuse 1 von abgestufter Form, in dessen engerem Zylinder 2 ein Kolben. ? längsbeweglich geführt ist. Auf der Kolbenstange 4 sitzt axial beweglich eine Isolationsseheibe   5,   an welcher ein Leitungsring 6, beispielsweise aus Kupfer, befestigt ist. 



   Gemäss dem   Ausführungsbeispiel   nach den Fig. 1 und 2 wird die Isolationsscheibe   o   von einer um die Kolbenstange 4 gewundenen   Sehraubenfeder   7 getragen, die auf dem Flansch 8 einer Kappe 9 sitzt. 



  Die Kappe 9 ragt aus der   Deekplatte 1/1   des weiteren Zylinderteiles heraus und ist an dem abgesetzten Ende der Kolbenstange 4 befestigt. Der   Kupferring   6 bildet den   Überbriiekungskontakt   zweier Kontakte 11, 12, die in die Wandung des Gehäuses 1 eingesetzt sind. Von den Kontakten 11, 12 zweigt je ein Leitungskabel 13 ab, mittels welcher die Schaltvorrichtung an die Stromleitung der Decklampe angeschlossen wird. In den   Kolbenzylinder   2   mündet   ein Rohr 14, welches zum Vergaser oder Saugrohr führt. 



   Bei in Gang   befindlichem     Automobilmotor   wird in dem   Zylinderraum   15 ein Unterdruck erzeugt und dadurch der Kolben. 3 tiefer in den Zylinder 2 hineinbewegt. Hiebei werden die beiden Kontakte 11, 12 von dem Kupferring 6 überbrückt und der Stromkreis der Decklampe geschlossen, welclie nun so lange leuchtet, als der Motor in Gang ist. 



   Durch die Druckfeder 7 wird vermieden, dass der Hub   des Kolbens.'3 genau   dem Schliessungshub 
 EMI1.1 
 und mithin die Decklampe   nicht aussehalten. Hingegen   ist es aber   möglich,   die Schaltvorrichtung dauernd einzuschalten oder vor Ingangsetzen des Motors dauernd auszuschalten. Zu dem Zwecke ist an der Deckplatte 10 ein Drehriegel 76 vorgesehen, der, um den Schalter dauernd ausschalten zu können, aus der Stellung   A   in die Stellung B (Fig. 2) verschwenkt wird. Hiebei greift der Drehriegel 76 in eine Einhalsung 17 der Kappe 9 ein und stellt auf diese Weise   die'Isolierscheibe 5   mit dem Kupferring 6 fest. 



  Um den Kupferring 6 von Hand aus in die   Kontaktstellung   zu bringen, wird sie durch Hineindrücken der Kappe 9 angehoben und durch Verschwenken des   Drehriegels 16   in die Stellung C, in welcher dieser die Kappe 9   unterg : rrift.   in der Kontaktstellung festgestellt. 



   Der in Fig. 3 und 4 dargestellte   Schalter wird durch Druckwirkung des   Motors beeinflusst. Seine Ausbildung ist im wesentlichen dieselbe wie bei dem Schalter nach Fig. 1 und 2. Das im Motor bei der Kompression erzeugte   Gasluftgemisch   gelangt durch das Rohr 14 in den Zylinder 2 und drückt den Kolben   zu   

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 nach innen, wobei der   Kupferring   6 die Kontakte   11, 12 überbriickt   und so den   Stromscluss   der   Deek-   lampe bewirkt. 



   Durch die Feder 7 ist eine nachgiebige Verbindung von Kolben.   3 und Scheibe {j   hergestellt. Ausserdem hat die Feder 7 auch noch den Zweck, dass der Kupferring 6 durch die beim Fahren infolge Unebenheiten der Strasse   bewirkten stösse   von den Kontakten 11, 12 nicht abgehoben wird. 



   Die Sehaltvorrichtung ist ohneweiters bei jeder bereits in Verwendung stehenden   Decklampe   in deren Stromkreis einzuschalten. 
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1. Selbsttätige Schaltvorrichtung für die Decklampe von Automobilen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Überbrückungskontakt (6) für die beiden Kontaktpole   (11,   12) der Schaltvorrichtung durch vom Motor des betreffenden Fahrzeuges erzeugte Saug-bzw. Druckwirkung betätigt wird.

Claims (1)

  1. 2. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Überbrückungskontakt (6) mit einem Kolben (3) verbunden ist, der in einem Zylinder (2) durch Saug-bzw. Druckwirkung des Motors bewegt wird.
    3. Schaltvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Überbrückungskontakt (6) durch eine Feder (7) mit dem Kolben (-3) nachgiebig verbunden ist, so dass der Kolbenhub nicht genau dem Schliessungshub des Überbriiclnmgskontaktes (6) angepasst sein braucht.
    4. Schaltvorriehtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der 1Jberbriickungs- kontakt (6) vor in Gang befindlichem Motor durch eine Feststellvorrichtung (16) in der Ausschaltstellung dauernd feststellbar ist und zweckmässig durch die gleiche Feststellvorrichtung auch in der Schaltstellung dauernd fixiert werden kann. EMI2.2
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