AT128333B - Elektrisch beheizter Salzbadofen. - Google Patents

Elektrisch beheizter Salzbadofen.

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AT128333B
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AT
Austria
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salt bath
electrodes
electrically heated
heated salt
bath oven
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Inventor
Johann Schnepf
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Siemens Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D1/00General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
    • C21D1/34Methods of heating
    • C21D1/44Methods of heating in heat-treatment baths
    • C21D1/46Salt baths

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Description


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  Elektrisch beheizter   Salzbadofen.   



   Bei den bekannten, vornehmlich zum Härten und Anlassen von Stählen dienenden Salzbadöfen wird das Salzbad während des Betriebes dadurch schmelzflüssig erhalten, dass in die Salzmasse selbst, die in geschmolzenem Zustande ein Leiter der Elektrizität ist, mittels eingetauchter, am Trog des Salzbades befestigter Elektroden Strom eingeführt wird. Diese einfache Anordnung reicht aber nicht aus, die Salzbadöfen auch in Betrieb zu setzen, weil die Salzmasse bei der Abkühlung und Erstarrung ihr elektrisches Leitvermögen verliert. Es ist darum notwendig, besondere Vorkehrungen zu treffen, um der Salzmasse anfänglich die erforderliche Schmelzwärme zuzuführen.

   Man hat vorgeschlagen, für dieses Anheizen Widerstandsheizkörper zu verwenden, die entweder jedesmal nach Beendigung des Betriebes in die noch flüssige Salzmasse eingebracht und während des Betriebes herausgenommen werden oder auch während des Betriebes in der Salzmasse belassen werden. Nach der Erfindung werden die Widerstandsheizkörper für das Anlassen und die Elektroden für den Betrieb vereinigt, indem die Elektroden so gestaltet und schaltbar sind, dass sie auch als Widerstandsheizkörper dienen können. 



   Auf der Zeichnung sind in schematischer Weise zwei Ausführungsbeispiele von erfindungsgemäss   ausgeführten Salzbadöfen veranschaulicht. Beide sind mit zylindrischen Trögen für das Salzbad ausgeführt und für den Anschluss an ein Drehstromnetz bestimmt. Fig. 1 ist der Grundriss und Fig. 2 die   Trogwandabwicklung eines Ofens, dessen Elektroden aus U-förmig gefalteten Blechstreifen bestehen und für das Anheizen durch eine auf der Trogwand   angebrachte Schalteinrihtung   zu einem in Stern geschalteten System von   Widerstandsheizkörpern zusammengeschlossen   werden können. Fig. 3 ist 
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   In beiden Fällen ist die Schalteinrichtung so beschaffen, dass während des Betriebes die beiden oberen Enden jeder U-förmigen bzw. die drei oberen Enden jeder W-förmigen Elektrode durch gutleitende Brücken an die Zuleitung zur Elektrode angeschlossen werden können. 



   In Fig. 1 und 2 ist 10 der Boden und 11 die Wand des Troges, der aus einem hitzebeständigen, die Wärme schlecht, den elektrischen Strom nicht leitenden Baustoff hergestellt ist. Die Beschaffenheit der drei untereinander gleichen Elektroden 12, 13, 14 soll an der Elektrode 12 beschrieben werden : Die Elektrode besteht aus einem Blechstreifen, der zweimal (bei   115   und   16)   im Winkel umgebogen ist. An seinen oberen Enden sind die klammerartigen Teile 17, 18 in Schuhe, die durch Umbiegen der Ecken 19 gebildet sind, eingelötet. Die Klammern 17, 18, die über den Rand des Troges greifen, halten die 
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 Laschen aus gutleitendem Material schwenkbar gelagert. Von den beiden, zu einer Elektrode gehörigen Laschen ist die eine mit 26, die andere mit 27 bezeichnet.

   Die Laschen 26 dienen dazu, während des Betriebes leitende Verbindungen zwischen den oberen Enden jeder Elektrode herzustellen und dadurch eine gleichmässige Strombelastung der beiden   Sehenkel   jeder Elektrode herbeizuführen. Die Laschen 27 werden beim Anheizen dazu benutzt, die Klammern 17, 22,24 mit den Klemmen 28 des leitenden 

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 Ringes 29 zu verbinden, der auf der Aussenseite der Trogwand gelagert ist. Durch diese Verbindung werden die Elektroden   12, 13, 14 als Widerstandsheizkörper in Stern geschaltet.   Vor Herstellung dieser Verbindung müssen natürlich die Laschen 26 gelöst und ausgeschwenkt sein. 



   Bei der durch die Fig. 3 und 4 veranschaulichten   Ausführungsform   besteht jede der drei Elektroden 30, 31, 32 aus einem Blech, das, wie für die Elektrode 30 angegeben ist, durch die beiden Schlitze 33 und 34 von obenher und durch den dazwischenliegenden Schlitz 35 von untenher in ein dem Buchstaben W ähnliches Gebilde verwandelt, mit den umgebogenen oberen Enden 36,37, 38 über den Trogrand gehängt und unten durch Haken 39 an der Trogwand gehalten ist. 



   Die nur schematisch dargestellte Schalteinrichtung ist hier nach Art eines   Kontrollers   ausgeführt und vom Ofen getrennt angeordnet. Das Schaltbild lässt erkennen, dass bei Stellung   I   der Schaltwalze der Ofen abgeschaltet, bei Stellung   II   die Elektroden zu einem in Dreieck geschalteten System von Widerstandsheizkörpern zusammengeschlossen, bei Stellung III die Elektroden für den Betrieb geschaltet und je mit ihren drei oberen Enden an die vom Netz kommende Leitung angeschlossen sind. 



   Bei dieser Anordnung sind Fehlschaltungen ausgeschlossen, die bei der Anordnung gemäss Fig. 1 und 2 noch vorkommen können.   Selbstverständlich kann   aber auch eine Anordnung dieser Art durch geeignete Kupplung der Schaltglieder so ausgeführt werden, dass Fehlschaltungen vermieden werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrisch beheizter Salzbadofen, dadurch gekennzeichnet, dass die während des Betriebes zur   Einfühnmg   des Stromes in die geschmolzene, elektrisch leitende Salzmasse dienenden Elektroden so gestaltet und schaltbar sind, dass sie für das Anheizen der Salzmasse als Widerstandsheizkörper an die Stromquelle angeschlossen werden können.

Claims (1)

  1. 2. Salzbadofen nach Anspruch 1 mit drei Elektroden, die während des Betriebes einpolig an die drei Leitungen eines Drehstromnetzes angeschlossen sind, gekennzeichnet durch eine aus schwenkbaren Laschen (26, 27) bestehende Schalteinrichtung, durch, die die U-förmig oder W-förmig gestalteten Elektroden beim Anheizen zu einem in Stern-oder Dreieckschaltung an dem Drehstromnetz liegenden System von Widerstandsheizkörpern zusammengeschlossen werden. EMI2.1
AT128333D 1929-08-09 1930-08-06 Elektrisch beheizter Salzbadofen. AT128333B (de)

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CH148618A (de) 1931-07-31

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