AT127591B - Elektrische Leuchtröhre mit einem unedle Gase nachliefernden Stoffe. - Google Patents

Elektrische Leuchtröhre mit einem unedle Gase nachliefernden Stoffe.

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  Elektrische Leuchtröhre mit einem unedle Gase nachliefernden Stoffe. 



   Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Leuchtröhren, die eine   Füllung'aus unedlen   Gasen, insbesondere Kohlensäure oder Stickstoff, gegebenenfalls im Gemisch mit Edelgasen, besitzen, und bei denen die erforderliche Nachspeisung der unedlen Gase mittels eines bei Erwärmung unedle Gase abspaltenden Stoffes erfolgt, wie etwa Magnesiumkarbonat oder Natriumazid. Zur Erwärmung des Gas nachliefernden Stoffes wird hiebei vielfach eine Heizdrahtwicklung benutzt, die für gewöhnlich ausgeschaltet ist und nur bei Nachlassen des Füllgasdruckes durch ein auf Veränderungen der Stromstärke oder auch Spannung ansprechendes Relais zur Einschaltung kommt. Vorgeschlagen wurde auch schon, die Heizdrahtwicklung unter Fortlassung des Relais ständig mit Strom zu speisen und nur beim Sinken des Füllgasdruckes stärker zu erhitzen.

   Die Heizdrahtwicklung wurde hiebei entweder an einen in Reihe mit der Sekundärspule eines normalen Röhrentransformators geschalteten kleinen Abwärtstransformator oder aber auch unmittelbar an die mittleren, praktisch spannungslosen Windungen der Sekundärspule des normalen Röhrentransformators angeschlossen, also eines Transformators, der übereinandergewickelte Spulen besitzt und dessen Primärspule unter Vorschaltung einer Drosselspule mit Netzleitungen üblicher Spannung verbunden ist. Praktische Bedeutung hat diese ständige Einschaltung der Heizdrahtwicklung bisher jedoch nicht erlangt, weil bei auftretenden Spannungsschwankungen im Netz die Heizdrahtwicklung leicht übermässig erhitzt wurde und dann zu einer übermässigen Gasabgabe Veranlassung gab.

   Demgemäss wurde in Praxis bisher stets an der Vorsehung eines ein-und ausschaltbaren Relais festgehalten und die hiedurch entstehenden Kosten sowie auch die durch die bewegten Teile des Relais manchmal vorkommenden Fehler in der Gasnachspeisung in Kauf genommen. 



   Erfindungsgemäss wurde nun festgestellt, dass man ohne Rücksicht auf Spannungsschwankungen im Netz dennoch das im Stromkreis der Heizdrahtwicklung liegende Relais fortlassen kann, u. zw. dann, wenn die Heizdrahtwicklung unter Zwischenschaltung eines Abwärtstransformators mit der Sekundärspule eines   Streufeldtransformators   verbunden wird. Dass der bekannte, einen hohen induktiven Spannungsabfall, aber auch eine andere Charakteristik aufweisende Streufeldtransformator sich in diesem Falle ganz anders verhält als ein unter Vorschaltung einer Primärdrossel betriebener normaler Transformator mit übereinandergewickelten Spulen, war nicht vorauszusehen.

   Tatsächlich hat sich jedoch gezeigt, dass bei der neuen Stromspeisung der Heizdrahtwicklung auf die letztere nur die im Röhrenstromkreis des Transformators durch Sinken des   Füllgasdruekes   veranlassten Spannungsänderungen, nicht aber oder so gut wie nicht die im Primärstromkreis des Streufeldtransformators auftretenden Spannungsschwankungen des Netzes übertragen werden. Geringfügige auf Spannungsschwankungen im Netz   zurückgehende   Spannungsänderungen im Heizstromkreis werden dabei noch durch den der Heizdrahtwicklung vorgeschalteten Abwärtstransformator gemildert. 



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Leuchtröhre schematisch dargestellt.
Die mit unedlen Gasen oder aber auch mit einem Gemisch von unedlen Gasen mit die Entladung einleitenden   E (lelgasen gefiillte Leuchtröhre J'besitzt   an beiden   Enden Elektroden 2,   3 
 EMI1.1 
 

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 Anwendung. Die Elektroden sind durch Leitungen 4,5 mit   der zweiteiligen Sekundärspulc ss   eines   Streufeldtransformators verbunden,   dessen Primärspule 7 an Wechselstromnetzleitungen 8,9 üblicher Spannung angeschlossen ist.

   Zur Nachspeisung der Leuchtröhre mit unedlen Gasen dient ein in einem Rohransatz 10 untergebrachter Stab 11 aus einem geeigneten, bei Erwärmung Gas, beispielsweise Kohlensäure oder Stickstoff, abspaltenden Stoffe, wie beispielsweise Magnesiumcarbonat oder Natriumazid. Der an einem luftdicht eingeschmolzenen Draht 12 befestigte Stab 11 ist von einer Heizdrahtwicklung   13   umgeben, deren durch den Rohransatz 10 luftdicht hindurchgeführte Zuleitungsdrähte   14"15 an   die Sekundärwicklung 16 eines kleinen Abwärtstransformators angeschlossen sind.

   Die Primärwicklung 17 des letzteren ist an die zweiteilige   Sekundärspnle ss   des Streufeldtransformators angeschlossen,   u.   zw. an die beiden zu beiden Seiten des Nullpunktes 18 liegenden inneren Enden der Sekundärspule, so dass die Wicklung 17 gewissermassen die beiden Teile der Sekundärwicklung 6 überbrückt. 



   Bei eingeschalteter Leuchtröhre wird die   Heizdrahtwicklung 13 ständig   mit Strom versorgt und demgemäss der Stab 11 ständig erhitzt und zu einer geringfügigen Gasabgabe veranlasst. 



  Tritt im Laufe der Zeit ein Sinken des Füllgasdruckes ein, so wird durch erhöhten   Stromanstieg die Heizdrahtwicklung   stärker belastet und der Stab 11 zu einer stärkeren Gasabgabe veranlasst.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Elektrische Leuchtröhre mit einem unedle Gase nachliefernden Stoffe und einer zu dessen Erwärmung dienenden, an die Sekundärwicklung des Röhrentransformators angeseldossenen Heizdrahtwicklung, dadurch gekennzeichnet, : dass die Heizdrahtwicklung (13) unter Zwischenschaltung eines Abwärtstransformators (16, 17) mit der Sekundärspule (6) eines Streufeldtransformators verbunden ist. EMI2.1
AT127591D 1930-08-15 1931-04-18 Elektrische Leuchtröhre mit einem unedle Gase nachliefernden Stoffe. AT127591B (de)

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