AT126525B - Kaskadenschaltung, bestehend aus Asynchronmaschine und einer in deren Sekundärstromkreis eingeschalteten Mehrphasenkommutatormaschine mit Kompensationswicklung und ausgeprägten Erregerpolen im Ständer. - Google Patents

Kaskadenschaltung, bestehend aus Asynchronmaschine und einer in deren Sekundärstromkreis eingeschalteten Mehrphasenkommutatormaschine mit Kompensationswicklung und ausgeprägten Erregerpolen im Ständer.

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AT126525B
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Jaroslav Dipl Ing Kozisek
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Siemens Ag
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  Kaskadenschaltung, bestehend aus Asynchronmaschine und einer in deren Sekundärstromkreis eingeschalteten   Mehrphasenkommutatormaschine   mit Kompensations- wicklung und ausgeprägten Erregerpolen im Ständer. 



   Für die Drehzahlregelung oder Phasenkompensierung von Asynchronmaschinen (Generatoren, Motoren oder Blindleistungsmaschinen) schaltet man in deren Sekundärstromkreis eine Kommutatorhintermaschine ein. Diese mit der asynchronen Vordermaschine oder einer besonderen Belastungsmaschine gekuppelte Kommutatorhintermasehine kann derart ausgeführt sein, dass sie im Ständer mit Schlupffrequenz erregt wird, wobei der Ständer je doppelte Polteilung drei ausgeprägte Erregerpole besitzt. In den Polschuhen der Erregerpole ist dann die Kompensationswicklung untergebracht, zwischen den Polen befinden sieh die Wendepole. Damit die kommutierenden Spulen der Kommutatorwicklung mit beiden Seiten während der Kommutierung im Wendepolfeld zu liegen kommen, ist die Spulenweite der Kommutatorwieklung gleich zwei Drittel der Polteilung.

   Bei dieser Anordnung fliesst durch die einzelnen Phasen der Kompensationswieklung der   Bürstenstrom,   der bekanntlich mit Rücksicht auf die Ring-   schaltung der Kommutatorwieklung   sowohl in der Phase als auch in der Grösse von dem Strom in der   Kommutatorwicklung   abweicht. Um trotzdem zu erreichen, dass der Strombelag der Kompensationswicklung stets gegenüber dem Strombelag in der Ankerwicklung in der Phase um   1800 verschoben   und in der Grösse gleich ist, ordnet man auf den einzelnen Erregerpolpaaren im Ständer Kompensationwindungen an, die allen drei Phasen angehören, wobei die Zahl der Leiter einer Phase zweimal so gross ist als die jeder der beiden andern. 



   Die Erfindung betrifft eine Anordnung, die es   ermöglicht,   auf den einzelnen Erregerpolpaaren der   Kommutatorhintermasehine   nur je eine Phase der Kompensationswindungen anzuordnen und trotzdem 
 EMI1.1 
 Wicklung erhebliche Vorteile. Erfindungsgemäss ist die in Dreieck geschaltete Kompensationswicklung der Kommutatorhintermasehine an die einen Enden und die Kommutatorwicklung an die andern Enden der offen geschalteten   Sekundärwicklung   der Asynchronmaschine angeschlossen. Die Dreieckschaltung der Kompensationswieklung hat zur Folge. dass diese im Strombelag ein Spiegelbild der Ankerwicklung darstellt, da diese bezüglich der Bürstenanschlüsse ebenfalls in Dreieck geschaltet ist.

   Es sind dabei sowohl die   Kompensationswieklung als auch   die   Kommutatorwieklung   als   Trommelwicklungen   (zweckmässig als   Zweisehiehtenwicklungen)   ausgeführt und besitzen eine Sehnung von zwei Dritteln der Polteilung. 



  Die offene Schaltung der drei Phasen der   Sekundärwicklung   der   Asynchronmasehine   erfordert allerdings bei normaler Ausführung an der   Asynchronmaschine   sechs Schleifringe. Indessen sind diese sechs Schleifringe bei grossen Asynchronmaschinen bereits mit Rücksicht auf die Herabsetzung   der Ständerstill-   standsspannung erforderlich. 



   Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem Beispiel. 1 ist die Asynchronmaschine, 2 die mit ihr gekuppelte   Kommutatorhintermasehine,   die im Ständer eine Kompensationswieklung 3 und eine Erregerwicklung 4 besitzt. Die Erregerwicklung wird über einen Frequenzwandler 5 vom Netze aus   mittels des Regeltransformators 6   gespeist. Die Kompensationswieklung ist, wie dargestellt, 

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 in Dreieck geschaltet und an das eine Schleifringpaar 7, die Kommutatorbürsten an das zweite Schleif-   ringpaà ; 8   der offenen   Sekundärwicklung   der Maschine 1 angeschlossen. Die Ausbildung der Kommutatorhintermaschine mit ausgeprägten Polen   im Ständer   und die Sehnung der Kompensations-und der Ankerwicklung ist in der Zeichnung nicht naher veranschaulicht.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Kaskadenschaltung, bestehend aus Asynehronmaschine und einer in deren Sekundärstromkreis eirgeschalteten Mehrphasenkommutatormaschine mit Kompensationswicklung und ausgeprägten Erregerpolen im Ständer, dadurch gekennzeichnet, dass die in Dreieck geschaltete Kompensations- wicklung (3) der Kommutatormaschine (2) an die einen Enden (7) und die Kommutatorwicklung an die andern Enden (8) der offen geschalteten Sekundärwicklung der Asynchronmaschine (1) angeschlossen ist. EMI2.1
AT126525D 1929-11-16 1930-10-09 Kaskadenschaltung, bestehend aus Asynchronmaschine und einer in deren Sekundärstromkreis eingeschalteten Mehrphasenkommutatormaschine mit Kompensationswicklung und ausgeprägten Erregerpolen im Ständer. AT126525B (de)

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