AT128120B - Schallisolierende Zwischenlage für Decken und Wände. - Google Patents

Schallisolierende Zwischenlage für Decken und Wände.

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AT128120B
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Richard Doorentz
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Richard Doorentz
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  Schallisolierende Zwischenlage für Decken und Wände. 



   Die Verwendung von schallisolierenden Einlagen, bestehend aus einzelnen Pappeneinlagen, die durch einen Luftspalt voneinander getrennt sind, ist   bekannt. Gemäss   der Erfindung ist zwischen den Pappenstreifen ein Netz oder Gewebe, vorzugsweise aus Textilfasern od. dgl., angeordnet, das die beiden Pappenlagen derart voneinander in Abstand hält, dass eine sehr grosse Anzahl von sehr kleinen Lufträumen entsteht. Man hat zur Schallisolierung schon möglichst dünne Luftzwischenschichten angewendet, aber nicht so feine Spalte in so grosser Anzahl, wie die Erfindung sie benutzt. Die Zwischenräume sind beim Erfindungsgegenstande so klein, dass das Entstehen von Resonanzwirkungen möglichst verhindert wird. Die Grösse des Abstandes zwischen den Pappenlagen wird in erster Linie von den Kreuzungspunkten oder Knoten des Netzwerkes bestimmt.

   Die ausserordentlich grosse Zahl dieser Knoten oder Kreuzungspunkte liefert auch eine sehr grosse Anzahl von Stützpunkte zwischen den Pappenlagen, wodurch auch die äusseren Belastungen sehr gleichmässig übertragen werden. 



   Durch das Netzwerk wird die schalldämpfende Zwischenschicht in eine sehr grosse Zahl von sehr kleinen Feldern geteilt. Bei 5   MMK.   Maschenweite entfallen beispielsweise auf 1   m2   gegen 40.000 Maschen oder Felder. In diesen Feldern sind nur geringe Schallschwingungen möglich, so dass die ankommenden Schallwellen eine sehr weitgehende Abschwächung erfahren. 



  Bei dieser Anordnung der Lufträume können sich diese abgeschwächten Schwingungen überdies nur noch im Bereiche der Knoten geringfügig übertragen. Es kann die Zwischenlage auch dadurch verstärkt werden, dass man drei Pappenlagen mit zwei Geweben oder etwa vier Pappen mit drei Geweben usw. anwendet. 



   In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 



   In Fig. 1 befindet sich zwischen den beiden Hälften 7,7 der senkrechten Wand eine Schallisolierung gemäss der Erfindung, bestehend aus den beiden Pappen 1 (z. B. Rohpappen) und dem dazwischen liegenden Gewebe oder Netzwerk 2. Die Zeichnung gibt die Zusammensetzung der Isolierung natürlich nur schematisch an. In Wirklichkeit legen sich die beiden Pappen 1 unmittelbar an das Gewebe 2. Auf der Tragdecke 4 liegt in Fig. 1 zunächst die gewöhnliche untere Pappe   J'der Schallisolierung.   Auf sie folgt das Gewebe 2. Soweit nun aber der Feuchtigkeitseinfluss der senkrechten Wand 7 reicht, ist auf das Gewebe 2 eine Bitumenpappe 6 gelegt.

   Rechts von der senkrechten Wand, wo der Fussbodenestrich 3 beginnt, liegt oberhalb des Gewebes wieder eine Pappe   1,   welche ebenso wie die untere Pappe 1 Rohpappe oder Filzpappe od. dgl. sein kann, weil der Estrich 3 in Fig. 1 aus Hartasphalt hergestellt ist. 



  In Fig. 2 ist die senkrechte Wand ebenso hergestellt wie in Fig. 1. Dagegen folgen auf der Tragdecke 4 von unten her aufeinander : eine Rohpappe oder Filzpappe 1, das Gewebe oder Netzwerk 2 aus Textilfasern und eine durchgehende Bitumenpappe 6 als die drei Schichten, welche die Schallisolierung bilden. Die Bitumenpappe 6 geht hier deshalb über die ganze Decke 4 hinweg, weil über der Schallisolierung ein Nassestrich, beispielsweise ein Zementoder Gipsestrich, aufgebracht ist. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Schallisolierende Zwischenlage für Decken und Wände aus zwei oder mehr Pappeneinlagen, die durch einen Luftspalt voneinander getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die aufeinander- <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 gehalten sind, dass eine möglichst grosse Anzahl sehr kleiner Lufträume zwischen den Pappen einlagen vorhanden ist. EMI2.2
AT128120D 1930-06-05 1930-10-06 Schallisolierende Zwischenlage für Decken und Wände. AT128120B (de)

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