AT128768B - Verfahren zur Herstellung einer Schweiß- oder Lötverbindung zwischen ebenen oder leicht gewölbten Doppelwänden. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Schweiß- oder Lötverbindung zwischen ebenen oder leicht gewölbten Doppelwänden.

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AT128768B
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Richard Samesreuther
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Richard Samesreuther
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  Verfahren zur Herstellung einer   Schweiss. oder Lötverbindung zwischen   ebenen oder leicht gewölbten
Doppelwänden. 



   Sollen ebene oder leicht gewölbte Flächen mit Doppelmantel versehen werden, z.   B. Trocken-   platten für   Vakuumsehränke,   so werden die beiden Bleche, aus denen die Trockenplatte besteht, mit Stehbolzen in bestimmten Abständen versehen. Die Stehbolzen werden meist mit Gewinde versehen und ausserdem vernietet. Bei zu schwachen Blechen benutzt man einfache Nietverbindungen unter Einfügung von Distanzeisen. Der Raum, der durch den Abstand der Platten entsteht, wird durch die Distanzeisen in Abteilungen unterteilt, so dass dem Dampf oder dem heissen Wasser ein bestimmter Weg vorgeschrieben wird. Werden Stehbolzen eingezogen, so werden die Unterteilungsleisten mit den Stehbolzen mitgefasst. 



   Die bisher bekannten Ausführungen haben den Nachteil, dass die mechanischen Verbindungsstellen durch Wärmespannung und Korrosionen undicht werden und dass das Wasser in das zu trocknende Gut oder in die zu verdampfende Schmelze gelangt. Dies kann zu Reaktionen führen, die das Produkt unbrauchbar machen. 



   Diese Mängel werden erfindungsgemäss in der Weise beseitigt, dass die   Schweiss- oder Lötverbindung   zwischen ebenen oder leicht gewölbten Doppelwänden durch Durchbrechungen hindurch ausgeführt wird, die in den Ausbeulungen einer der zu verbindenden Platten angebracht sind, wobei die Ausbeulungen in ihrer Höhe dem Abstand der beiden Platten entsprechen. Dabei erhält die Platte, welche mit trichterförmigen Ausbeulungen versehen ist, in der Mitte dieser Ausbeulungen genügend grosse Durchbrechungen, durch die hindurch die   Verschweissung   oder Verlötung stattfindet. Eine derartige Verbindung hat ausser der Beseitigung ungünstiger Spannungen in den zu verbindenden Teilen den grossen Vorteil, dass die Innenhaut der undurchbrochenen Platte vollkommen unberührt bleibt, so dass die besonderen Vorzüge der Walzhaut voll erhalten bleiben.

   Die Herstellung edelplattierter Flächen kann erfolgen, ohne dass die edelplattierte Seite durch die   Schweissung   chemisch verändert würde. 



   Die Zeichnung stellt einen Schnitt durch eine derartige Verbindungsstelle dar. Die Platte   A   stellt die innere undurchbrochene Platte dar. Die äussere Platte B ist bei D   durchgebeult. Der Lochdurch-   messer E ist so gross, wie der errechnete Stehbolzendurchmesser sein müsste. Die Verbindung beider Platten wird nun hergestellt, indem dieses Loch mit dem   Schweiss-oder Lötmaterial ausgefüllt   wird, \\ elehes den Rand der Bohrung noch überragt und zweckmässig in einer einem   Nietkopf angeglichenen   Form ausgeführt wird. 



   Es ist klar, dass die Art der Durchbeulung D grundsätzlich beliebig sein und vor allem auch irgend- 
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   vA   erden, dass sie genügend widerstandsfähig ist und die in Frage stehenden Spannungen aufnehmen kann. 



  Je nach der Beanspruchung wird man z. B. auch durch die Formgebung in der Beulung das Auftreten besonderer Spannungen vermeiden können, während man für die Verbindung andere Spannungen, die günstiger erscheinen (Zugbeanspruchungen), stärker zur Wirkung kommen lassen kann. Die Führungsleisten sind bequem mit dem gleichen Material in geringer Wandstärke   anzuschweissen.   



   Die besonderen Vorteile der Erfindung liegen in der erheblichen Materialersparnis (Distanzeisen und Stehbolzen) und der spannungslosen Verbindung der beiden Platten ; sodann entfallen die mechanischen Verbindungsstellen, und die Herstellung der Gesamtplatten wird dadurch besonders erleichtert, dass die Ränder der Platten bequem abgebogen und einfach   verschweisst   werden können. 

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   Der Zusammenbau der Platten wird dadurch besonders erleichtert, dass nur eine der beiden Platten mit Löchern versehen werden muss und dass die   Schweissung   an der Stelle erfolgen kann, an der die Durchbrechung vorhanden ist. Dadurch werden alle Pressarbeiten zwischen den beiden Platten bzw. bei den früheren Ausführungsformen bei den Bohrungen der beiden Platten vermieden und vor allen Dingen die bei der Verbindung der Platten sonst infolge der Bohrungsdifferenzen entstehenden Eigenspannungen vollkommen vermieden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung einer Schweiss- oder Lötverbindung zwischen ebenen oder leicht gewölbten Doppelwänden, wobei eine der Wände an den Verbindungsstellen bis zur andern Wandung reichende Ausbeulungen besitzt, an denen beide Wände miteinander verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, dass in den Ausbeulungen (D), die an der einen Wand (B) angebracht sind, Durchbrechungen (E) vorgesehen und in bekannter Weise durch diese Durchbrechungen hindurch beide Wände (A, B) miteinander durch ein Zusatzmetall oder Lot verbunden werden. EMI2.1
AT128768D 1929-10-08 1930-09-24 Verfahren zur Herstellung einer Schweiß- oder Lötverbindung zwischen ebenen oder leicht gewölbten Doppelwänden. AT128768B (de)

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