AT128229B - Drehschalter. - Google Patents

Drehschalter.

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AT128229B
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Ernst Mate
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Ernst Mate
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Drehschalter. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Drehschalter, bei welchem die hochkant stehenden Kontaktfedern in Ausnehmungen des Sockels versenkt sind. Gemäss der Erfindung sind diese Ausnehmungen durch am Sockel befestigte   Plättchen   abgedeckt, welche an der Oberseite die Leitungsanschlüsse tragen. Diese sind sonach leicht zugänglich und in ihrer Ausbildung völlig unabhängig von der Feder. Diese   Deckplättchen   sind vorteilhaft derart verlegt, dass ihre Oberfläche mit der Oberfläche des Sockelkörpers in einer Ebene abschliesst.

   Die in diesen   Deckplättchen   vorgesehenen Bohrungen für die Klemmschrauben sind derart angeordnet, dass das auf der Unterseite des   Deckplättchens   vortretende freie Ende der Klemmschraube für die Zuleitung in den von der etwa kreisförmig gebogenen Kontaktfeder umschlossenen, zylindrischen Raum hineinragt. Auf diese Weise kann der elektrische Anschluss bei geringstem Raumbedarf völlig von der mechanischen Befestigung der Feder und des   Plättchens   getrennt werden. Das freie Ende der Klemmschraube bildet überdies einen Schutz gegen gewaltsame Deformationen der Feder bei etwaiger unsachgemässer Behandlung des Schalters. 



   Wegen der geforderten Elastizität der Kontaktfeder ist man in der Stärke des Materials, aus welchem sie hergestellt wird, beschränkt, während die   Rücksiehtnahme   auf die Erwärmung der Kontaktfeder bei etwaiger Überlastung des Schalters im Gegenteil eine möglichst reichliche Bemessung ihres Querschnittes fordert. Was in mechanischer Beziehung sohin von Vorteil ist, ist für die elektrischen Verhältnisse von Nachteil und umgekehrt. Bei vorliegender Erfindung wird dies dadurch vermieden, dass der an den Schleifkontakt   anschliessende   Teil der Kontaktfeder dadurch als Stromabnehmer dient, dass er mit dem   Abdeckplättchen   in ständiger leitender Berührung steht. Auf diese Weise wird zu dem Stromweg durch die Feder ein Nebenschluss geschaffen und deren elektrische Belastungsfähigkeit gesteigert.

   Bei entsprechend grosser Bemessung der Oberfläche des Stromabnehmers wird die Feder als Stromweg überhaupt entbehrlich und kann sodann vorteilhaft aus schlechter leitendem, dafür aber hinsichtlich Elastizität und Dauerhaftigkeit überlegenem Material, insbesondere Stahl, hergestellt werden. 



   In der Zeichnung zeigt Fig. 1 den Sockel eines erfindungsgemäss ausgebildeten Schalters in Draufsicht, wobei in der linken Hälfte der Figur das   Abdeckplättchen   fortgelassen ist ; Fig. 2 zeigt den Sockel im Schnitt   A-O-B   ; Fig. 3 und 4 sind Schaubilder der Kontaktfeder des   Abdeckplättchens   und Fig. 5 stellt eine Ausführungsform mit Stahlfeder dar. 



   Nach Fig. 1 und 3 ist die Kontaktfeder aus einem entsprechend geformten   Blechstückchen   so zurechtgebogen, dass sich an den aufrechtstehenden etwa kreisförmig gebogenen Schenkel   1,   den eigentlich federnden Teil, beiderseits je ein waagrechter Lappen   anschliesst.   Der innere Lappen 2 trägt den nach abwärts gebogenen Schleifkontakt   3,   während der äussere Lappen 4 mit einem Loch 5 versehen ist. 



   Je nachdem, ob der Schalter als Ausschalter, Serien-oder Wechselschalter ausgebildet wird, werden in nur zwei oder in alle vier Ausnehmungen 6 des Sockels 7 solche Federn eingesetzt, ein gemäss Fig. 4 ausgebildetes   Abdeckplättchen   8 darübergelegt und mittels einer Befestigungsschraube 9, welche von unten her durch eine Bohrung des Sockels sowie durch das Loch 5 der Kontaktfeder gesteckt wird, festgezogen. Die Klemmschraube 10 ragt sodann mit ihrem freien Ende in den vom Federschenkel 1 umschlossenen zylindrischen Raum 11. Während also eine Deformierung der Feder nach aussen durch die Form der Ausnehmung 6 verhindert wird, verbietet die Schraube 10 eine solche nach innen. Von der Oberfläche des Sockels ragen lediglich die Köpfe 12 der Schrauben 10 sowie die in bekannter Weise aufgebogenen Führungsnasen 13 empor.

   Die für den gestrichelt angedeuteten Schaltstern vorgesehene Vertiefung 14 in der Mitte des Sockels ist gleichfalls genügend gross, um dessen völliges Versenken unter die   Sockeloberfläche   zu ermöglichen. 

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     'Die Oberfläche des. Lappens   befindet sich, wie ersichtlich, in ständiger leitender Berührung mit der Unterseite des   Plättchens     8 ;   so dass an dieser Stelle ein Teil des Stromes unter Umgehung des federnden Schenkels 1 unmittelbar vom Schleifkontakt in das   Deckplättehen   8 übertreten kann. Diese Anordnung erweist sich auch in mechanischer Beziehung als vorteilhaft, da hiedurch die Feder eine zwangläufige seitliche Führung erhält. 



   In Fig. 5 werden Stromabnehmer 2 und Schleifkontakt 3 von einer Stahlfeder 15 getragen. Diese ist an ihrem andern Ende zusammengerollt und stützt sich gegen einen Vorsprung 16 des Sockels. Statt dessen könnte die Feder beispielsweise auch einfach in einem Schlitz des Sockels eingespannt sein. Im einen wie im andern Falle bleibt die Stahlfeder   stronilos   und der Stromfluss erfolgt allein von dem Stromabnehmer 2 in das   Plättchen   8. 



   Bei der Ausbildung der Stahlfeder gemäss der Zeichnung ragt die Klemmschraube 10 wieder in den von dem eingerollten Federende umschlossenen Raum 11 hinein. 
 EMI2.1 
 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Drehschalter mit in Ausnehmungen des Sockels versenkten hochkant stehenden Kontaktfedern, dadurch gekennzeichnet, dass diese Ausnehmungen   (6)   durch am Sockel   (7)   befestigte und die Leitungsanschlüsse tragende   Plättchen     (8)   abgedeckt werden, deren Oberfläche vorteilhaft mit der Oberfläche des   Sockelkörpers   in einer Ebene zu liegen kommt.

Claims (1)

  1. 2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der an den Schleifkontakt anschliessende Teil der Kontaktfeder zum Stromabnehmer ausgebildet ist, indem er mit dem Deck- plättchen in ständiger Berührung steht, während der verbleibende Teil der Feder nur von einem Teil des Stromes durehflossen oder stromlos ist.
    3. Schalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktfeder etwa die Form eines aufweist, welcher die Ausnehmung (6) im Sockel vorteilhaft derart angepasst ist, dass die Rundung des 9 mit dem grössten Teil ihres Umfanges ohne Spiel an der senkrechten Wand der Ausnehmung anliegt, und von der Oberkante der Kontaktfeder an einem Ende der den Schleifkontakt (3) tragende Stromabnehmer (2) und am andern Ende ein Befestigungslappen (4) abgebogen sind.
    4. Schalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Stromabnehmer und Schleifkontakt von einer Feder (15) aus einem Material hoher Elastizität getragen werden (Fig. 5).
    5. Schalter nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmschraube (10) in dem Deckplättchen (8) von einer Bohrung aufgenommen wird, welche oberhalb des von dem etwa kreisförmig gebogenen Teil der (Kontakt-) Feder gebildeten zylindrischen Raumes (11) vorgesehen ist. EMI2.2
AT128229D 1931-04-30 1931-04-30 Drehschalter. AT128229B (de)

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