AT128720B - Anordnung zum Schutz elektrischer Maschinen gegen das Eindringen schädlicher Gase oder Dämpfe. - Google Patents

Anordnung zum Schutz elektrischer Maschinen gegen das Eindringen schädlicher Gase oder Dämpfe.

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AT128720B
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Albrecht Dipl Ing Werren
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Siemens Ag
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  Anordnung zum Schutz elektrischer Maschinen gegen das Eindringen schädlicher Gase oder Dämpfe. 
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     Erfindungsgemäss wird-zum. Ausgleich   der Druckdifferenzen zwischen dem Innern der Maschinen und der Aussenluft bzw. zum Ausgleich von   Volumenänderungen   der im Innern der Gehäuse befindlichen Luft ein   Druckausgleichsbehälter   grossen Querschnittes vorgesehen, mit dem sowohl Innen-wie Aussenraum der Maschine in Verbindung stehen. Die Erfindung vermeidet die kostspieligen Öldiehtungen und erreicht trotzdem, dass die normale Kapselung genügend dicht ist.

   Sobald im Innenraum der Maschinen   grössere   Volumenänderungen auftreten, die zu entsprechenden Druckdifferenzen und damit bei Nichtanwendung der Erfindung das Eindringen grosser Gasmengen pro Zeiteinheit zur Folge haben würden, sorgt der Ausgleichsbehälter dafür, dass nur so geringe Druckdifferenzen entstehen, dass keine Gefahr mehr für die Maschine besteht. Wegen des gemäss der Erfindung vorgesehenen grossen Durchmessers des Ausgleiehsbehälters können grosse Volumenänderungen zugelassen werden, ohne dass unzulässig grosse Druckdifferenzen auftreten. 



   In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. 



   Fig. 1 zeigt einen Motor, bei der der   Ausgleichsbehälter unterhalb   des   Maschinengehäuses   ange- ordnet und mit diesem unmittelbar verbunden ist. 1 ist das Gefäss zur Aufnahme der Flüssigkeit, z. B. 



   Öl. Durch die Wand 2, die bis in die Nähe des Gefässbodens reicht, wird der Behälter in zwei Kammern unterteilt. Die Verbindung mit dem Innenraum der Maschine wird durch eine Öffnung 3, die Verbindung mit dem Aussenraum durch eine : Öffnung 4 hergestellt. 



   Fig. 2 zeigt eine ähnliche Anordnung, jedoch ist hier der Flüssigkeitsbehälter durch die Wand 2 in   zwei übereinander liegende Kammern   geteilt ; die untere Kammer steht wiederum durch eine Öffnung 3 mit dem Innern des Motors, die obere Kammer durch eine Öffnung 4 mit der Aussenluft in Verbindung. 
 EMI2.1 
 er kann auch getrennt vom Motor aufgestellt werden. Es muss nur dafür gesorgt werden. dass der Ausgleichs- behälter einen genügend grossen Querschnitt hat und dass Innen-und Aussenraum durch die Behälter- flüssigkeit voneinander getrennt sind. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : l. Schutzanordnung für elektrische Maschinen und Apparate, bei denen innerhalb und ausserhalb des   Maschinen-und Apparatengehäuses   ein gasförmiges Medium vorhanden ist und die nicht absolut gasdicht, sondern derart gekapselt sind, dass nur bei verhältnismässig grossen Druckdifferenzen zwischen
Innen-und Aussenraum grössere Gasmengen pro- Zeiteinheit in das Gehäuse bzw. aus dem Gehäuse nach aussen dringen können, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vermeidung grosser Druckdifferenzen zwischen dem Innern der Gehäuse und der Aussenluft das Innere der Gehäuse mit einem mit   Flüssigkeit gefüllten  
Druckausgleichsbehälter grossen Querschnittes in Verbindung steht.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar an dem Maschinen- oder Apparatengehäuse, zweckmässig unterhalb desselben, ein durch eine Scheidewand in zwei Kammern geteilter Flüssigkeitsbehälter angeordnet ist und dass die eine Kammer mit der Aussenluft, die andere mit dem Innenraum der Maschine bzw. des Apparates in Verbindung steht.
    3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der an die Maschine angeschlossene Flüssigkeitsbehälter durch eine waagrechte Wand in zwei übereinander liegende Kammern unterteilt ist.
    4. Anordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgleichsbehälter getrennt I von den zu schützenden Maschinen bzw. Apparaten aufgestellt ist. EMI2.2
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