AT127777B - Verfahren zur Herstellung von Malerei und Zeichnungen auf Porzellan, Terrakotta, Glas, emailliertem Metall oder einer andern geeigneten Fläche. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Malerei und Zeichnungen auf Porzellan, Terrakotta, Glas, emailliertem Metall oder einer andern geeigneten Fläche.

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Rolf Hubert Schlindenbuch
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Rolf Hubert Schlindenbuch
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  Verfahren zur Herstellung von Malerei und Zeichnungen auf Porzellan, Terrakotta, Glas, email- liertem Metall oder einer andern geeigneten Fläche. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Anfertigung von Malerei und Zeichnungen auf Porzellan, Terrakotta, Glas, emailliertem Metall oder auf einer andern geeigneten Fläche. 



   Die bisher geübten   Malertechniken   sind bestrebt, das Gemälde, Aquarell oder kombinierte Zeichnungen mittels Pinsels festzuhalten. In der Reproduktion gelangen photochemische oder Gelatinedruckverfahren zur Anwendung. Der bisherige Arbeitsvorgang bei der Erzeugung war aus dem Hell ins Dunkel bzw. aus Weiss in Farbe. 



   Bei dieser Erfindung wird auf die bisherige Ausführung des Grundgefüges mittels eines Pinsels grundsätzlich verzichtet. Man arbeitet aus dem Dunkel ins Helle und aus dem Farbigen ins Weisse. 



   Als eines von den Beispielen wird das Verfahren gemäss der Erfindung beim Malen auf Porzellan geschildert. Es wird auf eine beispielsweise weisse glasierte Porzellanplatte, die mit einem Bild oder einer Zeichnung versehen werden soll, z. B. mittels Eintamponierens die Farbe aufgetragen. Die Farbe kann schwarz oder eine andere (ein-oder mehrfarbig) sein. Die Farbe wird demnach im Anfang ganz (schwarz oder dunkel) über die ganze Fläche aufgetragen. Vermittels eines zugespitzten Zedernholzstiftes oder Pause legt man dann die Hauptumrisse des   Bild-oder Zeichnungsentwurfes flüchtig   fest.

   Sodann wird die Farbe von der Fläche saugend und formend mit verschieden geformten, aus Flieder-, Hollunder und Königskerzenmark hergerichteten Stäbchen solange ausgewischt, bis das Gemälde in seinem Grundgefüge in seinen Lichtern, Halbschatten und Schatten ausgeführt ist. Die nachträgliche Arbeit wird nach Bedarf mit flachen Stahlstiften und Zedernholz ausgeführt   (ausgewischt).   Danach wird die Platte mit der noch übrigen daran festhaftenden Farbe getrocknet. Sodann wird das Bild auf die übliche Art ausgeführt oder es werden die Farbe bzw. die Farben erneut, z. B. vermittels Tamponierens aufgetragen und in der obenerwähnten Weise durch Auswischen behandelt. Zur Nacharbeit feiner Details des Kolorits werden fein zugespitzte   Schwämmchen   benutzt.

   Wenn das Bild auf Porzellan ausgeführt wird, muss es nach der Trocknung bei einer geeigneten Temperatur ausgeglüht werden. Falls eine nichtglasierte   Schamott-oder Porzellanfläche   usw. benutzt wird, bleibt das Verfahren und die Arbeitsweise dieselbe. 



   Die so ausgeführte Malerei hat ihren originellen Charakter und unterscheidet sich in ihrer Art beim ersten Blick von den bisherigen Malereien und Zeichnungen, die auf Porzellan oder einem andern Material angefertigt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Malerei und Zeichnungen auf Porzellan, Terrakotta, Glas, emailliertem Metall oder einer andern geeigneten Fläche, dadurch gekennzeichnet, dass auf die ganze Fläche, auf der ein Bild oder eine Zeichnung aufgebracht werden soll, zunächst eine oder auch mehrere Farben aufgetragen werden, worauf diese Farben so ausgewischt werden, dass die Konturen der Zeichnung für die darauffolgende Farbgebung festgelegt werden, wobei die Farbgebung entweder auf bisher bekannte Art, z. B. durch Malen mit Pinsel oder aber durch Auftragen einer bzw. mehrerer Farben über die ganze oder Teile der Fläche erzeugt wird, worauf durch Auswischen die Umrisse des Bildes hergestellt werden. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die flach aufgetragene Farbe aus dem Dunkel ins Helle und aus dem farbigen Ton ins Weisse ausgearbeitet wird.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die auf die Fläche aufgetragene Farbe oder Farben mittels Stäbchen von Pflanzenmark, z. B. Flieder-, Hollunder-bzw.
    Königskerzenmark und ähnlichen oder Stiften aus Zedernholz und flachen Stahlstiften ausgewischt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT127777D 1930-05-17 1931-01-26 Verfahren zur Herstellung von Malerei und Zeichnungen auf Porzellan, Terrakotta, Glas, emailliertem Metall oder einer andern geeigneten Fläche. AT127777B (de)

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