CH150415A - Schaltung der Kompensationswicklung an Mehrphasenkommutatormaschinen, die in den Sekundärstromkreis von Asynchronmaschinen eingeschaltet sind und ausgeprägte Erregerpole im Ständer besitzen. - Google Patents

Schaltung der Kompensationswicklung an Mehrphasenkommutatormaschinen, die in den Sekundärstromkreis von Asynchronmaschinen eingeschaltet sind und ausgeprägte Erregerpole im Ständer besitzen.

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CH150415A
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Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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  Schaltung der Kompensationswicklung an Mehrphasenkommutatormaschinen,  die in den Sekundärstromkreis von Asynchronnraschinen eingeschaltet sind  und ausgeprägte Erregerpole im Ständer besitzen.    Für die Drehzahlregelung oder     Phasen-          kompensierung    von Asynchroninaschinen  (Generatoren, Motoren oder Blindleistungs  maschinen) schaltet man in deren Sekundär  stromkreis eine Kommutatorhintermaschine  ein. Diese mit der asynchronen Vordermaschine  oder einer besonderen Belastungsmaschine  gekuppelte Kommutatorhintermaschine kann  derart ausgeführt sein, dass sie im Ständer  mit Schlupffrequenz erregt wird, wobei der  Ständer je doppelte Polteilung drei ausge  prägte Erregerpole besitzt.

   In den Polschu  hen der Erregerpole ist dann die Kompen  sationswicklung untergebracht; zwischen den  Polen befinden sich die Wendepole. Damit  die kommutierenden Spulen der Kommutator  wicklung mit beiden Seiten während der  Kommutierung im Wendepolfeld zu liegen  kommen, ist die Spulenweite der Kommuta  torwicklung gleich 2/3 der Polteilung. Bei    dieser Anordnung fliesst durch die einzelnen  Phasen der Kompensationswicklung der Bür  stenstrom, der bekanntlich mit Rücksicht  auf die Ringschaltung der Kommutatorwick  lung sowohl in der Phase, als auch in der  Grösse von dem Strom in der Kommutator  wicklung abweicht.

   Um trotzdem zu errei  chen, dass der Strombelag der Kompensa  tionswicklung stets gegenüber dem Strom  belag in der Ankerwicklung der Phase um  180   verschoben und in der Grösse gleich  ist, ordnet man auf den einzelnen Erreger  polpaaren im Ständer Kompensationswindun  gen an, die allen drei Phasen angehören,  wobei die Zahl der Leiter einer Phase zwei  mal so gross ist als die jeder der beiden andern.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Schaltang, die es ermöglicht, auf den ein  zelnen Erregerpolpaaren der     Kommutator-          hintermaschine    nur je eine Phase der Kom-      pensationswindungen anzuordnen und trotz  dem denselben Strombelag wie bei der oben  geschilderten Anordnung zu erzielen. Eine  derartige Anordnung der Kompensationswick  lung bietet bezüglich der Herstellung und  bezüglich der Übersichtlichkeit der Wicklung  erhebliche Vorteile. Erfindungsgemäss ist die  in Dreieck geschaltete Kompensationswick  lung der Kommutatorhintermaschine an die  einen Enden und die Kommutatorwicklnng  an die andern Enden der offen geschalteten  Sekundärwicklung der Asynchronmaschine  angeschlossen.  



  Die Zeichnung -veranschaulicht die Erfin  dung an einem Beispiel. 1 ist die Asyn  chronmaschine, 2 die mit ihr gekuppelte  Kommutatorhintermaschine, die im Ständer  eine Kompensationswicklung 3 und eine Er  regerwicklung 4 besitzt. Die Erregerwick  lung wird über einen Frequenzwandler 5  vom Netze aus mittelst des Regeltransfor  mators 6 gespeist. Die Kompensationswick  lung ist, wie dargestellt, in Dreieck geschal  tet und an das eine Schleifringpaar 7, die  Kommutatorbürsten an das zweite Schleif  ringpaar 8 der offenen Sekundärwicklung  der Maschine 1 angeschlossen.  



  Die Dreieckschaltung der Kompensations  wicklung hat zur Folge, dass diese im Strom  belag ein Spiegelbild der Ankerwicklung  darstellt, da diese bezüglich der Bürstenan-    schlüsse ebenfalls in Dreieck geschaltet ist.  Es sind dabei sowohl die Kompensations  wicklung, als auch die Kommutatorwicklung  als Trommelwicklungen (zweckmässig als  Zweischichtwicklungen) ausgeführt und be  sitzen eine Sehnung von 2/3 der Polteilung.  Die offene Schaltung der drei Phasen der  Sekundärwicklung der Asynchronmaschine  erfordert allerdings bei normaler Ausführung  an der Asynchronmaschine sechs Schleifringe.  Indessen sind diese sechs Schleifringe bei  grossen Asynchronmaschinen bereits mit Rück  sicht auf die Herabsetzung der Läuferstill  standsspannung erforderlich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltung der Kompensationswicklung an Mehrphasenkommutatormaschinen, die in den Sekundärstromkreis von Asynchronmasehinen eingeschaltet sind und ausgeprägte Erreger pole im Ständer besitzen, dadurch gekenn zeichnet, dass die in Dreieck geschaltete Kom pensationswicklung der Kommutatormaschine an die einen Enden und die Kommutator wicklung an die andern Enden der offen geschalteten Sekundärwicklung der Asyn- uhronmaschine angeschlossen ist.
CH150415D 1929-11-16 1930-10-09 Schaltung der Kompensationswicklung an Mehrphasenkommutatormaschinen, die in den Sekundärstromkreis von Asynchronmaschinen eingeschaltet sind und ausgeprägte Erregerpole im Ständer besitzen. CH150415A (de)

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CH150415D CH150415A (de) 1929-11-16 1930-10-09 Schaltung der Kompensationswicklung an Mehrphasenkommutatormaschinen, die in den Sekundärstromkreis von Asynchronmaschinen eingeschaltet sind und ausgeprägte Erregerpole im Ständer besitzen.

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