AT128961B - Ofen mit einem als Wärmespeicher dienenden Hohlkörpereinsatz. - Google Patents

Ofen mit einem als Wärmespeicher dienenden Hohlkörpereinsatz.

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AT128961B
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Karl Kopp
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Karl Kopp
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  Ofen mit einem als   Wärmespeicher   dienenden Hohlkörpereinsatz. 



   Es ist bekannt, den Betrieb von   Füllöfen   mit Oberbrand dadurch wirtschaftlicher zu gestalten, dass im Innern des Ofens ein   Wärmespeicher   in Gestalt eines feuerfesten Kerneinsatzes vorgesehen wird, der während des Brennens der Feuerung einen Teil der   überschussigen Wärme aufspeichern   und die aufgespeieherte Wärme nach dem Erlöschen des Feuers nieder abgeben soll. 



   Bei einem der bekannten Öfen ragt ein mittlerer massiver Kerneinsatz vom Rost bis zur Krone des Aufsatzes. Diese Einrichtung hat den Nachteil, dass der Einsatz einen grossen Teil des nutzbaren 
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 Bei einer andern bekannten Ausführung bleibt zwar der Feuerungsraum frei, doch ist der massive   Speichereinsatz   in einem Luftschaeht angeordnet, der inmitten des Ofenaufsatzes hochsteigt. 
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 Höhe beschränkt bleibt.

   Ferner wird, da zwischen dem Speicherkörper und dem Aussenmantel zwei durch eine Wand getrennte Luftschichten nicht mehr vorhanden sind, ein guter   Wärmeübergang   sowohl beim Speichern   m   ie auch bei der Abgabe der Wärme erzielt, ohne dass der untere Teil des   Speieherkörpers,   der vorteilhaft durch ein Fenster im Aufsatz zu beobachten ist, übermässigen Wärmebeanspruchungen ausgesetzt wird. Auch das Glühen des Mantels des Feuerungsraumes lässt sich durch Beobachtung des Feuers und des Zustandes des unteren Teiles des Speicherkörper und durch entsprechende Regelung des Feuers leicht vermeiden. 



   In der Zeichnung ist ein Ofen nach der Erfindung in beispielsweiser Ausführung dargestellt. 



  Fig. 1 ist eine Vorderansicht, Fig.   2 ein Schnitt nach A-B   der Fig. 3, Fig. 3 ein Schnitt nach C-D der Fig. 2 und Fig 4 ein Schnitt nach E-F der Fig. 2. 



   Der Ofen besteht aus dem Mantel 1, in   m   elchem ein unterer Heizkörper 2 und der Wärmesammler 11 eingelegt sind. Der Rost 4 teilt den Innenraum des Heizkörpers in zwei Teile, den Verbrennungsraum 8 und den unteren als Asehenraum dienenden Teil 9. E er Heizkörper 2 ist mit drei Türen versehen, wovon   5   zum Füllen des Verbrennungsraumes 8 mit Brennstoff, 6 zum   Sehuren   und zum Entnehmen von Schlacke und grösserer Aschenteile und 7 zum Entnehmen durch den Rost   4   gefallener feiner Asche bestimmt ist. 



  Der Ofenmantel ist mit einer   Öffnung 12   versehen, welche mit einem feuerfesten durchsichtigen Stoff, z. B. Glimmer, verdeckt ist, welcher die Beobachtung der Verbrennungsgase   ermöglicht.   Am oberen Ende des Ofens ist der Ansatz für den Rauchabzug vorgesehen. Der Wärmesammler 11 ist derart ausgeführt, dass seine Eeken bis an den Ofenmantel 7 (Fig. 3) reichen, um jede Verschiebung zu verhindern. 



  Die im Wärmesammler eingeschlossene Luft kann durch einen kleinen Kanal 16 mit der Aussenluft in Verbindung stehen, um sieh durch die Wärme ausdehnen zu   können. Der Wärmesammler H wird   von unten und an den Seitenwänden erwärmt und gibt beim Heizen des Ofens seine Wärme wieder dem Mantel 1 ab, NE elcher demnach oben und unten sowie um den Verbrennungsraum herum   gleichmässig   wärmt. Nach dem Verbrennen des Brennstoffes w ird diese Wärme durch Strahlung vom Sammler 11 dem Ofenmantel 7 mitgeteilt.

   Die untere Wand des Sammlerkörpers verhindert ein allzu schnelles Abkühlen des Ver- 

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 brennungsraumes   8,   welcher anfangs vollends mit Brennstoff angefüllt ist und dadurch die vollkommene Verbrennung der Gase ermöglicht, indem der durch Abbrennen des Brennstoffes freigewordene Verbrennungsraum Luft nachsaugt und diese eine vollkommene Verbrennung ermöglicht. Die Verbrennung erfolgt dabei langsam und vollständig, es bilden sich keine Funken, weil gegebenenfalls abgelöste Brennstoffteilchen einen zackigen Kanal durchströmen müssen, bevor sie den Ofen verlassen.

   Das Regulieren des Ofens geschieht auf bekannte Art mittels Schieber   15   der Aschentüre 7, wobei die Verbrennungsgase durch ein im oberen Teile über dem Verbrennungsraum angebrachtes aus Glimmer hergestelltes   Guckloch   beobachtet werden. Es genügt, zu Anfang den Luftstrom zu regulieren, eine weitere Bedienung ist nicht notwendig. 



   Der Ofen nach der Erfindung kann sowohl mit einem Metallmantel als auch mit einem aus einem schlechten Wärmeleiter hergestellten Mantel versehen sein und hat den Vorteil der Brennstoffersparnis, der von Rauch und lästigen Gasen freien Verbrennung, liefert Dauerwärme längere Zeit nach Abbrennen des Brennstoffes und erfordert während des Brennens keinerlei Bedienung.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Ofen mit einem als Wärmespeicher dienenden Hohlkörpereinsatz aus feuerfestem Material, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper (13) bis auf eine kleine Öffnung (16), die ein Ausströmen der im Hohlkörper eingeschlossenen Luft bei Ausdehnung derselben nach aussen gestattet, nach allen Seiten geschlossen ist und dass seine Bodenwand bis auf die seitlichen Abzugskanäle die Feuerung nach oben abgrenzt. EMI2.1
AT128961D 1930-01-02 1930-12-18 Ofen mit einem als Wärmespeicher dienenden Hohlkörpereinsatz. AT128961B (de)

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