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Die Erfindung betrifft einen elektrischen Umschalter mit einer Befestigungsplatte, die in auf einem
Kreisbogen unter gleichen gegenseitigen Winkelabständen angeordneten Durchgängen mit einem eingetieften
Ringbund Nietkontakte mit Anschlussfahnen aufnimmt, und mit einem an der Befestigungsplatte um das
Zentrum des genannten Kreisbogens drehbar gehaltenen Schaltknopf, der Kontaktbrücken mit jeweils zwei
Kontaktköpfen in einfachem oder mehrfachem Winkelabstand der Nietkontakte aufnimmt.
Ein derartiger elektrischer Umschalter ist in der deutschen Patentschrift Nr. 2130227 beschrieben.
Aufgabe der Erfindung ist eine Verbesserung dieses Umschalters hinsichtlich der Kontaktgabe der
Nietkontakte.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dass die Nietkontakte als Napfnieten ausgebildet sind, deren Napfboden als Kontaktfläche dient und jeweils mit einem Falzrand in dem Ringbund des betreffenden Durchganges liegt.
Der Napfboden des Nietkontaktes bietet einen vergleichsweise grossen Flächenbereich, innerhalb dessen eine Kontaktgabe zu der Kontaktbrücke möglich ist. Dadurch wird der übergangswiderstand verkleinert und die
Schaltsicherheit erhöht. Ausserdem schliesst der geschlossene Napfboden des Nietkontaktes den
Schalterinnenraum ab, so dass ein Eindringen von Lötmittel ausgeschlossen ist.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert, in denen darstellen : Fig. 1 den Umschalter im Grundriss mit hälftig weggebrochene Schaltknopf, Fig. 2 einen Aufriss zu
Fig. l, teilweise nach der Linie II-II geschnitten, Fig. 3 eine Unteransicht zu Fig. l und Fig. 4 einen vergrösserten
Teilschnitt, der etwa dem mittleren Teil der Fig. 2 entspricht.
Der in den Zeichnungen dargestellte Umschalter umfasst eine Befestigungsplatte --1-- mit auf einem
Kreisbogen angeordneten Nietkontakten --2- und einen Schaltknopf --3--, der an der Befestigungsplatte --1-- im Zentrum des genannten Kreisbogens durch einen druckknopfartigen stift --4-- gehalten ist.
Auf dem genannten Kreisbogen sind Durchgänge --5-- angeordnet, die im Ausführungsbeispiel in zwei
Vierergruppen mit einem gegenseitigen Winkelabstand von jeweils 300 angeordnet sind. Zwischen den beiden
Gruppen befinden sich jeweils zwei Leerstellen, die durch Ausnehmungen --6-- markiert sind. Auf der dem Schaltknopf --3-- zugewandten Seite der Befestigungsplatte --1-- besitzen die Durchgänge --5-- jeweils einen eingetieften Ringbund--7--, vgl. insbesondere Fig. 4. Auf der gegenüberliegenden Seite der
Befestigungsplatte sind Isolierstege --8-- geformt, die die Bereiche der verschiedenen Durchgänge 5 gegeneinander abtrennen.
Ausserdem besitzt die Befestigungsplatte-1--zwei Durchgange-9-fur die Befestigung an einer Geräteplatte. Auf der dem Schaltknopf --3- zugewandten Seite befinden sich auf dem genannten Kreisbogen jeweils zwischen zwei benachbarten Durchgängen --5-- Gleithöcker --10-- mit einem scharfkantig ausgebildeten ScheiteL Am Umfang der Befestigungsplatte --1-- befindet. sich eine Anzeigekerbe
Jeder Durchgang --5-- nimmt einen Nietkontakt-2--auf. Der Nietkontakt-2-besitzt einen Napfniet--12--, dessen Napfboden --21-- als Kontaktfläche dient und jeweils mit einem Falzrand --22-- in den Ringbund --7-- eingreift.
An den Napfniet-12--schliesst sich einstückig eine Anschlussfahne --13-- an. In den Zeichnungen sind Lötfahnen dargestellt, man kann jedoch auch Quetschfahnen vorsehen.
Der Schaltknopf --3-- besitzt mehrere Kammern --14--, die auf einem Kreisbogen angeordnet sind, dessen Durchmesser demjenigen des Kreisbogens, der die Durchgänge --5-- verbindet, gleich ist. Jede Kammer - 14-- nimmt eine etwa w-förmige Kontaktbrücke --15-- aus einem Federdraht auf, die durch eine Druckfeder--16--vorgespannt ist. Die Druckfeder -16- stützt sich an einer Aufnahme --23-- des Schaltknopfes --3--ab. Jede Kontaktbrücke --15-- besitzt zwei Kontaktköpfe-17--, vgl. Fig. 4.
In einer jeden Schaltstellung sitzen die Kontaktköpfe --17-- auf dem jeweiligen Napfboden --21-- eines Nietkontaktes --2-- auf. Die Druckfeder --16-- stützt sich am Scheitel --24-- der jeweiligen Kontaktbrücke --15-- ab.
Ein solcher Umschalter wird insbesondere als Spannungswählschalter benutzt. In einer jeden Kontaktstellung, die durch nicht dargestellte Anzeigemarken auf dem Schaltknopf in Verbindung mit der Anzeigekerbe-11--angezeigt wird, geben die Kontaktkopfe-17-der Kontaktbrûcken-15-mit den Nietkontakten --2-- Kontakt. Bei der Verstellung des Schaltknopfes --3-- gleiten die Kontaktköpfe --17-- von den Napfböden --21-- herunter und werden von den Gleithëckem--10--angehoben.
Der Innenraum des Umschalters ist durch die Napfböden -21-- abgeschlossen, so dass kein Lötmittel in den Innenraum einfliessen kann. Auch andere korrodierende Mittel sind vom Innenraum des Umschalters ferngehalten.
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