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Elektrische Glühlampe mit Innenreflektor.
Die Erfindung betrifft eine luftleere oder mit Edelgas gefüllte elektrische Glühlampe mit parabolischem Innenreflektor.
Ähnliche Glühlampen dieser Art sind bekannt, jedoch weisen sie verschiedene Nachteile auf.
So ist z. B. eine solche bekannt mit Reflektoren in massiver Form, verbunden mit der mittleren Brücke.
Nachteilig ist hier die ausserordentliche Verringerung des Innenraumes, so dass die ziemlieh beträchtliche Wärme, die durch den Glühfaden erzeugt wird, schädliche Einflüsse auf die Stoffe, die die spiegelnde Fläche bedecken, ausübt. In einer andern Glühlampe wird als Reflektor eine mit Fassetten bedeckte Hohlkugel verwandt, die unmittelbar über dem Glühdraht angeordnet ist, so dass neben einer schwächeren Reflektion eine vernichtende Wärmeeinwirkung ausgeübt wird. Weiterhin ist eine Glühlampe bekannt, die eine Doppelreflektion erzeugt, dazu an ihrem unteren Ende eingestülpt ist, so dass sie wesentlich höhere Herstellungskosten verlangt und ihre Lebensdauer infolge ihrer ausgefallenen Form und dem Nichtvorhandensein eines Kühlraumes äusserst kurz ist.
Die Erfindung bezweckt, diese angeführten Nachteile zu beseitigen, d. h. die Form einer runden parabolischen spiegelnden Oberfläche mit einem Maximum der Sicherheit für die Erhaltung des spiegelnden Belages zu vereinigen.
Zu diesem Zweck kennzeichnet sich die Glühlampe erfindungsgemäss durch die Bildung der spiegelnden Parabolflächen aus dem verspiegelten, entsprechend geformten Glasfüssehen und dem verspiegelt angrenzenden Teil der Glühbirne, wobei auch die spiegelnde Fläche aus geradflächigen und parabolischen Teilspiegeln zusammengesetzt sein kann.
Die beigefügte Zeichnung zeigt schematisch einige Ausführungsformen der Erfindung.
Fig. 1 ist ein Schnitt durch die Lampe ; Fig. 2 ist ein teilweiser Schnitt durch eine andere Ausführungsform der Lampe ; Fig. 3 ist der teilweise Schnitt einer dritten Ausführungsform der Lampe ; Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform einer elektrischen Glühlampe, in welcher der Hals der Birne einen Raum zur Kühlung der inneren heissen Gase enthält.
In bezug auf die Abbildungen ist a eine Birne aus Glas, die mit einem Hals b von ziemlich grossem Querschnitt im Verhältnis zum Körper der Birne versehen ist. c ist ein getrenntes Glasstück von ziemlich gleichem Querschnitt und gleicher Ausbildung, wie der Hals b, in welchen es sich einpasst. Der Hals b ist gross genug, um die Einführung von c zu gestatten. In der Fig. 1 ist der Hals b wieder erweicht worden und in die Nähe des Stückes a geführt worden. Der Schnitt der Glasbirne ist von j k parabolisch und von k bis l gerade. Das Glasstück c wird ebenfalls von m bis n parabolisch ausgebildet sein. Das
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und luftdicht abschliesst, versehen sein.
Dieses Stück c endet im Innern in n in einer röhrenförmigen Öffnung u oder einer geschlossenen Platte v. Die Elektroden e werden durch das Stück c geführt und durch diese Öffnung u und durchqueren luftdicht die Glaswandung c. An dem röhrenförmigen Ende u dieses Glasstückes c ist durch Verschmelzen in d ein Glashut f eingeschlossen, der mit einem Flansch w versehen ist, an welchem die Tragdrähte $'für den Glühdraht b angebracht sind. In diesem genannten Punkt durchqueren die Elektroden das Stück f. Dieser Halt f kann auch durch Schmelzen mit der Platte v verbunden sein, wo die Elektroden e die Wandung von c durchqueren. Die Tragdrähte q können gradlinig, gebogen oder in rechtem Winkel zueinander gebogen sein.
Der Glühdraht h befindet sich in einer Ebene senkrecht zur Achse der Lampe, eine Ebene, die z. B. zwischen dem Scheitelpunkt und dem Brennpunkt der Parabole liegt. Der Glühdraht kann durch die Linie der Brennpunkte der parabolischen
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Teile gehen oder an einer Seite dieser letzteren vorbeigehen, um eine grössere Verbreitung und Zerstreuung des Lichtes zu erhalten.
Die Elektroden e sind mit Bögen p'versehen, so dass sie eine genügende Länge besitzen und dabei eine zu starke Erhitzung des Glases vermeiden.
Die Fig. 3 zeigt einen Schnitt der Halsseite einer Lampe, deren Wandung von einer Aufeinanderfolge von gradlinigen Abschnitten gebildet wird. Diese Abschnitte folgen einer parabolischen Linie.
Die Lampe kann ebenfalls aus graden und gebogenen Abschnitten bestehen.
Um einen Lichtspiegel zu bilden, ist auf dem Glasstück c eine Versilberung angebracht, ein wenig über m bis zum Punkte n, sowie auf einem Teil des Halses b und im übrigen, wenn es gewünscht wird, längst der Teile j, & und !. Diese Versilberung kann sich mit ihrem äusseren Rand auf der Birne a in einer senkrecht oder geneigt zu der Achse der Lampe liegenden Ebene ausdehnen.
Die Birne, die in Fig. 4 gezeigt wird, ist von gleicher Ausbildung, aber zwischen dem Hals b und dem Glasstück c ist ein ringförmiger Raum o vorgesehen, der in Verbindung mit der Birne a steht. Diese Ausführungsform erlaubt eine innere Gaszirkulation, so dass die genannten Gase sich in dem Raum o abkühlen können. Daraus geht hervor, dass das innere Glasstück c eine geeignete Form besitzen muss, so dass der Abschnitt 1"-8 und der Abschnitt t-u der Birne a den parabolischen Linien der Erfindung entsprechen.
Die Versilberung oder der Belag ist auf dem Glas selbst ausgeführt, teils auf der äusseren Seite des Halses und der Birne und teils im Inneren von c. Auf diese Art ist die Versilberung ausserhalb des Glühraumes angeordnet ; die Versilberung könnte jedoch auch im Inneren der Lampe angebracht sein. Wenn die Versilberung äusserlich angebracht ist, wird sie mit einer die Elektrizität schlechtleitenden Schicht bedeckt werden.