AT129044B - Antennenanordnung, insbesondere für drahtlose Gegensprechstationen. - Google Patents

Antennenanordnung, insbesondere für drahtlose Gegensprechstationen.

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AT129044B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Antennenanordnung, insbesondere für drahtlose Gegensprechstationen. 



     Für eine Schaltungen werden symmetrische   Antennen, sogenannte Dipole benutzt. Sie besitzen m der Mitte ein Abstimmittel, z. B. eine   Antennenspule,   an deren elektrische Mitte der Sender bzw. Empfänger angeschlossen wird. Besonders bei Gegensprechanordnungen ist es erforderlich, den Anschluss genau an der elektrischen Mitte zu   bewirken, damit   der eigene Sender im Empfänger nicht oder nur sehr schwach gehört wird. Handelt es sich um ortsfeste Stationen, so ist eine einmalige Festlegung der elektrischen Mitte durch mehrmaliges Abgreifen der Spule zwar möglich, jedoch sehr umständlich. Bei tragbaren Stationen jedoch, ist eine vorherige Festlegung der elektrischen Mitte ausgeschlossen.

   Je nach der Beschaffenheit des Geländes hat die eine Hälfte der Antenne eine andere Kapazität gegen Erde, als die andere, 
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 die Antennenspule festzustellen, müsste man daher bei jedesmaliger Aufstellung der Station die richtige Anzapfstelle   ausprobieren.   Derartige Stationen werden nun meist von   ungeschultem   Personal bedient. Von diesem kann aber nicht verlangt werden, dass es solche umständliche Versuche ausführt. Es muss daher die Forderung gestellt werden, dass möglichst ein einziger Bedienungsknopf nur soweit verstellt zu werden braucht, bis der eigene Sender im Empfänger nicht mehr oder noch so schwach gehört wird. dass er den Empfang nicht stört. Man könnte daran denken, in die eine   Antennenhälfte   ein zusätzliches Variometer einzuschalten, um den 
 EMI1.2 
 unsymmetrisch werden. 



   Erfindungsgemäss wird dies durch die Anordnung einer Differential-Einstellvorrichtung erreicht, die aus einem Differential-Variometer oder Differential-Kondensator bestehen kann. 



   Die Zeichnungen sollen den Erfindungsgedanken näher erläutern.   Zunächst   ist in Fig. 1 
 EMI1.3 
 der Mitte der Dipolantenne A ist die Antennenspule 1 eingeschaltet und der Sender S an die Spule mittels der Spule 4 induktiv angekoppelt. An den elektrischen Mittelpunkt   J   der Spule 1 ist die Spule, 2 angeschlossen, an die die Spule 3 des   Empfängers     E induktiv angekoppelt ist.   



   In der   rig.--) wird   ein   Ausführungsbeispiel   des Erfindungsgedankens, durch welchen die bekannte Anordnung verbessert wird, gezeigt. Die gleichen Bezeichnungen entsprechen denen der Fig. 1. Die   Spule.   2 ist hier jedoch nicht unmittelbar an die Spule 1 angeschlossen, 
 EMI1.4 
 einzelnen Variometern, deren drehbare Teile auf einer Achse befestigt sind. Der   Wicklungssinn   oder die   Spulenanschlüsse, beispielsweise   der drehbaren Spulen, sind bei den beiden Variometern entgegengesetzt, so dass durch Drehen der genannten Achse die Selbstinduktion des einen   Variometers   zunimmt, während die des andern   Variometers   gleichzeitig um denselben Betrag abnimmt.

   An den   Verbindungspunkt P   der beiden Variometer ist die Spule 2 angeschlossen. 



   Es hängt von den   Abstimmverhältnissen   ab, ob das Differential-Variometer der ganzen Antennenspule 1 parallel geschaltet wird oder nur einem Teil derselben wie in Fig. 2 dargestellt ist. Wenn es die Wellenlänge zulässt, kann statt des Differential-Variometers auch ein Differential-Kondensator verwendet werden. Der Gegenstand der Erfindung ist natürlich auch 

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 anwendbar, wenn der Sender   S   kapazitiv angekoppelt ist. Der grosse Vorteil der erfindungsgemässen Anordnueg besteht darin, dass unter Verwendung einer Differential-Einstellvorrichtung mittels eines einzigen Bedienungsknopfes in einfacher Weise der elektrische Mittelpunkt soweit verschoben werden kann, bis der eigene Sender im Empfänger nur noch sehr schwach gehört wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Antennenanordnung, insbesondere für drahtlose Gegensprechstationen, dadurch   gekenn-   zeichnet, dass die elektrische Mitte der Antenne mittels einer parallel zum Antennenabstimmittel liegenden Differential-Einstellvorrichtung abgegriffen wird.

Claims (1)

  1. 2. Antennenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein DifferentialVariometer verwendet wird.
    3. Antennenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein DifferentialKondensator verwendet wird. EMI2.1
AT129044D 1930-04-28 1931-02-27 Antennenanordnung, insbesondere für drahtlose Gegensprechstationen. AT129044B (de)

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